Shisha Hype

Der Shisha Hype und dessen Einfluss auf die Gesellschaft

Unter jungen Erwachsenen ist die Shisha sehr beliebt und teilweise gehört auch ein täglicher Konsum statt. Gefördert wird dies durch viel Zubehör, jeder Menge neuen Sorten und vielem mehr. Es hat sich daraus eine Community gebildet, woraus sich auch ein Einfluss auf die Gesellschaft ergibt.

Wie kam es zum Shisha Hype in Deutschland?

Der Shisha Hype wurde seit 2018 beflügelt, nachdem die einflussreiche Musikszene sich immer mehr der Shisha als Merchandising-Artikel gewidmet hatte. So sind neue Produkte für den deutschen Markt entstanden, aber vor allem auch Shishabars. Die Beliebtheit dessen ist kontinuierlich angestiegen.

Die Höchstphase gibt es jeweils im Sommer, die Umsätze steigen bei wärmeren Tagen, denn offenbar wird an kälteren Tagen weniger konsumiert. Die Shisha kann aufgrund ihrer Größe nämlich auch zum See mitgenommen werden aber auch auf ein Boot und Ähnliches.

Für viele ist es im Sommer ein Begleiter geworden, wenn sich mit einer größeren Gruppe getroffen wird. Wenn sich diese Möglichkeit nicht ergibt, dann gibt es aber auch noch die Außenbereiche der Shishabars, welche alternativ besucht werden können und dies in vielen Freundeskreisen auch ein Ritual am Wochenende darstellt.

Wie beeinflusst die Shisha die Gesellschaft?

Die deutsche Gesellschaft gilt als „kalt“, es wird im Vergleich zu anderen Ländern kaum gegrüßt und die Stimmung ist meistens nicht sonderlich gut. Diesem kalten Klima in der Gesellschaft möchte niemand permanent ausgesetzt sein und somit bewegen sich immer mehr Menschen an gesellschaftliche Orte, darunter fällt auch die Shishabar.

Bei dieser Zusammenkunft bilden sich neue Bekanntschaften, alte Freunde sehen sich wieder und dies ist einer entspannten Atmosphäre. Eine Rauchsession nimmt etwa 30 bis 60 Minuten in Anspruch und hierzu wird Tee, Softgetränke oder Kaffee getrunken. Wenn es etwas zu beredet gibt, dann gibt es wohl kaum einen besseren Ort.

Zusätzlich treffen hierin auch verschiedene Kulturen aufeinander, insbesondere in Großstädten. Es treffen sich demnach auch Menschen, welche sich in der Stadt beispielsweise niemand begegnet wären. Es ist auch nicht so, dass es eine gewisse Zielgruppe gibt.

In einer Shishabar gibt es Studenten, gewöhnliche Arbeiter oder aber auch Geschäftsführer. Dieser Misch an verschiedenen Personen macht diese Orte wohl so interessant. In diesem Zusammenhang muss aber auch erwähnt werden, dass eine Shisha stets ein Genussmittel ist und niemals ein Suchtmittel werden sollte.

Das Gesellschaftsevent „Shisha-Rauchen“

In einem Restaurant, auf einer Party oder bei anderen Veranstaltungen müssen Raucher den Tisch verlassen. Dagegen ist das Shisha-Rauchen ein “Gesellschaftsevent”, denn die Gruppe bleibt zusammen.

In vielen Kulturen ist die Shisha zeitgleich auch ein Kulturgut seit dem 15. Jahrhundert, somit ist es kaum verwunderlich, dass die Shisha in vielen Bereichen gang und gäbe ist. Damals wurde dies als „Friedenspfeife“ angesehen, denn des Konsums wird nicht gestritten oder gekämpft.

Doch nicht jeder möchte Nikotin konsumieren, da es ein gewisses Suchtpotenzial enthält. Wenn die Shisha gemeinsam geraucht wird, sinkt der Konsum prinzipiell. Als Alternative kann aber auch eine Tabak-Alternative gewählt werden, diese sind nikotinfrei. Es gibt demnach die Möglichkeit einen Shisha Tabak zu kaufen, aber zugleich auch die Option von Rauch-Alternativen wie Dampfsteine.

Kurzum: Niemand zündet sich eine Shisha an, um „mal eben eine zu rauchen“, sondern nutzt dies für eine Art Zelebration mit Freunden und Familie. Die Entspannung und die Kommunikation untereinander liegt hier im Fokus und unterstützt den gemeinsamen Genuss.

Welche Besonderheiten gibt es bei der Shisha?

Die Besonderheiten liegen darin, dass die Shisha mit Geschmack geraucht wird. Fruchtnoten oder gar aus Vanille und Schokolade sind nicht unüblich. Es gibt Geschmacksrichtungen mit und ohne Nikotin. Nikotinfrei wären unter anderem die Dampfsteine, welche aromatisiert wurden und für eine gute Rauchentwicklung sorgen.

Zugleich wird beim Shisha rauchen nichts verbrannt, somit entstehen die üblichen Schadstoffe nicht. Allerdings werden hiermit auch Schadstoffe eingeatmet, da das Wasser den Rauch – anders als vielfach behauptet – nicht filtert. Die Folgen im Vergleich zu einer Zigarette sollen aber nicht so drastisch sein.

Wo sollte eine Shisha gekauft werden?

Für Einsteiger ist es empfehlenswert, wenn die Shisha bei einem Experten gekauft wird. Dieser kann nämlich beraten, welches Modell sich für welchen Anlass eignet und welcher Tabak zu einem besser passt. Am Anfang neigt man häufig noch dazu, eher sehr günstige Modelle aus dem Versandhandel zu bestellen, diese trüben den Rauchgenuss aber meistens aufgrund vieler Fehlkonstruktionen.

So verhält es sich auch beim Tabak, denn längst haben sich viele große Marken etabliert, dagegen gibt es aber auch welche, welche den Preis kaum verdient haben. Grundsätzlich ist es so, dass die Qualität im Vordergrund stehen sollte und wenn dies einige Euro mehr kostet, ist diese Investition meistens auch zu empfehlen.

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