Gold zu Geld machen

Gold verkaufen: So bekommen Sie den besten Preis für Ihr Gold

Schon immer war und ist Gold eine sehr gute Möglichkeit, das eigene Geld gegen die Inflation und andere Risiken abzusichern. Seit tausenden Jahren vertrauen Menschen darauf, jederzeit Gold in eine beliebige Währung eintauschen zu können. Denn es ist inzwischen wissenschaftlich belegt, dass es in Sachen Wertbeständigkeit keine andere Anlageform auf Dauer mit Gold aufnehmen kann.

In Krisenzeiten, wie wir sie derzeit erleben, muss jedoch ab und an auch der ein oder andere Bestand an Gold verkauft werden. Bei einem Verkauf gibt es aber zahlreiche Dinge, auf die zu achten ist, um auch wirklich den bestmöglichen Preis für sein Gold zu bekommen.

Im Folgenden geben wir wichtige Tipps, auf welche Dinge im Einzelnen zu achten sind. Denn nur mit der entsprechenden Vorbereitung wird man mit dem Verkauf am Ende auch wirklich glücklich sein.

Was sollte VOR dem Verkauf gemacht werden?

Ein erfolgreicher Verkauf beginnt bereits lange vor dem eigentlichen Gütertausch. Denn wenn man unvorbereitet zu einem Einkäufer oder der Bank geht, wird man am Ende mit Sicherheit weniger Geld in der Tasche haben, als es hätte werden können.

Der erste Schritt zu einem erfolgreichen Geschäft ist, sich genau zu überlegen, was überhaupt verkauft werden soll. Hat man Goldbarren, ist die Sache relativ einfach. Aber wenn das Gold in Schmuckform, wie beispielsweise alte Trauringe, vorliegt, muss der Gehalt an Feingold ermittelt werden.

Übrigens: Wenn Sie Eheringe kaufen oder verkaufen wollen, dann macht das einen Unterschied bei der Suche. Beim Kaufwunsch reicht der Google-Suchbegriff “Trauring + Ort”, also z.B. “Trauringe Köln“. Wenn Sie Ihren Ehering verkaufen wollen, dann googlen Sie “Goldankauf + Stadt”, also in diesem Beispiel “Goldankauf Köln”.

Hierfür sucht man nach der Prägung, die den Goldgehalt der Legierung angibt. Diese ist in den meisten Fällen an einer Stelle, die beim Tragen des Schmucks nicht zu sehen ist. Bei Ringen zum Beispiel auf der Innenseite oder bei Ketten am Verschluss. Die geprägte Zahl gibt den Goldgehalt in Teilen von 1000 Teilen an. Die Zahl 333 bedeutet somit, dass 333 Teile von insgesamt 1000 Teilen der Legierung Gold sind. Der Goldgehalt wäre damit dann bei 33,3%.

Wenn der Goldgehalt ermittelt ist, folgt der zweite Schritt. Nun muss der tagesaktuelle Goldpreis ermittelt werden. Dies ist am einfachsten im Internet zu erledigen. Dabei ist jedoch darauf zu achten, den Ankaufspreis zur Kalkulation heranzuziehen. Wichtig ist zudem, auch wirklich den tagesaktuellen Kurs zu nehmen, da der Goldpreis teilweise starken Schwankungen unterliegen kann.

Der ermittelte Goldpreis muss dann nur noch mit dem zuvor ermittelten Gewicht des Feingoldes multipliziert werden, um den fairen Ankaufspreis zu erhalten. Mit diesem Wissen kann man dann zu einem entsprechenden Händler gehen und den eigentlichen Verkauf beginnen.

Wo kann man Gold verkaufen?

Die Möglichkeiten, Gold zu verkaufen sind sehr vielseitig und besonders zu Zeiten, in denen der Goldpreis steigt, strömen immer weitere “Händler” auf den Markt.

Es empfiehlt sich jedoch, sich an erfahrene und langjährige Händler zu halten. Bei Schmuck sind in aller Regel Juweliere eine gute Anlaufstelle und bei klassischen Barren gerne auch die eigene Hausbank. In Großstädten wie Köln gibt es gleich mehrere Anlaufstellen. Suchen Verbraucher im Internet nach “Goldankauf Köln“, werden jede Menge Händler angezeigt. Wichtig bei der Wahl ist, dass nicht unbedingt der Händler mit dem besten Ranking zu wählen ist, sondern der Goldankäufer mit den besten Rezensionen.

Bei einem Verkauf an eine Bank darf davon ausgegangen werden, dass der korrekte Kurs gewährt wird und auch die sonstige Bearbeitung seriös abläuft. Aber dennoch sollte das Gewicht und der Tageskurs vor dem endgültigen Verkauf nochmals genau geprüft werden. Denn nachträgliche Reklamationen werden vermutlich aussichtslos sein.

Ein Verkauf an einen Juwelier kann sich da schon erheblich komplizierter gestalten. Denn leider sind nicht alle Ankäufer unbedingt auf ein faires Geschäft für beide Seiten aus. Viel zu oft werden vermeintliche Kursänderungen oder Mängel am Schmuck angeführt, um den Preis erheblich zu mindern. Kursänderungen sind jedoch im Internet für beide Seiten einsehbar und auch nicht schlechtzureden. Mängel am Schmuck sind im Übrigen komplett irrelevant, da das Gold bewertet wird und nicht das Schmuckstück an sich. Auch eingefasste Steine sind in Sachen Gewicht meist nicht weiter relevant. Außer es handelt sich natürlich um besonders große Steine, dann kann ein geringer Abschlag angemessen sein. Sollte es sich jedoch um echte Steine handeln, wird der Preis in aller Regel sogar noch höher. Denn Diamanten und Ähnliches sind auf das Gewicht bezogen deutlich teurer als Gold.

Welche Tipps sind zu beachten?

Wenn der Goldgehalt und der tagesaktuelle Preis richtig bestimmt sind und der Wert damit ermittelt wurde, sollte man das Gold nicht weit unter diesem Preis verkaufen. Wenn ein Händler deutlich weniger bieten sollte, als das Gold wert ist, dann empfiehlt es sich, weitere Angebote einzuholen. Besonders bei unerfahrenen Menschen versuchen einige Händler ein besonders gutes Geschäft zu machen.

Weiterhin ist es immer sinnvoll, nicht alleine zu einem Verkauf zu gehen. Denn alleine wird man eventuell mit der Zeit doch wieder unsicherer und verkauft am Ende vielleicht deutlich unter Wert. Mit einer Begleitung fällt es deutlich einfacher, auch einmal nein zu sagen und ein nicht gerechtfertigtes Angebot abzulehnen.

Abschließend noch ein letzter Tipp: Lassen Sie sich auf keine Verhandlung mit einem Händler ein. Gold wird international gehandelt und am Tagespreis ist daher nicht zu rütteln. Dieser lässt sich auch nicht schlechtreden. Wenn der Wert korrekt ermittelt ist, sollte man von einem seriösen Händler auch den entsprechenden Betrag erhalten. Denn die Differenz aus An- und Verkaufspreis bietet Händlern ohnehin bereits ihren rechtmäßigen Gewinn.

Geld sparen

Spartipps: in nur wenigen Schritten viel Geld sparen

Während die monatlichen Ausgaben schnell steigen, bleiben die Einnahmen meist gleich. In der heutigen Zeit gibt ein Mensch viel Geld für verschiedene Güter aus. Dabei beginnt es mit einem schönen Auto und hört bei einer passenden Krankenversicherung auf. Es gibt zahlreiche Fixkosten, die monatlich auf einen zukommen. So muss man seine Miete und den Strom bezahlen, aber auch für einen Urlaub muss Geld zur Seite gelegt werden. Um sich besondere Dinge wie einen Urlaub leisten zu können, sollte man somit seine Ausgaben im Blick haben und auch stets ein Sparpotenzial erkennen.

Aufzählung der Fixkosten als erster Schritt

Bevor man nach einem Potenzial Geld zu sparen sucht, bedarf es einer gründlichen Aufzählung aller regelmäßig anfallenden Kosten. Hierzu gehört die Miete oder auch eine Rate für die Baufinanzierung. Sie sollten insbesondere Beiträge an Versicherungen, Stromanbieter und Verträge für einen DSL-Anschluss genau aufzählen. Hier hilft es auch, sich kleine Notizen zu machen und aufzuführen, welche Leistungen man für die jeweiligen Beitragszahlungen erhält. Für eine Haftpflichtversicherung macht es durchaus Sinn, sich die Versicherungssummen zu notieren.

Sobald Sie die jeweiligen Beiträge übersichtlich aufgezählt haben, kann die Suche nach einem Sparpotenzial beginnen. Denn heutzutage ist es sehr wichtig, Preise zu vergleichen. So können für eine Versicherung große Preisunterschiede bei den Versicherungsunternehmen bestehen. Besonders bei Krediten ist hier innerhalb eines Preisvergleichs ein enormes Potenzial vorhanden, um Geld zu sparen.

Für die Suche nach Möglichkeiten um Geld zu sparen, eignen sich bestens die Spartipps und Vergleichsrechner von SparmeinGeld.de. Dort erhalten Sie einen guten Überblick über die aktuellen Versicherungen, Strom- und DSL-Anbieter und deren Leistungen. Sie finden dort auch Produkttests.

Angebot und Nachfrage

Auf dem Kreditmarkt der Banken versammeln sich mittlerweile unzählige Anbieter, da die Nachfrage nach einem Darlehen so hoch ist wie nie zuvor. Dadurch entsteht ein intensiver Preiskampf der Banken, wodurch am Ende des Tages der Kunde profitiert. Dies ist eine simple Berechnung von Angebot und Nachfrage. Besteht eine hohe Nachfrage nach Krediten, aber auch eine Vielzahl an Angeboten (in diesem Fall Banken), wird um jeden Preis um neue Kundschaft gekämpft. Dadurch erhält der Kunde immer attraktivere Konditionen für einen Kredit. Diese Formel lässt sich auf jegliche Bereiche der Konsummärkte anwenden.

Häufig erhalten Neukunden attraktivere Konditionen als Bestandskunden. Dies trifft für Versicherungen, aber auch Stromanbieter zu. So werben die Anbieter häufig mit einem Wechsel- oder Willkommensbonus. Dadurch entstehen für den Kunden effektiv sehr ansprechende Konditionen, die er als Bestandskunde womöglich nicht erhalten hätte.
Daher empfiehlt es sich stets Preise und die jeweiligen Leistungen zu vergleichen. Meist sind das bereits die wichtigsten Spartipps, mit denen sich die Kosten teils stark reduzieren lassen.

Spartipps im Überblick

  • Sie sollten jegliche Ausgaben notieren und aufzählen.
  • Vergleichen Sie andere Angebote, da sich ein Wechsel häufig lohnt.
  • Bleiben Sie auf dem aktuellen Stand mit Ihren Leistungen. So kann eine Haftpflichtversicherung, die vor 10 Jahren abgeschlossen wurde, deutlich geringere Leistungen mit sich bringen und zudem teurer sein.
  • Befolgen Sie diese Punkte mindestens einmal jährlich.

Mithilfe eines geringen Zeitaufwands lassen sich auf diese Weise teilweise mehrere Hunderte Euro sparen. Man unterschätzt die Auswirkungen von Preisvergleichen und scheut sich meist, die Preise für jede einzelne Versicherung zu vergleichen. Doch ein Preisvergleich sollte einem viel Wert sein, wenn dadurch der nächste große Urlaub immer weiter in die Nähe rückt. Es ist ebenso hilfreich, allgemein regelmäßig nach Angeboten zu schauen. Sollten Sie einen neuen Fernseher in Aussicht haben, sollten Sie auch hier die Preise der unterschiedlichen Märkte und Online-Shops vergleichen. Teilweise lohnt es sich auch, aufgrund besonderer Angebote mit dem Kauf zu warten. So ist beispielsweise der Black Friday aus den USA mittlerweile in Deutschland angekommen und die Händler bieten hier große Nachlässe auf ihre Waren an.

Fazit

Ein Preisvergleich mag auf den ersten Blick umständlich und lästig sein. Doch meist ist dieser sehr lohnenswert. Auf diese Weise lassen sich die verschiedenen Anbieter und deren Leistungen gut vergleichen und Sie können den passenden Tarif für sich finden. Rechnet man jeden eingesparten Euro zusammen, kommt eine ansprechende Summe zustande. Es ist daher absolut empfehlenswert, regelmäßig Vergleiche durchzuführen.

Der Wertverlust eines Gebrauchtwagens

Wertverlust bei Gebrauchtwagen: Was ist mein Auto wert?

Vor allem dann, wenn das Auto verkauft werden soll, wird es interessant zu erfahren, was denn das gute Stück noch Wert ist. Oder es stehen Reparaturen ins Haus, und es soll geschaut werden, ob sich diese überhaupt noch finanziell rechnen. Daher ist es wichtig, dass Sie sich darüber informieren, wie sich der Wertverlust eines KFZs gestaltet, damit Sie den größtmöglichen Gewinn aus einem Verkauf erzielen können. Die Grundlage der Berechnung setzt sich aus verschiedenen Kriterien zusammen wie der Marke, der Ausstattung, der Laufleistung oder dem Alter des Autos.

Den Wert grob überschlagen

Wie bereits erwähnt gibt es zahlreiche Faktoren, die den Wert eines Autos bestimmen. Wenn man es allgemein halten will, dann kann man sich an groben Erfahrungswerten orientieren. Der Wertverlust wird hier anhand des Alters des Wagens bestimmt, wobei von einem durchschnittlichen Gebrauch und Zustand ausgegangen wird.

Der Wertverlust eines Neuwagens beträgt nach einem Jahr etwa 25 %
Ist das Auto drei Jahre alt, so sinkt der Wert um insgesamt die Hälfte
Mit jedem Folgejahr kann ein Wertverlust in Höhe von 5-6 % jährlich angesetzt werden.

Unser Tipp: Da der Wert des Fahrzeugs von vielen weiteren Faktoren – neben dem Fahrzeugalters – abhängt, lohnt sich die Wertermittlung von einem Kfz-Experten. Soll das eigene Fahrzeug über einen Autoankauf verkauft werden, so ist eine Wertermittlung inklusive. Schauen Sie also nach einem vertrauenswürdigen Autoankauf in Ihrer Stadt, wenn Sie eine Einschätzung des Fahrzeugwerts benötigen.

Welche Faktoren fließen konkret in die Wertermittlung ein?

Damit der Wert eines Autos möglichst genau bestimmt werden kann, sollten alle relevanten Faktoren betrachtet werden. Hierzu gehören vor allem

  • die Marke
  • das Modell
  • die Pflege
  • der Verschleiß
  • Inspektionen und ersetzte Teile
  • die Laufleistung
  • die Motorisierung
  • evtl. Sonderausstattungen
  • sowie die Nachfrage oder externe Faktoren wie Krisen

Eine möglichst realistische Wertermittlung führen im Übrigen zertifizierte Gutachter durch. Renommierte Anlaufstellen sind hier beispielsweise die DEKRA, Schwacke, Emmerling, Fess, Bittmann und auch der TÜV. Hier können Sie auch online nach Bewertungen Ausschau halten und nach vergleichbaren Autos schauen, um einen Richtwert zu erhalten. Weitere seriöse Preisermittler sind auch Versicherungen, da diese mit erfahrenen Sachverständigen zusammen arbeiten.

Welche Faktoren bewirken einen Wertverlust?

Der Wertverlust eines Neuwagens beginnt schon in dem Moment, indem Sie den Wagen beim Händler abholen und zum ersten Mal starten. Danach verliert das Auto vor allem im ersten Jahr nach der Zulassung den meisten Wert mit rund 25-30 %. Je älter der Wagen ist, umso stärker fallen Faktoren wie Zustand und Pflege ins Gewicht. Darüber hinaus entscheidet auch das Modell bzw. die Marke über die Höhe der Wertminderung. Vor allem KFZ der Oberklasse verlieren im Verhältnis deutlich mehr an Wert als Klein- oder Mittelklassewagen. Die konkrete Berechnung des Wertes wird anhand von bestimmten Methoden durchgeführt. Die bekannteste Ermittlung geht über die Ruhkopf-Sahm-Methode. Hierbei werden vor allem das Baujahr, die Reparaturkosten, das Jahr der Zulassung sowie der aktuelle Wiederbeschaffungswert herangezogen und prozentual eingestuft.

Einen besonders starken Einfluss auf den Wert hat im Übrigen die Laufleistung (Quelle: autoankauf-berlin.org). Diese wirkt sich auch auf den Zustand des Wagens und der relevanten Verschleißteile aus. Allerdings müssen Sie auch hier eine differenzierte Betrachtungsweise ansetzen, da ein Wagen, der überwiegend Langstrecke gefahren wurde, weniger Verschleiß zu verbuchen hat als ein Auto, dass viel in der Stadt eingesetzt wurde. Ein weiterer großer Einflussfaktor sind etwaige Unfallschäden.

Sobald ein Auto in einen Unfall verwickelt gewesen ist, ist es als Unfallwagen auszuweisen. Dies mindert den Wert im Zweifel beträchtlich. Vor allem dann, wenn noch offensichtliche Mängel und Schäden erkennbar sind, sinkt der Wert des Wagens deutlich. Gleiches gilt, wenn ein Wagen viele Vorbesitzer zu verzeichnen hat. Weitere Mängel ergeben sich bei einem Raucherfahrzeug oder auch einem Wagen, der nicht regelmäßig zu den vorgegebenen Kontrollen und Inspektionen vorgeführt worden ist. Ebenso kann es heutzutage entscheidend sein, ob es sich um einen Benziner oder um einen Diesel handelt. Zudem gibt es Marken, die eine höhere Nachfrage genießen als andere und deshalb in ihrem Wert stabiler sind. Klassische Beispiele sind Marken wie Mercedes, BMW, VW, Audi oder auch Marken aus dem Luxussegment wie Porsche oder Ferrari.

Hinweise zur Baufinanzierung - Wie viel Haus kann ich mir leisten

Baufinanzierung: Wie viel Haus kann ich mir leisten?

Millionen von Menschen träumen davon, eines Tages im eigenen Haus zu leben und im Alter keine Miete mehr zahlen zu müssen. Damit aus dem Traum Wirklichkeit wird, sind jedoch jede Menge Arbeit, Kraft und vor allem auch Geld erforderlich. Leider kommt es nicht immer so wie geplant. Manchmal haben Schicksalsschläge Schuld, manchmal haben sich die Häuslebauer auch einfach überschätzt, am Ende müssen in Deutschland jährlich knapp 20.000 Immobilien zwangsversteigert werden. Damit Ihnen das nicht passiert, müssen Sie lange vor dem Kauf berechnen, wie viel Kredit Sie für Ihre Immobilie aufnehmen können.

Erster Schritt: der Haushaltsrechner

Damit Sie wissen, wie viel Kredit Sie sich leisten können, müssen Sie einige Berechnungen vornehmen. Zu den wichtigsten gehört der Haushaltsrechner, auch Budgetrechner oder Nettoeinkommensrechner genannt. Er stellt die solide Grundlage für Ihre Baufinanzierung dar. Zum Nettoeinkommen gehören alle Einnahmen, die jeden Monat in Ihr Budget fließen. Bei den meisten Verbrauchern sind das Arbeitseinkommen aus der Hauptbeschäftigung und eventuell einer Nebentätigkeit. Aber auch Unterhaltszahlungen oder Mieteinnahmen bzw. Gelder aus Kapitalerträgen gehören dazu.

Von den Einnahmen müssen Sie die Lebenshaltungskosten abziehen. Für den Hauptverdiener werden pauschal 750 EUR abgezogen, für jedes weitere Familienmitglied 200 EUR. Diese Beträge stehen Ihnen nicht für das Budget zur Verfügung.

Insgesamt können Sie davon ausgehen, dass Sie maximal 35 Prozent Ihres monatlichen Budgets zur Tilgung des Kredits einsetzen können.

Der zweite Faktor, der darüber entscheidet, wie viel Haus Sie sich leisten können, ist das Eigenkapital. Je mehr Eigenkapital Sie haben, um so mehr Kredit können Sie sich leisten. Zum Eigenkapital gehören typischerweise:

  • Bausparverträge
  • Sparguthaben
  • Festgelder
  • Wertpapiere
  • Kapitallebensversicherungen

Auch beim Eigenkapital gibt es eine Faustregel. Sie besagt, dass Sie mindestens 20 Prozent der Finanzierung aus eigenen Mitteln bestreiten sollten. Andere Experten sagen, Sie sollten zumindest die Nebenkosten des Immobilienkaufs aus eigenen Mitteln bestreiten können. Auf Capitalo.de sind die Kreditkosten einer Baufinanzierung leicht zu berechnen. Dort bekommen Bauherren außerdem einen guten Überblick über die aktuellen Bauzinsen.

Was sind typische Nebenkosten beim Kauf oder Bau eines Hauses?

  • Grundstückskosten

Wenn Sie kein Land besitzen, auf dem Sie bauen können, müssen Sie erst noch ein Grundstück kaufen. Es gibt enorme regionale Preisunterschiede.

  • Grunderwerbssteuer

Für diese Abgabe werden im Durchschnitt zwischen 3,5 – 6,5 Prozent des Kaufpreises fällig.

  • Notarkosten/Grundbucheintrag

Der Notar lässt die Immobilie auf Ihren Namen in das Grundbuch eintragen. Dafür sind ca. 2 Prozent des Kaufpreises fällig.

  • Maklergebühren

Beauftragen Sie einen Immobilienmakler, müssen Sie 3 – 6 Prozent des Kaufpreises zuzüglich Mehrwertsteuer als Maklergebühr bezahlen.

  • Kosten Bauleitung und Architektenhonorar

Ungefähr 10 – 15 Prozent der Baukosten

  • Sicherheitspuffer

Für unvorhersehbare Ausgaben sollten Sie ungefähr 5 Prozent der Kreditsumme als Reserve einplanen. Bei jedem Bau kann es zu ungeplanten Mehrkosten kommen.

  • Baugenehmigung

Ungefähr 0,2 Prozent der Baukosten

Dazu kommen noch eine Reihe kleinerer Beträge. Erwerben Sie eine Bestandsimmobilie kommen noch die Sanierungskosten dazu.

Wie können Sie die Kosten der Baufinanzierung verringern?

Es gibt zwei Wege. Der eine ist Eigenkapital. Um so höher der Anteil an Eigenkapital an der Finanzierung ist, um so niedriger sind die Zinsen und somit die Kosten. Kaufen Sie eine Immobilie dagegen mit Vollfinanzierung, müssen Sie fast 1 Prozent Zinsaufschlag über die gesamte Laufzeit in Kauf nehmen. Das verursacht Tausende Euro Mehrkosten.

Eine weitere Option sind Eigenleistungen. Je mehr Eigenleistungen Sie erbringen, um so mehr Kosten sparen Sie.

Achtung: Viele Bauherren machen den Fehler und überschätzen ihre Kraft und Fähigkeiten. Nicht jeder ist handwerklich geschickt. Zudem ist ein Hausbau oder eine Sanierung eine langwierige Angelegenheit, die sich über mehrere Jahre erstrecken kann. Es kostet viel Energie und Duchhaltevermögen, über eine so lange Zeit jede freie Minuten auf dem Bau zu verbringen. 

Was ist mit der Laufzeit des Kredits?

Das ist eine zweischneidige Sache. Wie bei jeder Finanzierung gilt auch bei einer Baufinanzierung, dass die Kosten u so höher sind, je länger der Tilgungszeitraum ist. Um Kosten zu sparen, sollten Sie daher das Darlehen so schnell wie möglich zurückzahlen. Das schaffen jedoch viele nicht, weil bei einem kurzen Tilgungsdauer die monatliche Rate ansteigt. Sie müssen die Balance finden und so viel tilgen, wie Sie sich maximal monatlich leisten können.

Suchen Sie den Rat eines Finanzexperten

Baufinanzierung ist ein kompliziertes Thema. Ohne den Rat eines Experten verschenken Sie bares Geld. Er kann aufgrund der Angaben, die Sie ihm zur Verfügung stellen, eine genaue Berechnung anstellen und Ihnen sagen, wie viel Haus Sie sich leisten können. Der Experte sagt Ihnen auch, welche und wie viel Fördergelder sie beantragen können.

Wenden Sie sich aber unbedingt an einen unabhängigen Berater, den Sie für ein Honorar engagieren. Kostenlose Beratungen von Banken oder Versicherungen sind nicht objektiv. Sie empfehlen nur die Produkte des Unternehmens, dass sie repräsentieren, weil sie dafür Provision bekommen.

Fazit

Baufinanzierung ist eine komplizierte Angelegenheit und bedarf sorgfältiger Planung. Als Faustregel gilt, dass die Monatsrate des Kredits 35 Prozent Ihres Budgets nicht übersteigen darf. Je mehr Eigenkapital Sie beisteuern können, um so mehr Haus können Sie sich leisten. Suchen Sie unbedingt den Rat eines unabhängigen Finanzexperten, bevor Sie einen Vertrag unterschreiben. Seine Hilfe spart Ihnen Tausende Euro.

Kosten beim Hausbau reduzieren

Augen auf beim Hausbau: So vermeiden Sie höhere Kosten

Ein idyllisches Einfamilienhaus auf dem Land oder ein Reihenhaus in der Stadt. Der Traum vom Eigenheim kann jedoch schnell zum Alptraum werden. Hohe Finanzierungskosten oder unzureichenden Wissen über das gekaufte Bauland können zu Kostenfallen führen. Der folgende Beitrag soll einen Überblick über die wichtigsten Faktoren beim Hausbau vermitteln, und speziell auf die Frage eingehen, wie Sie beim Hausbau sparen können.

Die geeignete Baufinanzierung

Der erste Schritt beim Hausbau ist es, die passende Baufinanzierung zu finden. Hierfür sollte ein Budget festgelegt werden, um spätere Bauruinen zu vermeiden. Dieses Budget sollte während der gesamten Bauzeit im Auge behalten werden. Für die Baufinanzierung ist ein zuverlässiger und seriöser Finanzpartner unerlässlich. Um hohe Kosten zu vermeiden, sollte der zinsgünstigste Kredit gewählt werden. Gleichzeitig sollte bei den Konditionen darauf geachtet werden, dass das Kreditlimit nicht weiter erhöht werden kann. So können später hohe Zinsen und Raten vermieden werden. Eine Beratung bei verschiedenen Kreditinstituten ist empfehlenswert.

Bei der Finanzierung sollte folgendes bedacht werden:

  1. Höhe des finanziellen Eigenkapitals
  2. Maximale monatliche Kreditbelastung
  3. Auswahl günstigste Kredit zu guten Konditionen

Das passende Baugrundstück

Bei der Suche nach dem passenden Baugrundstück können viele Kostenfallen entstehen. Künftige Hausbesitzer sollten auf keinen Fall das erstbeste Grundstück wählen.

Folgende Kriterien sollten auf jeden Fall berücksichtigt werden:

  • Infrastruktur rund um das Bauland
  • Lage, Größe
  • Anliegende Medien
  • Potentielle Gefahrenquellen beispielsweise Flüsse, Grundwasserspiegel,
    Altlasten
  • Zufahrtswege.

Die genannten Faktoren können aufgrund von Entsorgungskosten oder nicht eingeplanten Baukosten für Wege oder Zufahrten hohe Kosten verursachen. Gleichzeitig können potentielle Gefahrenquellen für dauerhafte Schäden am Objekt und Wertverluste sorgen.
Außerdem ist es empfehlenswert den Bebauungsplan bei der entsprechenden Behörde eingesehen, um die weiteren Entwicklungen des Gebietes zu prüfen. Ist die künftige Beplanung mit den eigenen Vorstellung zu vereinbaren, können hohe Kosten für einen erneuten Umzug vorab ausgeschlossen werden.

Auswahl eines Baupartners

Den Traum vom Eigenheim allein zu realisieren, ist neben einem Vollzeitjob kaum möglich. Gleichzeitig werden Personen mit Fachkenntnissen benötigt. Der einfachste Weg ist ein Bauträger, der das Haus schlüsselfertig übergibt. Jedoch entstehen hier die meisten Kosten. Eine genauere Planung der Ausgaben ist mit Hilfe eines Architekten möglich. So können nicht nur hohe Kosten beim Hausbau vermieden, sondern auch individuelle Wünsche umgesetzt werden.

Sollte die Wahl doch auf einen Bauträger fallen, muss die Auswahl gewissenhaft getroffen werden. Eine Besichtigung von Musterhäusern bietet sich hierfür an, da jeder Bauträger über andere Baustile verfügt. Eine Befragung von ehemaligen Kunden kann sinnvoll sein, um Baumängel und somit hohe Kosten zu vermeiden.

Wahl des Haustyps

Die Auswahl des Haustyps gestaltet sich erfahrungsgemäß schwierig. Hier sollte zukunftsorientiert gedacht und gehandelt werden. Über das Bauamt vor Ort sollten Informationen zur Gestaltungssatzung eingeholt werden. So können Kosten für den Rückbau von nicht genehmigten Hausteilen vermieden werden.

Zeitliche Gestaltung der Bauplanung

Der Hausbau sollte in eine Vorplanung und eine Entwurfsplanung gegliedert sein. Erste Details zum Hausbau sollten während der Vorplanung besprochen werden. Gleichzeitig wird geprüft, ob das Projekt umsetzbar ist. I der Phase der Entwurfsplanung werden die anfallenden Kosten berechnet und detaillierte Entwürfe angefertigt. Diese Phase ist besonders wichtig, um hohe Baukosten zu vermeiden. Aus diesem Grund ist eine genaue Planung essentiell.

Die Baugenehmigung

Der Hausbau setzt zwingend eine Baugenehmigung durch das verantwortliche Bauamt voraus. Hierfür sollten alle notwendigen Unterlagen vollständig und fristgerecht eingereicht werden. Fehlende Unterlagen bedeutet eine Verzögerung bei dem Hausbau. Das kann zu hohen Kosten führen, da der Bau nicht rechtzeitig fertig wird und der Umzug nicht stattfinden kann. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, sich Hilfe durch einen Bauvorlageberechtigten (weitere Infos zur Bauvorlageberechtigung) zu suchen.

Abschluss einer Bauversicherung

Um hohe Kosten beim Hausbau zu vermeiden, ist der Abschluss einer Bauversicherung sehr wichtig. Die Baustelle birgt einige Gefahrenquellen, für die der Bauherr das volle Risiko trägt. Zum Schutz vor diesen potentiellen Gefahren muss der Bauherr spezielle Versicherungen abschließen.

Eigenheim Finanzierung

Finanzierung des Eigenheims: Das sollten Sie wissen

Es ist wichtig, die Investition und ihre Finanzierung so zu planen, dass Ausfallzeiten aufgrund von auch nur vorübergehendem Geldmangel vermieden werden. Nur wenige Menschen können es sich leisten, für das beiseite gelegte Geld und das laufende Einkommen ein Haus zu bauen. Die große Mehrheit der Menschen muss einen großen Kredit aufnehmen.

Wir können uns kein Haus kaufen, das wir uns nicht leisten können. Dies würde zu ernsthaften finanziellen Problemen führen. Wir müssen den Kosten für den Bau eines Hauses mit unseren Ressourcen und unserer Fähigkeit, die Hypothek aufzunehmen und zu tilgen, entgegentreten.

Wie viel kann ein Haus mit Grundstück kosten

Selbst wenn wir bereits ein Grundstück haben, auf dem wir ein Haus bauen wollen, sollten wir den Zielmarktwert des gesamten Grundstücks (einschließlich des geplanten Gebäudes) schätzen. Dies ist wichtig bei der Aufnahme einer Hypothek.

Der Preis eines Grundstücks hängt hauptsächlich von der Lage ab, d.h. von der Entfernung zu Schulen, Geschäften, Stadtzentren und der Qualität der Nachbarschaft. Weitere Faktoren sind der Zugang zur Infrastruktur (Elektrizität, Gas, Wasserversorgung, Kanalisation) und zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Größe und Form des Grundstücks, die eine rationelle Entwicklung erleichtern oder behindern sowie Bestimmungen des örtlichen Bebauungsplans.

Informationen über den Durchschnittspreis der Baugrundstücke (Bodenrichtwerte) in der jeweiligen Gegend  sagen uns wenig aus. Wir müssen die Angebotspreise in dem Gebiet, an dem wir interessiert sind, überprüfen. An diesem Punkt stehen wir in der Regel vor einem Dilemma: ein kleineres und teureres Grundstück in der Nähe des Stadtzentrums oder ein größeres und billigeres, aber weiter entferntes zu kaufen. Bei der Entscheidungsfindung sollten wir sowohl unsere eigene Bequemlichkeit (einschließlich des täglichen Pendelns zur Arbeit und zur Schule) als auch die zu erwartende Wertsteigerung der Immobilie in Betracht ziehen. Wenn wir ein Haus bauen, schaffen wir uns nicht nur einen Platz zum Leben, sondern investieren auch Kapital. Eine gut gelegene Immobilie wird im Laufe der Zeit an Wert gewinnen, und wenn nötig, wird es einfach sein, sie zu verkaufen, vor allem, wenn wir uns entscheiden, ein Haus mittlerer Größe und mit hohem Energiestandard zu bauen.

Finanzierung des Baus aus eigenen Mitteln

Wenn wir davon ausgehen, ein Grundstück gefunden zu haben, geht es an den Bau des Eigenheims. Auch wenn wir in der Lage sein werden, den größten Teil der Baukosten aus unseren eigenen Ersparnissen zu finanzieren, müssen wir sehr sorgfältig überlegen, ob wir alle finanziellen Reserven für den Bau eines Hauses mobilisieren sollten. Die Liquidation aller Einlagen, Versicherungspolicen und Pensionsfonds ist ein sehr riskanter Schritt.

Finanzierung durch Verkauf der Eigentumswohnung

Der Verkauf der Eigentumswohnung wird es ermöglichen, einen großen Teil der Investitionen zu finanzieren. Es lohnt sich jedoch, die damit im Zusammenhang stehenden Kosten gut zu kalkulieren, z.B. die Notwendigkeit, für die Dauer des Hausbaus eine andere Wohnung zu mieten oder Steuern zu zahlen, wenn die Wohnung innerhalb der Spekulationsfrist verkauft wird.

Die Baufinanzierung

Die Baufinanzierung ist ein probates Mittel, um sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Es kann sich durchaus lohnen, einen Kreditberater oder Finanzmakler zu konsultieren. Dieser kann bei der Wahl einer geeigneten Finanzierungsstrategie beratend zur Seite stehen und auch bei der Suche nach einem geeigneten Kreditgeber behilflich sein.

Wenn wir uns entscheiden, einen Kredit aufzunehmen, denken Sie daran, dass die Bank unsere Kreditwürdigkeit prüft und eine große Anzahl von Dokumenten und natürlich die Rückzahlung der eingegangenen Schulden verlangen wird. Und der Vertrag mit der Bank erreicht bei einer so großen Investition wie dem Bau eines Hauses nicht 5 oder 10, sondern etwa 15 bis 35 Jahre.

Subventionen für den Bau eines Passiv- oder energieeffizienten Hauses

Beim Bau eines Kfw-Effizienzhauses können wir auf Subventionen zählen. Natürlich ist der Bau eines ökologischen Hauses teurer als der eines Standardhauses, aber wenn wir einen entsprechenden Antrag stellen, können wir hohe Zuschüsse erhalten, die nicht zurückbezahlt werden müssen. Wir werden auch bei den späteren Betriebskosten sparen, denn Passivhäuser verbrauchen fast achtmal weniger Energie und haben einen viel geringeren Wärmebedarf.

Tipps zur Wertanlage

5 Tipps für den Erfolg mit Wertanlagen

Erfolg mit Wertanlagen ist kein Zufall, sondern das Ergebnis vieler richtiger Entscheidungen. Es ist wichtig, sich eine eigene Anlagestrategie zu überlegen, die zum persönlichen Risikoprofil passt. Hierbei kommt es darauf an, verschiedene Branchen in den Blick zu nehmen und sich die eigenen Zielsetzungen klarzumachen. Bei dieser Aufgabe hilft ein professioneller Anlageberater. Dieser findet geeignete Wertanlagen für die persönlichen Vorhaben und hält das persönliche Portfolio immer aktuell.

Die eigene Risikobereitschaft richtig einschätzen

 

Eine Investition in Wertanlagen ist immer mit gewissen Unsicherheiten verbunden. Niemand kann zu 100% vorhersagen, wie sich die Kurse einer Aktie entwickeln werden. Deswegen besteht immer die Gefahr, dass die getätigten Investitionen verloren gehen. Bei einigen Anlagen ist jedoch eine höhere Sicherheit gegeben als bei anderen. Konservative und risikoreiche Wertanlagen stehen daher am Markt gleichermaßen zur Verfügung.

Deswegen ist es so wichtig, die eigene Risikobereitschaft gut einzuschätzen. Wer jeden Morgen beim Lesen der Börsenkurse einen Herzinfarkt riskiert, hat von einem risikobehafteten Anlageverfahren mit hohen Renditechancen überhaupt nichts. Andersherum bringt das gute Gefühl der Sicherheit nichts, wenn man keine Renditen erwirtschaftet. Deswegen muss genau eingeschätzt werden, zu welchen Risiken man bereit ist. Außerdem sollte ausschließlich Geld investiert werden, auf dass im Zweifelsfall verzichtet werden könnte.

Einen professionellen Anlageberater wählen

 

Die Finanzwelt ist hochkomplex und massiv vernetzt. Gerade die Globalisierung hat dazu geführt, dass Dinge, die am anderen Ende der Welt passieren, uns betreffen und beeinflussen. Für Laien ist es nahezu unmöglich, hier den Überblick zu behalten und professionelle und zielgerichtete Entscheidung zu treffen. Deswegen entscheiden sich immer mehr Menschen dafür, mit einem professionellen Anlageberater zusammenzuarbeiten.

Dieser übernimmt ganz unterschiedliche Aufgaben aus den Bereichen Vermögensberatung und Vermögensverwaltung. Unter anderem gehört hierzu die Analyse des bisherigen Portfolios und eine Einschätzung der individuellen Risikobereitschaft. Anschließend wird gemeinsam eine Anlagestrategie erarbeitet, bei denen die Chancen und Risiken auf die persönlichen Wünsche zugeschnitten werden. Gerade das Risikomanagement und die Überwachung der Anlagestrategie gehören zu den zentralen Aufgaben eines Anlageberaters.

Verschiedene Branchen in den Blick nehmen

 

Anleger haben die Möglichkeit, in eine Vielzahl von Branchen zu investieren. Hierbei ist es nötig, sich einen Überblick zu verschaffen und verschiedene Themengebiete miteinander zu vergleichen. Waren beispielsweise die erneuerbaren Energien vor 20 Jahren noch wenig nachgefragt, so haben sie in der letzten Zeit massiv an Popularität gewonnen. Andersherum haben Wertanlagen, die noch zu Beginn des Jahrtausends als sicher galten, teilweise massiv an Wert eingebüßt. Anleger sollten sich genau überlegen, welche Branchen sie interessieren, welche sie für zukunftsfähig halten und in welchen sie die größten Renditechancen sehen. Nur so lässt sich ein vielseitiges Portfolio erstellen, das hohe Gewinne ermöglicht und die Risiken minimiert.

Die eigenen Zielsetzungen klar definieren

 

Es ist wichtig, genau zu wissen, welche Ziele man mit seiner Anlagestrategie verfolgt. Während einige beispielsweise Geld für ihre Altersvorsorge erwirtschaften wollen, geht es anderen um die Finanzierung einer Immobilie. Abhängig davon, welche Ziele wie schnell erreicht werden sollen, bieten sich andere Anlagestrategien an. Wer kurzfristig Geld einnehmen möchte, muss in der Regel eine höhere Risikobereitschaft mitbringen als jemand, der über Jahre hinweg ein Gebäude finanzieren will. Nur wer genau weiß, was er mit einer bestimmten Anlagestrategie erreichen möchte, kann diese erfolgreich gestalten.

Das Portfolio aktuell halten

 

Investitionen in Wertanlagen sind nichts, was man einmal erledigt und um das man sich dann nicht mehr kümmern muss. Im Gegenteil ist es wichtig, die Entwicklung am Markt kontinuierlich zu beobachten und das eigene Portfolio aktuell zu halten. Anlagen, die noch vor kurzer Zeit lukrativ erschienen, können an Qualität verlieren. Hierbei kommt es darauf an, nicht an einer veralteten Idee festzuhalten, sondern bereit zu sein, neue Wege zu beschreiten. Deswegen müssen sich Anleger die Zeit nehmen, sich regelmäßig mit dem eigenen Anlageberater auszutauschen und zu prüfen, ob die persönliche Anlagestrategie noch zeitgemäß ist und den persönlichen Wünschen und Ansprüchen nach wie vor gerecht wird.

Haushaltskasse aufstocken

Die Haushaltskasse aufstocken – 6 Tipps

Wer mit der Höhe seiner monatlichen Einnahmen unzufrieden ist, kann mit ein paar Tipps und Tricks die Haushaltskasse aufbessern. Denn oftmals ist es nicht möglich, die Ausgaben zu reduzieren – es braucht also höhere Einnahmen. Mit dem Zusatzverdienst kann man sich dann den Sommerurlaub finanzieren oder neue Elektrogeräte kaufen, ohne monatelang dafür sparen zu müssen.

Tipp Nummer 1: Als Produkttester tätig werden

Immer wieder werden von Unternehmen Menschen gesucht, die vorab Spiele, Internetseiten oder auch Produkte testen. Denn noch bevor die Produkte oder Spiele auf den Markt kommen und somit der Masse zur Verfügung stehen, geht es darum, dass man in Erfahrung bringt, ob etwaige Verbesserungen erforderlich werden. Denn Unternehmer sehen ihre Produkte oft mit anderen Augen als die Konsumenten.

Als Produkttester muss man die Vorgaben des Unternehmens erfüllen. Das heißt, worauf ist zu achten, wenn etwa eine Internetseite getestet wird? Geht es um das Design, um das Kontaktformular oder ist zu überprüfen, ob alle Verlinkungen zum gewünschten Ziel führen? Zu berücksichtigen ist, dass man als Produkttester übrigens nicht immer Geld verdienen muss: Einige Unternehmen vertreten die Ansicht, dass es genügt, das Produkt kostenfrei zur Verfügung zu stellen – das heißt, man sollte unbedingt klären, ob man für seine Arbeit Geld bekommt oder nur das Produkt bereitgestellt wird.

Tipp Nummer 2: Geld mit Umfragen verdienen

Geht es etwa darum, sein Einkommen im Internet aufzubessern, so wird man immer wieder auf den Tipp stoßen, Umfragen zu beantworten. Doch wie erfolgversprechend ist diese Tätigkeit wirklich? Vorweg: Man darf sich jetzt keinen Reichtum erwarten – selbst dann nicht, wenn man pro Tag mehrere Umfragen beantwortet. Schlussendlich verdient man pro Umfrage nur selten mehr als einen Euro. Jedoch ist es durchaus möglich, die monatlichen Einnahmen um 100 Euro bis 300 Euro aufzustocken. Zu beachten ist nur, dass man sich hier im Idealfall an mehreren Portalen anmeldet, um so eine Vielzahl an Umfragen angeboten zu bekommen.

Tipp Nummer 3: Artikel schreiben

All jene, die gerne Artikel schreiben, können mit diesem Hobby Geld verdienen. Über diverse Plattformen kann man sich für offene Aufträge bewerben oder direkt annehmen. Nach erfolgreicher Übermittlung des Textes wird dieser vergütet. Es besteht aber auch die Möglichkeit, direkt mit Auftraggebern zu arbeiten. Wer einen Auftraggeber an seiner Seite hat, der regelmäßige Texte geschrieben haben möchte, so darf man sich über einen attraktiven Nebenverdienst freuen – mitunter kann dieser bei entsprechender Auftragslage sogar zum Haupteinkommen werden.

In der Regel werden 0,015 bis 0,035 Cent/Wort bezahlt. Pauschalpreise für Texte gibt es nur in den seltensten Fällen. Wichtig ist, dass man hier fehlerfrei arbeitet und Fristen einhält. Das heißt, der Texter ist sozusagen auch gleich der Lektor.

Tipp Nummer 4: Die Spekulation mit Bitcoin und Co.

Wer den Markt richtig einschätzt, der kann hier richtig hohe Gewinne verbuchen. Denn der Kryptomarkt ist ausgesprochen volatil. So kann man als Bitcoin Trader das monatliche Einkommen durchaus steigern. Jedoch ist zu berücksichtigen, dass es auch immer in die andere Richtung gehen kann. Bitcoin und Co. sind zwar vielversprechend, jedoch gefährlich.

Ist man der Meinung, mit Kryptowährungen sein Geld verdienen zu wollen, so ist es wichtig, zu Beginn nur frei verfügbares Kapital zu investieren. Denn bei dieser Art des Nebenverdienstes gibt es durchaus das Risiko, dass man am Ende des Monats weniger Geld als zuvor zur Verfügung hat.

Tipp Nummer 5: Virtuelle Assistenz

Um E-Mails zu beantworten, Datenpflege zu betreiben oder Besprechungen zu organisieren, muss man nicht mehr unbedingt ins Büro. Das wissen auch viele Einzel- wie Kleinunternehmer, die auf Büroräumlichkeiten verzichten, aber dennoch eine Bürokraft haben. Die virtuelle Assistenz ist durchaus für all jene Büromitarbeiter interessant, die – aus welchen Gründen auch immer – den Job von Zuhause ausüben wollen. Ein durchaus interessanter Nebenjob, der auch für eine attraktive Einkommensaufbesserung sorgt, wenn man für mehrere Unternehmer zuständig ist.

Tipp Nummer 6: Fotografieren

Mit Fotografieren Geld verdienen

Man kann auch mit seinen Fotos Geld verdienen. Wer nebenbei gerne fotografiert, der kann seine Bilder in einer öffentlichen Datenbank hochladen und sodann zum Verkauf anbieten.

Was passiert in Zukunft mit den Kryptowährungen

Wie sieht die Zukunft für Kryptowährungen aus?

War das Jahr 2018 der „Krypto-Winter“, so konnte das Jahr 2019 durchaus als „Krypto-Frühling“ bezeichnet werden. Nachdem Bitcoin und Co. 2018 starke Verluste verbuchen mussten, ging es 2019 langsam wieder bergauf. Der Bitcoin lag Anfang 2019 bei 3.000 US Dollar – im Juni kratzte man an der 14.000 US Dollar-Grenze. Auch wenn man noch meilenweit vom Allzeithoch aus dem Jahr 2017 entfernt war, so konnte die Mutter aller Kryptowährungen eindrucksvoll unter Beweis stellen, noch lange nicht tot zu sein.

Mit Blick auf das Bitcoin Halving gerichtet, hat der Coronavirus für eine Spur der Verwüstung gesorgt. Was sonst nur in Katastrophenfilmen zu sehen war, hat nun also die reale Welt erreicht. Auch der Kryptomarkt wurde kurzzeitig mit dem asiatischen Virus infiziert – der Bitcoin rutschte von rund 9.000 US Dollar auf unter 5.000 US Dollar.

Doch jede Krise kann auch als ein komplett neuer Anfang verstanden werden – oder zumindest als neue Chance, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Denn der Bitcoin-Preis war das letzte Mal so günstig im Frühjahr 2019. Und das Bitcoin Halving ist ein Prozess, der wegen des Coronavirus nicht abgesagt wird, sondern trotzdem stattfindet. Die Zukunft mag also, auch wenn es derzeit schwer zu glauben ist, vielversprechend sein.

Nach dem Crash folgt die Krise

Nachdem zu Beginn der 12. Kalenderwoche die Aktienmärkte eingebrochen sind, der Goldpreis stark nachgegeben hat und auch der Ölpreis einen enormen Preisrückgang verbuchte, war es irgendwie absehbar, dass auch der Bitcoin einbrechen würde. Und so kam es auch: Innerhalb weniger Augenblicke rutschte die Kryptowährung unter 5.000 US Dollar – und riss in weiterer Folge auch gleich den gesamten Markt mit in die Tiefe.

Auf einmal war wenig von der Krisenwährung zu spüren. Hätte der Bitcoin nicht enorm von der Krise profitieren müssen? Aufgrund der Tatsache, dass letztlich eine Krise ausgebrochen ist, die man seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr erlebt hat, mag es an dieser Stelle aber unfair sein zu behaupten, der Bitcoin sei eine überschätzte Krisenwährung. Am Ende folgte der Absturz durch die Panikverkäufe – die steile Fahrt bergab war sozusagen die Auswirkung des Crashs. Die Krise findet erst jetzt statt.

Denn wenn von Ausgangssperren die Rede ist, man Parks schließt, den Flugverkehr auf ein Minimum reduziert und im Fernsehen Politiker davon reden, dass in den nächsten Wochen (vermutlich sogar mehrere Monate) mit gravierenden Einschränkungen zu rechnen ist, so befindet man sich erst am Anfang einer Krise. Die Arbeitslosenzahlen werden steigen, die Online-Branche wird hingegen mehr Einnahmen verbuchen – wer das Haus nicht verlassen darf, der bestellt eben online.

Und genau hier wird der Bitcoin wieder ins Spiel kommen. Vor allem auch deshalb, weil der Bitcoin nun bei einem Preis liegt, der für viele Anleger wie Spekulanten wieder ausgesprochen attraktiv ist.

Sinkende Kurse

Was passiert jetzt im Mai?

Vor allem – wie bereits erwähnt – gibt es das im Mai bevorstehende Bitcoin Halving. Die Halbierung der Rewards von 12,5 Coins auf 6,25 Coins könnte für neue Bewegung am Kryptomarkt sorgen. Bislang hat jedes Halving einen Höhenflug mit neuem Allzeithoch ausgelöst. Das wird auch jetzt erwartet. Und der Höhenflug könnte durchaus das Jahr 2017 in Vergessenheit geraten lassen. Einige Analysten sehen den Bitcoin schon bei über 80.000 US Dollar.

Jedoch sind vielversprechende Prognosen immer mit Vorsicht zu genießen. Natürlich kann man über Bitcoin Era handeln oder über Handelsplätze Coins erwerben und im digitalen Portemonnaie aufbewahren und verkaufen, wenn das gewünschte Preisniveau erreicht wurde – es kann aber auch immer in die andere Richtung gehen. Es gibt keine Garantie, dass der Bitcoin in naher Zukunft steigen wird. Aber es gibt Hinweise, die den Schluss zulassen, dass der Bitcoin diese Krise übersteht und wohl stärker als erwartet zurückkommen wird.

Da der Handel bzw. die Spekulation mit Kryptowährungen riskant ist, sollte immer nur frei verfügbares Kapital investiert werden. Das heißt, nur Geld in den Kryptomarkt stecken, das theoretisch weniger werden bzw. man (zumindest theoretisch) auch verlieren darf.

Goldpreis Geschichte

Die Historie der Goldpreisentwicklung

Über den “Goldpreis”, zumindest den in Dollar ausgedrückten, kann eigentlich seit 1973 gesprochen werden, als die Wirtschaftsordnung der Nachkriegszeit, die als “Bretton-Woods-System” bezeichnet wird, endgültig zusammenbrach, ausgehend von dem Namen des Ortes, an dem 1944 die Alliierten die Regeln der internationalen Nachkriegswirtschaft festlegten.

Jahrhundertelang gab es in der Welt einen Währungswettbewerb. Selbst wenn Länder ihre eigene Papierwährung produzierten, taten sie dies im Verhältnis zum Wert von Gold oder Silber.

Das Ende des 19. Jahrhunderts wurde durch das Gold-Währungssystem dominiert. Die Länder gaben ihre eigenen Währungen aus, und jede war auf Anfrage gegen eine bestimmte Menge Gold und Silber umtauschbar. Aufgrund der gegenseitigen Volatilität der Werte beider Erze waren die Goldwährungssysteme stabiler, die bald das Bretton-Woods-System ersetzten.

Im Jahr 1900 verabschiedeten die Vereinigten Staaten den Gold Standard Act, der den Wert des Dollars auf 1,505 g Gold festlegte, wodurch die Trojanische Unze (ca. 31,1 g) Gold einem Gegenwert von 20,67 $ entsprach.

Noch früher war Europa zum Goldsystem übergegangen, angeführt von der lateinischen Währungsunion, die das Edelmetallsystem bereits 1878 außer Kraft setzte. Wir erinnern kurz daran, dass im Rahmen dieses Abkommens einige west- und südeuropäische Länder ihre eigene Währung ausgaben, aber jede Einheit gleich viel wert war, d.h. 0,290322 g Gold.

Die Auswirkung der Weltwirtschaftskrise auf den Goldpreis

1929 begann die größte Wirtschaftskrise der Weltgeschichte. Wir werden jetzt nicht in ihre Mechanismen eintauchen, aber eine der Maßnahmen der Administration von Präsident Franklin Roosevelt war die Executive Order 6102. Die US-Regierung beschlagnahmte das gesamte Gold von den Bürgern und gleichzeitig wertete der Dollar auf das Niveau von $35 pro Unze Gold, also 0,888 g, ab.

Der Zweite Weltkrieg ist eine weitere Finanzkrise mit ähnlichen Mechanismen wie während des Ersten Weltkriegs zwanzig Jahre zuvor. Die Nachkriegsordnung der Sieger wurde in Bretton Woods etabliert. Der Dollar wurde zur Hauptwährung der Welt, voll konvertierbar in Gold zu der von Roosevelt 1933 festgelegten Parität. Der Wert der anderen Währungen wurde durch ihr Verhältnis zum Dollar bestimmt, und die Regierungen versuchten aus politischen Gründen, die Wechselkursvolatilität so gering wie möglich zu halten. Dies führte zu starken Ungleichgewichten in der Zahlungsbilanz und zu Problemen in der Geldpolitik.

Von 1968 bis 1971 änderte die US-Regierung ziemlich oft den Goldkurs gegenüber dem Dollar. Grund dafür waren die Kosten des Vietnamkrieges und die durch die Ölkrise verursachte massive Wirtschaftskrise. Dies führte zu einer Stagflation, d.h. zu einer hohen Inflation bei gleichzeitig mangelndem Wirtschaftswachstum. Es waren so viele Dollars im Umlauf, dass ihre volle Tauschbarkeit gegen Gold unmöglich wurde und am 15. August 1971 bei einem Preis von 42,22 $ pro Unze Gold ausgesetzt wurde. Das endgültige Ende des Bretton-Woods-Systems brachte 1973 die Freigabe des Dollarkurses und seine Unabhängigkeit vom Gold.

Erst seit 1973 können wir über den in Dollar ausgedrückten Goldpreis sprechen. Es ist wahr, dass wir Goldpreis-Charts finden können, die viel weiter gehen, sogar bis ins frühe 20. Diese in nominalen Preisen gehaltenen Grafiken ähneln jedoch bis in die 1970er Jahre einer geraden Linie. Wenn es sich um Inflationszahlen handelt, zeigen die Breton Woods bis zum Ende des Systems lediglich ein Inflationsdiagramm in den USA, mit Ausnahme einiger der oben genannten Fälle von Gold-Dollar-Paritätsänderungen.

Die Entwicklung des Goldpreises

Der Goldkurs unterlag in den letzten Jahrzehnten verhältnismäßig großen Schwankungen. Wie die Entwicklung des Goldpreises vom 20. Jahrhundert bis heute aussah, wollen wir uns im nachfolgenden etwas genauer ansehen.

20. Jahrhundert

Als der Goldkurs wie erwartet freigegeben wurde, schoss er blitzschnell nach oben. Ende 1974 erreichte er über 183 Dollar, was nicht schwer vorherzusagen war. Die anhaltende Stagflation, die Wirtschafts- und Finanzkrise, die steigenden Ölpreise und der Jom-Kippur-Krieg im Nahen Osten sorgten für eine panische Flucht zum Gold als einzigem sicheren Finanzhafen.

Das Jahr 1976 brachte eine große Korrektur, als die Preise innerhalb von sechs Monaten unter die $110-Marke fielen. Die Weltlage war jedoch immer noch nicht ruhig, und in der zweiten Jahreshälfte war die Korrektur vorbei, und die Preise schossen in schwindelerregendem Tempo nach oben. Nicht einmal der Internationale Währungsfonds, der zwischen 1976 und 1980 1/6 seiner Goldreserven auf dem Markt verkaufte, half dabei.

1979 brach im Iran die Revolution von Ayatollah Khomeini aus, die eine zweite Ölkrise auslöste und die Preise auf neue Rekordhöhen trieb. Im Januar 1980 erreichten sie 678 $. Im September 1980 kostete Gold noch 675 $, aber die Reganomika sorgte für eine deutliche Verbesserung der wirtschaftlichen Situation in den USA.

Die rekordtiefen Zinsen begünstigten die Umschichtung von Mitteln in den Kapitalmarkt, und das Ausbleiben größerer wirtschaftlicher und geopolitischer Probleme beruhigte die Stimmung. Der amerikanische Politologe Francis Fukuyama hat unter dem Einfluss des Sturzes des Kommunismus sogar ein Buch mit dem Titel “Das Ende der Geschichte” geschrieben, in dem er voraussagte, dass nun die großen historischen Ereignisse zu Ende gehen und die ganze Welt allmählich ein demokratisch-liberales westliches Modell annehmen würde. Wie sehr er sich geirrt hat.

21. Jahrhundert

Das Signal für einen erneuten Anstieg des Goldpreises war die Jahrtausendwende und die sogenannte “Dotcom-Krise“, als das Platzen der Blase an den Aktien von Internetunternehmen in den USA die Finanzkrise auslöste. Am 11. September 2001 griff die arabische Terrororganisation al-Qaida das World Trade Center an, und Präsident George W. Bush erklärte dem Terrorismus den Krieg. Während des Krieges fielen die USA unter anderem in Afghanistan und im Irak ein, von wo aus sie sich trotz aller Versuche immer noch nicht vollständig zurückziehen können.

Die Herausforderungen des neuen Jahrtausends widerlegten auf spektakuläre Weise Fukuyamas Behauptungen und entfachten erneut die Angst vor dem Schicksal der Welt und der Weltwirtschaft. Selbst das relativ gute Wirtschaftswachstum in den Jahren 2002-2008 konnte den Anstieg des Goldpreises nicht aufhalten. Rasant steigende US-Militärausgaben, die ein riesiges Haushaltsdefizit verursachten, und spekulative Faktoren ließen den Kurs sinken.

Im Mai 2006 erreichte der Preis 675 Dollar, und dann kam ein weiterer Schock. Im Jahr 2007 brach eine Hypothekenkrise auf dem US-Markt aus und die Investoren begannen, vor dem sinkenden Immobilien- und Aktienmarkt in den sicheren, goldenen Hafen zu fliehen. Im März 2008 kostete eine Unze Gold 968 $, aber die Situation begann sich etwas zu beruhigen, die Aktienmärkte stiegen an und der Preis fiel so schnell wie möglich und erreichte im Oktober 731 $.

Im September 2008 ging jedoch eine der größten Investmentbanken in den USA, Lehmann Brothers, in Konkurs. Dies löste einen gewaltigen Schock und eine zweite Krisenwelle aus, die den Goldpreis auf neue Höhen trieb, obwohl die psychologische Grenze von $2.000 pro Unze nicht überschritten wurde. Am 5. Oktober 2011 erreichten sie einen Höchststand von 1902,30 Dollar.

Seitdem sind die Preise gesunken. Das Jahr 2013 war in dieser Hinsicht besonders kritisch, als die Preise im Frühjahr von etwa $1600 auf etwa $1200 fielen. Seitdem haben sich die Quoten mehr oder weniger in der Größenordnung von $1200-1400 bewegt.

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