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Nachfolgerin von Merkel: CDU-Cheffin erhöht Militärausgaben

Annegret Kramp-Karrenbauer, Vorsitzende der CDU an der Macht in Deutschland, erklärte, dass es im Interesse Deutschlands liege, die Verteidigungsausgaben zu erhöhen. Gleichzeitig betonte sie, dass die gerechte Verteilung der Kosten nicht nur auf das Militär beschränkt werden dürfe.

Kramp-Karrenbauer betonte, dass die Verteidigungsausgaben im eigenen Interesse erhöht werden sollten. – Das hat nichts mit Präsident (Donald) Trump zu tun; es hat nichts mit der NATO zu tun; es geht um die ordnungsgemäße Versorgung unserer Truppen”, sagte Angela Merkel, Präsidentin der Partei, während einer Rede auf einer Konferenz in Berlin, die vom Verein Atlantic Bridge organisiert wurde, der die Zusammenarbeit zwischen Europa und den USA entwickeln will.

  • Es geht um gegenseitiges Vertrauen. Es geht darum, Deutschland zu einem glaubwürdigen Partner zu machen. Zwei Prozent des BIP für Militärausgaben sind auch ein Signal an die NATO-Länder in Osteuropa, die sich von Russland bedroht fühlen.

Hier geht es um den europäischen Zusammenhalt”, erklärte sie. Der CDU-Vorsitzende, der Angela Merkel in dieser Position ersetzt hat, hat sich auch für die Stärkung des europäischen Teils der NATO ausgesprochen, so dass er dem amerikanischen Teil entspricht. Ein starkes Europa liegt nach Ansicht der christlichen Politik im Interesse der USA. Kramp-Karrenbauer stellte jedoch fest, dass sich die Diskussion über die faire Kostenverteilung nicht auf die Verteidigungsausgaben beschränken darf. Ihrer Meinung nach sollten sich die Vereinigten Staaten den internationalen Bemühungen um den Klimaschutz anschließen und Europa helfen, die richtige Antwort auf die wachsende Macht Chinas zu finden.

Hohe Ausgaben

Deutschland wird in diesem Jahr voraussichtlich 47,3 Milliarden Euro – 1,35% des BIP – für die Verteidigung ausgeben. Nach den Plänen von Finanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz wird sie jedoch bis 2023 auf 1,25% des BIP sinken. Im Jahr 2014, während des Newport-Gipfels in Wales, verpflichteten sich die NATO-Staaten, ihre Militärausgaben innerhalb von 10 Jahren auf 2% des BIP jährlich zu erhöhen.

 

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