Hinweise zur Baufinanzierung - Wie viel Haus kann ich mir leisten

Baufinanzierung: Wie viel Haus kann ich mir leisten?

Millionen von Menschen träumen davon, eines Tages im eigenen Haus zu leben und im Alter keine Miete mehr zahlen zu müssen. Damit aus dem Traum Wirklichkeit wird, sind jedoch jede Menge Arbeit, Kraft und vor allem auch Geld erforderlich. Leider kommt es nicht immer so wie geplant. Manchmal haben Schicksalsschläge Schuld, manchmal haben sich die Häuslebauer auch einfach überschätzt, am Ende müssen in Deutschland jährlich knapp 20.000 Immobilien zwangsversteigert werden. Damit Ihnen das nicht passiert, müssen Sie lange vor dem Kauf berechnen, wie viel Kredit Sie für Ihre Immobilie aufnehmen können.

Erster Schritt: der Haushaltsrechner

Damit Sie wissen, wie viel Kredit Sie sich leisten können, müssen Sie einige Berechnungen vornehmen. Zu den wichtigsten gehört der Haushaltsrechner, auch Budgetrechner oder Nettoeinkommensrechner genannt. Er stellt die solide Grundlage für Ihre Baufinanzierung dar. Zum Nettoeinkommen gehören alle Einnahmen, die jeden Monat in Ihr Budget fließen. Bei den meisten Verbrauchern sind das Arbeitseinkommen aus der Hauptbeschäftigung und eventuell einer Nebentätigkeit. Aber auch Unterhaltszahlungen oder Mieteinnahmen bzw. Gelder aus Kapitalerträgen gehören dazu.

Von den Einnahmen müssen Sie die Lebenshaltungskosten abziehen. Für den Hauptverdiener werden pauschal 750 EUR abgezogen, für jedes weitere Familienmitglied 200 EUR. Diese Beträge stehen Ihnen nicht für das Budget zur Verfügung.

Insgesamt können Sie davon ausgehen, dass Sie maximal 35 Prozent Ihres monatlichen Budgets zur Tilgung des Kredits einsetzen können.

Der zweite Faktor, der darüber entscheidet, wie viel Haus Sie sich leisten können, ist das Eigenkapital. Je mehr Eigenkapital Sie haben, um so mehr Kredit können Sie sich leisten. Zum Eigenkapital gehören typischerweise:

  • Bausparverträge
  • Sparguthaben
  • Festgelder
  • Wertpapiere
  • Kapitallebensversicherungen

Auch beim Eigenkapital gibt es eine Faustregel. Sie besagt, dass Sie mindestens 20 Prozent der Finanzierung aus eigenen Mitteln bestreiten sollten. Andere Experten sagen, Sie sollten zumindest die Nebenkosten des Immobilienkaufs aus eigenen Mitteln bestreiten können. Auf Capitalo.de sind die Kreditkosten einer Baufinanzierung leicht zu berechnen. Dort bekommen Bauherren außerdem einen guten Überblick über die aktuellen Bauzinsen.

Was sind typische Nebenkosten beim Kauf oder Bau eines Hauses?

  • Grundstückskosten

Wenn Sie kein Land besitzen, auf dem Sie bauen können, müssen Sie erst noch ein Grundstück kaufen. Es gibt enorme regionale Preisunterschiede.

  • Grunderwerbssteuer

Für diese Abgabe werden im Durchschnitt zwischen 3,5 – 6,5 Prozent des Kaufpreises fällig.

  • Notarkosten/Grundbucheintrag

Der Notar lässt die Immobilie auf Ihren Namen in das Grundbuch eintragen. Dafür sind ca. 2 Prozent des Kaufpreises fällig.

  • Maklergebühren

Beauftragen Sie einen Immobilienmakler, müssen Sie 3 – 6 Prozent des Kaufpreises zuzüglich Mehrwertsteuer als Maklergebühr bezahlen.

  • Kosten Bauleitung und Architektenhonorar

Ungefähr 10 – 15 Prozent der Baukosten

  • Sicherheitspuffer

Für unvorhersehbare Ausgaben sollten Sie ungefähr 5 Prozent der Kreditsumme als Reserve einplanen. Bei jedem Bau kann es zu ungeplanten Mehrkosten kommen.

  • Baugenehmigung

Ungefähr 0,2 Prozent der Baukosten

Dazu kommen noch eine Reihe kleinerer Beträge. Erwerben Sie eine Bestandsimmobilie kommen noch die Sanierungskosten dazu.

Wie können Sie die Kosten der Baufinanzierung verringern?

Es gibt zwei Wege. Der eine ist Eigenkapital. Um so höher der Anteil an Eigenkapital an der Finanzierung ist, um so niedriger sind die Zinsen und somit die Kosten. Kaufen Sie eine Immobilie dagegen mit Vollfinanzierung, müssen Sie fast 1 Prozent Zinsaufschlag über die gesamte Laufzeit in Kauf nehmen. Das verursacht Tausende Euro Mehrkosten.

Eine weitere Option sind Eigenleistungen. Je mehr Eigenleistungen Sie erbringen, um so mehr Kosten sparen Sie.

Achtung: Viele Bauherren machen den Fehler und überschätzen ihre Kraft und Fähigkeiten. Nicht jeder ist handwerklich geschickt. Zudem ist ein Hausbau oder eine Sanierung eine langwierige Angelegenheit, die sich über mehrere Jahre erstrecken kann. Es kostet viel Energie und Duchhaltevermögen, über eine so lange Zeit jede freie Minuten auf dem Bau zu verbringen. 

Was ist mit der Laufzeit des Kredits?

Das ist eine zweischneidige Sache. Wie bei jeder Finanzierung gilt auch bei einer Baufinanzierung, dass die Kosten u so höher sind, je länger der Tilgungszeitraum ist. Um Kosten zu sparen, sollten Sie daher das Darlehen so schnell wie möglich zurückzahlen. Das schaffen jedoch viele nicht, weil bei einem kurzen Tilgungsdauer die monatliche Rate ansteigt. Sie müssen die Balance finden und so viel tilgen, wie Sie sich maximal monatlich leisten können.

Suchen Sie den Rat eines Finanzexperten

Baufinanzierung ist ein kompliziertes Thema. Ohne den Rat eines Experten verschenken Sie bares Geld. Er kann aufgrund der Angaben, die Sie ihm zur Verfügung stellen, eine genaue Berechnung anstellen und Ihnen sagen, wie viel Haus Sie sich leisten können. Der Experte sagt Ihnen auch, welche und wie viel Fördergelder sie beantragen können.

Wenden Sie sich aber unbedingt an einen unabhängigen Berater, den Sie für ein Honorar engagieren. Kostenlose Beratungen von Banken oder Versicherungen sind nicht objektiv. Sie empfehlen nur die Produkte des Unternehmens, dass sie repräsentieren, weil sie dafür Provision bekommen.

Fazit

Baufinanzierung ist eine komplizierte Angelegenheit und bedarf sorgfältiger Planung. Als Faustregel gilt, dass die Monatsrate des Kredits 35 Prozent Ihres Budgets nicht übersteigen darf. Je mehr Eigenkapital Sie beisteuern können, um so mehr Haus können Sie sich leisten. Suchen Sie unbedingt den Rat eines unabhängigen Finanzexperten, bevor Sie einen Vertrag unterschreiben. Seine Hilfe spart Ihnen Tausende Euro.

Kosten beim Hausbau reduzieren

Augen auf beim Hausbau: So vermeiden Sie höhere Kosten

Ein idyllisches Einfamilienhaus auf dem Land oder ein Reihenhaus in der Stadt. Der Traum vom Eigenheim kann jedoch schnell zum Alptraum werden. Hohe Finanzierungskosten oder unzureichenden Wissen über das gekaufte Bauland können zu Kostenfallen führen. Der folgende Beitrag soll einen Überblick über die wichtigsten Faktoren beim Hausbau vermitteln, und speziell auf die Frage eingehen, wie Sie beim Hausbau sparen können.

Die geeignete Baufinanzierung

Der erste Schritt beim Hausbau ist es, die passende Baufinanzierung zu finden. Hierfür sollte ein Budget festgelegt werden, um spätere Bauruinen zu vermeiden. Dieses Budget sollte während der gesamten Bauzeit im Auge behalten werden. Für die Baufinanzierung ist ein zuverlässiger und seriöser Finanzpartner unerlässlich. Um hohe Kosten zu vermeiden, sollte der zinsgünstigste Kredit gewählt werden. Gleichzeitig sollte bei den Konditionen darauf geachtet werden, dass das Kreditlimit nicht weiter erhöht werden kann. So können später hohe Zinsen und Raten vermieden werden. Eine Beratung bei verschiedenen Kreditinstituten ist empfehlenswert.

Bei der Finanzierung sollte folgendes bedacht werden:

  1. Höhe des finanziellen Eigenkapitals
  2. Maximale monatliche Kreditbelastung
  3. Auswahl günstigste Kredit zu guten Konditionen

Das passende Baugrundstück

Bei der Suche nach dem passenden Baugrundstück können viele Kostenfallen entstehen. Künftige Hausbesitzer sollten auf keinen Fall das erstbeste Grundstück wählen.

Folgende Kriterien sollten auf jeden Fall berücksichtigt werden:

  • Infrastruktur rund um das Bauland
  • Lage, Größe
  • Anliegende Medien
  • Potentielle Gefahrenquellen beispielsweise Flüsse, Grundwasserspiegel,
    Altlasten
  • Zufahrtswege.

Die genannten Faktoren können aufgrund von Entsorgungskosten oder nicht eingeplanten Baukosten für Wege oder Zufahrten hohe Kosten verursachen. Gleichzeitig können potentielle Gefahrenquellen für dauerhafte Schäden am Objekt und Wertverluste sorgen.
Außerdem ist es empfehlenswert den Bebauungsplan bei der entsprechenden Behörde eingesehen, um die weiteren Entwicklungen des Gebietes zu prüfen. Ist die künftige Beplanung mit den eigenen Vorstellung zu vereinbaren, können hohe Kosten für einen erneuten Umzug vorab ausgeschlossen werden.

Auswahl eines Baupartners

Den Traum vom Eigenheim allein zu realisieren, ist neben einem Vollzeitjob kaum möglich. Gleichzeitig werden Personen mit Fachkenntnissen benötigt. Der einfachste Weg ist ein Bauträger, der das Haus schlüsselfertig übergibt. Jedoch entstehen hier die meisten Kosten. Eine genauere Planung der Ausgaben ist mit Hilfe eines Architekten möglich. So können nicht nur hohe Kosten beim Hausbau vermieden, sondern auch individuelle Wünsche umgesetzt werden.

Sollte die Wahl doch auf einen Bauträger fallen, muss die Auswahl gewissenhaft getroffen werden. Eine Besichtigung von Musterhäusern bietet sich hierfür an, da jeder Bauträger über andere Baustile verfügt. Eine Befragung von ehemaligen Kunden kann sinnvoll sein, um Baumängel und somit hohe Kosten zu vermeiden.

Wahl des Haustyps

Die Auswahl des Haustyps gestaltet sich erfahrungsgemäß schwierig. Hier sollte zukunftsorientiert gedacht und gehandelt werden. Über das Bauamt vor Ort sollten Informationen zur Gestaltungssatzung eingeholt werden. So können Kosten für den Rückbau von nicht genehmigten Hausteilen vermieden werden.

Zeitliche Gestaltung der Bauplanung

Der Hausbau sollte in eine Vorplanung und eine Entwurfsplanung gegliedert sein. Erste Details zum Hausbau sollten während der Vorplanung besprochen werden. Gleichzeitig wird geprüft, ob das Projekt umsetzbar ist. I der Phase der Entwurfsplanung werden die anfallenden Kosten berechnet und detaillierte Entwürfe angefertigt. Diese Phase ist besonders wichtig, um hohe Baukosten zu vermeiden. Aus diesem Grund ist eine genaue Planung essentiell.

Die Baugenehmigung

Der Hausbau setzt zwingend eine Baugenehmigung durch das verantwortliche Bauamt voraus. Hierfür sollten alle notwendigen Unterlagen vollständig und fristgerecht eingereicht werden. Fehlende Unterlagen bedeutet eine Verzögerung bei dem Hausbau. Das kann zu hohen Kosten führen, da der Bau nicht rechtzeitig fertig wird und der Umzug nicht stattfinden kann. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, sich Hilfe durch einen Bauvorlageberechtigten (weitere Infos zur Bauvorlageberechtigung) zu suchen.

Abschluss einer Bauversicherung

Um hohe Kosten beim Hausbau zu vermeiden, ist der Abschluss einer Bauversicherung sehr wichtig. Die Baustelle birgt einige Gefahrenquellen, für die der Bauherr das volle Risiko trägt. Zum Schutz vor diesen potentiellen Gefahren muss der Bauherr spezielle Versicherungen abschließen.

Tipps zur Wertanlage

5 Tipps für den Erfolg mit Wertanlagen

Erfolg mit Wertanlagen ist kein Zufall, sondern das Ergebnis vieler richtiger Entscheidungen. Es ist wichtig, sich eine eigene Anlagestrategie zu überlegen, die zum persönlichen Risikoprofil passt. Hierbei kommt es darauf an, verschiedene Branchen in den Blick zu nehmen und sich die eigenen Zielsetzungen klarzumachen. Bei dieser Aufgabe hilft ein professioneller Anlageberater. Dieser findet geeignete Wertanlagen für die persönlichen Vorhaben und hält das persönliche Portfolio immer aktuell.

Die eigene Risikobereitschaft richtig einschätzen

 

Eine Investition in Wertanlagen ist immer mit gewissen Unsicherheiten verbunden. Niemand kann zu 100% vorhersagen, wie sich die Kurse einer Aktie entwickeln werden. Deswegen besteht immer die Gefahr, dass die getätigten Investitionen verloren gehen. Bei einigen Anlagen ist jedoch eine höhere Sicherheit gegeben als bei anderen. Konservative und risikoreiche Wertanlagen stehen daher am Markt gleichermaßen zur Verfügung.

Deswegen ist es so wichtig, die eigene Risikobereitschaft gut einzuschätzen. Wer jeden Morgen beim Lesen der Börsenkurse einen Herzinfarkt riskiert, hat von einem risikobehafteten Anlageverfahren mit hohen Renditechancen überhaupt nichts. Andersherum bringt das gute Gefühl der Sicherheit nichts, wenn man keine Renditen erwirtschaftet. Deswegen muss genau eingeschätzt werden, zu welchen Risiken man bereit ist. Außerdem sollte ausschließlich Geld investiert werden, auf dass im Zweifelsfall verzichtet werden könnte.

Einen professionellen Anlageberater wählen

 

Die Finanzwelt ist hochkomplex und massiv vernetzt. Gerade die Globalisierung hat dazu geführt, dass Dinge, die am anderen Ende der Welt passieren, uns betreffen und beeinflussen. Für Laien ist es nahezu unmöglich, hier den Überblick zu behalten und professionelle und zielgerichtete Entscheidung zu treffen. Deswegen entscheiden sich immer mehr Menschen dafür, mit einem professionellen Anlageberater zusammenzuarbeiten.

Dieser übernimmt ganz unterschiedliche Aufgaben aus den Bereichen Vermögensberatung und Vermögensverwaltung. Unter anderem gehört hierzu die Analyse des bisherigen Portfolios und eine Einschätzung der individuellen Risikobereitschaft. Anschließend wird gemeinsam eine Anlagestrategie erarbeitet, bei denen die Chancen und Risiken auf die persönlichen Wünsche zugeschnitten werden. Gerade das Risikomanagement und die Überwachung der Anlagestrategie gehören zu den zentralen Aufgaben eines Anlageberaters.

Verschiedene Branchen in den Blick nehmen

 

Anleger haben die Möglichkeit, in eine Vielzahl von Branchen zu investieren. Hierbei ist es nötig, sich einen Überblick zu verschaffen und verschiedene Themengebiete miteinander zu vergleichen. Waren beispielsweise die erneuerbaren Energien vor 20 Jahren noch wenig nachgefragt, so haben sie in der letzten Zeit massiv an Popularität gewonnen. Andersherum haben Wertanlagen, die noch zu Beginn des Jahrtausends als sicher galten, teilweise massiv an Wert eingebüßt. Anleger sollten sich genau überlegen, welche Branchen sie interessieren, welche sie für zukunftsfähig halten und in welchen sie die größten Renditechancen sehen. Nur so lässt sich ein vielseitiges Portfolio erstellen, das hohe Gewinne ermöglicht und die Risiken minimiert.

Die eigenen Zielsetzungen klar definieren

 

Es ist wichtig, genau zu wissen, welche Ziele man mit seiner Anlagestrategie verfolgt. Während einige beispielsweise Geld für ihre Altersvorsorge erwirtschaften wollen, geht es anderen um die Finanzierung einer Immobilie. Abhängig davon, welche Ziele wie schnell erreicht werden sollen, bieten sich andere Anlagestrategien an. Wer kurzfristig Geld einnehmen möchte, muss in der Regel eine höhere Risikobereitschaft mitbringen als jemand, der über Jahre hinweg ein Gebäude finanzieren will. Nur wer genau weiß, was er mit einer bestimmten Anlagestrategie erreichen möchte, kann diese erfolgreich gestalten.

Das Portfolio aktuell halten

 

Investitionen in Wertanlagen sind nichts, was man einmal erledigt und um das man sich dann nicht mehr kümmern muss. Im Gegenteil ist es wichtig, die Entwicklung am Markt kontinuierlich zu beobachten und das eigene Portfolio aktuell zu halten. Anlagen, die noch vor kurzer Zeit lukrativ erschienen, können an Qualität verlieren. Hierbei kommt es darauf an, nicht an einer veralteten Idee festzuhalten, sondern bereit zu sein, neue Wege zu beschreiten. Deswegen müssen sich Anleger die Zeit nehmen, sich regelmäßig mit dem eigenen Anlageberater auszutauschen und zu prüfen, ob die persönliche Anlagestrategie noch zeitgemäß ist und den persönlichen Wünschen und Ansprüchen nach wie vor gerecht wird.

Haushaltskasse aufstocken

Die Haushaltskasse aufstocken – 6 Tipps

Wer mit der Höhe seiner monatlichen Einnahmen unzufrieden ist, kann mit ein paar Tipps und Tricks die Haushaltskasse aufbessern. Denn oftmals ist es nicht möglich, die Ausgaben zu reduzieren – es braucht also höhere Einnahmen. Mit dem Zusatzverdienst kann man sich dann den Sommerurlaub finanzieren oder neue Elektrogeräte kaufen, ohne monatelang dafür sparen zu müssen.

Tipp Nummer 1: Als Produkttester tätig werden

Immer wieder werden von Unternehmen Menschen gesucht, die vorab Spiele, Internetseiten oder auch Produkte testen. Denn noch bevor die Produkte oder Spiele auf den Markt kommen und somit der Masse zur Verfügung stehen, geht es darum, dass man in Erfahrung bringt, ob etwaige Verbesserungen erforderlich werden. Denn Unternehmer sehen ihre Produkte oft mit anderen Augen als die Konsumenten.

Als Produkttester muss man die Vorgaben des Unternehmens erfüllen. Das heißt, worauf ist zu achten, wenn etwa eine Internetseite getestet wird? Geht es um das Design, um das Kontaktformular oder ist zu überprüfen, ob alle Verlinkungen zum gewünschten Ziel führen? Zu berücksichtigen ist, dass man als Produkttester übrigens nicht immer Geld verdienen muss: Einige Unternehmen vertreten die Ansicht, dass es genügt, das Produkt kostenfrei zur Verfügung zu stellen – das heißt, man sollte unbedingt klären, ob man für seine Arbeit Geld bekommt oder nur das Produkt bereitgestellt wird.

Tipp Nummer 2: Geld mit Umfragen verdienen

Geht es etwa darum, sein Einkommen im Internet aufzubessern, so wird man immer wieder auf den Tipp stoßen, Umfragen zu beantworten. Doch wie erfolgversprechend ist diese Tätigkeit wirklich? Vorweg: Man darf sich jetzt keinen Reichtum erwarten – selbst dann nicht, wenn man pro Tag mehrere Umfragen beantwortet. Schlussendlich verdient man pro Umfrage nur selten mehr als einen Euro. Jedoch ist es durchaus möglich, die monatlichen Einnahmen um 100 Euro bis 300 Euro aufzustocken. Zu beachten ist nur, dass man sich hier im Idealfall an mehreren Portalen anmeldet, um so eine Vielzahl an Umfragen angeboten zu bekommen.

Tipp Nummer 3: Artikel schreiben

All jene, die gerne Artikel schreiben, können mit diesem Hobby Geld verdienen. Über diverse Plattformen kann man sich für offene Aufträge bewerben oder direkt annehmen. Nach erfolgreicher Übermittlung des Textes wird dieser vergütet. Es besteht aber auch die Möglichkeit, direkt mit Auftraggebern zu arbeiten. Wer einen Auftraggeber an seiner Seite hat, der regelmäßige Texte geschrieben haben möchte, so darf man sich über einen attraktiven Nebenverdienst freuen – mitunter kann dieser bei entsprechender Auftragslage sogar zum Haupteinkommen werden.

In der Regel werden 0,015 bis 0,035 Cent/Wort bezahlt. Pauschalpreise für Texte gibt es nur in den seltensten Fällen. Wichtig ist, dass man hier fehlerfrei arbeitet und Fristen einhält. Das heißt, der Texter ist sozusagen auch gleich der Lektor.

Tipp Nummer 4: Die Spekulation mit Bitcoin und Co.

Wer den Markt richtig einschätzt, der kann hier richtig hohe Gewinne verbuchen. Denn der Kryptomarkt ist ausgesprochen volatil. So kann man als Bitcoin Trader das monatliche Einkommen durchaus steigern. Jedoch ist zu berücksichtigen, dass es auch immer in die andere Richtung gehen kann. Bitcoin und Co. sind zwar vielversprechend, jedoch gefährlich.

Ist man der Meinung, mit Kryptowährungen sein Geld verdienen zu wollen, so ist es wichtig, zu Beginn nur frei verfügbares Kapital zu investieren. Denn bei dieser Art des Nebenverdienstes gibt es durchaus das Risiko, dass man am Ende des Monats weniger Geld als zuvor zur Verfügung hat.

Tipp Nummer 5: Virtuelle Assistenz

Um E-Mails zu beantworten, Datenpflege zu betreiben oder Besprechungen zu organisieren, muss man nicht mehr unbedingt ins Büro. Das wissen auch viele Einzel- wie Kleinunternehmer, die auf Büroräumlichkeiten verzichten, aber dennoch eine Bürokraft haben. Die virtuelle Assistenz ist durchaus für all jene Büromitarbeiter interessant, die – aus welchen Gründen auch immer – den Job von Zuhause ausüben wollen. Ein durchaus interessanter Nebenjob, der auch für eine attraktive Einkommensaufbesserung sorgt, wenn man für mehrere Unternehmer zuständig ist.

Tipp Nummer 6: Fotografieren

Mit Fotografieren Geld verdienen

Man kann auch mit seinen Fotos Geld verdienen. Wer nebenbei gerne fotografiert, der kann seine Bilder in einer öffentlichen Datenbank hochladen und sodann zum Verkauf anbieten.

Was passiert in Zukunft mit den Kryptowährungen

Wie sieht die Zukunft für Kryptowährungen aus?

War das Jahr 2018 der „Krypto-Winter“, so konnte das Jahr 2019 durchaus als „Krypto-Frühling“ bezeichnet werden. Nachdem Bitcoin und Co. 2018 starke Verluste verbuchen mussten, ging es 2019 langsam wieder bergauf. Der Bitcoin lag Anfang 2019 bei 3.000 US Dollar – im Juni kratzte man an der 14.000 US Dollar-Grenze. Auch wenn man noch meilenweit vom Allzeithoch aus dem Jahr 2017 entfernt war, so konnte die Mutter aller Kryptowährungen eindrucksvoll unter Beweis stellen, noch lange nicht tot zu sein.

Mit Blick auf das Bitcoin Halving gerichtet, hat der Coronavirus für eine Spur der Verwüstung gesorgt. Was sonst nur in Katastrophenfilmen zu sehen war, hat nun also die reale Welt erreicht. Auch der Kryptomarkt wurde kurzzeitig mit dem asiatischen Virus infiziert – der Bitcoin rutschte von rund 9.000 US Dollar auf unter 5.000 US Dollar.

Doch jede Krise kann auch als ein komplett neuer Anfang verstanden werden – oder zumindest als neue Chance, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Denn der Bitcoin-Preis war das letzte Mal so günstig im Frühjahr 2019. Und das Bitcoin Halving ist ein Prozess, der wegen des Coronavirus nicht abgesagt wird, sondern trotzdem stattfindet. Die Zukunft mag also, auch wenn es derzeit schwer zu glauben ist, vielversprechend sein.

Nach dem Crash folgt die Krise

Nachdem zu Beginn der 12. Kalenderwoche die Aktienmärkte eingebrochen sind, der Goldpreis stark nachgegeben hat und auch der Ölpreis einen enormen Preisrückgang verbuchte, war es irgendwie absehbar, dass auch der Bitcoin einbrechen würde. Und so kam es auch: Innerhalb weniger Augenblicke rutschte die Kryptowährung unter 5.000 US Dollar – und riss in weiterer Folge auch gleich den gesamten Markt mit in die Tiefe.

Auf einmal war wenig von der Krisenwährung zu spüren. Hätte der Bitcoin nicht enorm von der Krise profitieren müssen? Aufgrund der Tatsache, dass letztlich eine Krise ausgebrochen ist, die man seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr erlebt hat, mag es an dieser Stelle aber unfair sein zu behaupten, der Bitcoin sei eine überschätzte Krisenwährung. Am Ende folgte der Absturz durch die Panikverkäufe – die steile Fahrt bergab war sozusagen die Auswirkung des Crashs. Die Krise findet erst jetzt statt.

Denn wenn von Ausgangssperren die Rede ist, man Parks schließt, den Flugverkehr auf ein Minimum reduziert und im Fernsehen Politiker davon reden, dass in den nächsten Wochen (vermutlich sogar mehrere Monate) mit gravierenden Einschränkungen zu rechnen ist, so befindet man sich erst am Anfang einer Krise. Die Arbeitslosenzahlen werden steigen, die Online-Branche wird hingegen mehr Einnahmen verbuchen – wer das Haus nicht verlassen darf, der bestellt eben online.

Und genau hier wird der Bitcoin wieder ins Spiel kommen. Vor allem auch deshalb, weil der Bitcoin nun bei einem Preis liegt, der für viele Anleger wie Spekulanten wieder ausgesprochen attraktiv ist.

Sinkende Kurse

Was passiert jetzt im Mai?

Vor allem – wie bereits erwähnt – gibt es das im Mai bevorstehende Bitcoin Halving. Die Halbierung der Rewards von 12,5 Coins auf 6,25 Coins könnte für neue Bewegung am Kryptomarkt sorgen. Bislang hat jedes Halving einen Höhenflug mit neuem Allzeithoch ausgelöst. Das wird auch jetzt erwartet. Und der Höhenflug könnte durchaus das Jahr 2017 in Vergessenheit geraten lassen. Einige Analysten sehen den Bitcoin schon bei über 80.000 US Dollar.

Jedoch sind vielversprechende Prognosen immer mit Vorsicht zu genießen. Natürlich kann man über Bitcoin Era handeln oder über Handelsplätze Coins erwerben und im digitalen Portemonnaie aufbewahren und verkaufen, wenn das gewünschte Preisniveau erreicht wurde – es kann aber auch immer in die andere Richtung gehen. Es gibt keine Garantie, dass der Bitcoin in naher Zukunft steigen wird. Aber es gibt Hinweise, die den Schluss zulassen, dass der Bitcoin diese Krise übersteht und wohl stärker als erwartet zurückkommen wird.

Da der Handel bzw. die Spekulation mit Kryptowährungen riskant ist, sollte immer nur frei verfügbares Kapital investiert werden. Das heißt, nur Geld in den Kryptomarkt stecken, das theoretisch weniger werden bzw. man (zumindest theoretisch) auch verlieren darf.

Goldpreis Geschichte

Die Historie der Goldpreisentwicklung

Über den “Goldpreis”, zumindest den in Dollar ausgedrückten, kann eigentlich seit 1973 gesprochen werden, als die Wirtschaftsordnung der Nachkriegszeit, die als “Bretton-Woods-System” bezeichnet wird, endgültig zusammenbrach, ausgehend von dem Namen des Ortes, an dem 1944 die Alliierten die Regeln der internationalen Nachkriegswirtschaft festlegten.

Jahrhundertelang gab es in der Welt einen Währungswettbewerb. Selbst wenn Länder ihre eigene Papierwährung produzierten, taten sie dies im Verhältnis zum Wert von Gold oder Silber.

Das Ende des 19. Jahrhunderts wurde durch das Gold-Währungssystem dominiert. Die Länder gaben ihre eigenen Währungen aus, und jede war auf Anfrage gegen eine bestimmte Menge Gold und Silber umtauschbar. Aufgrund der gegenseitigen Volatilität der Werte beider Erze waren die Goldwährungssysteme stabiler, die bald das Bretton-Woods-System ersetzten.

Im Jahr 1900 verabschiedeten die Vereinigten Staaten den Gold Standard Act, der den Wert des Dollars auf 1,505 g Gold festlegte, wodurch die Trojanische Unze (ca. 31,1 g) Gold einem Gegenwert von 20,67 $ entsprach.

Noch früher war Europa zum Goldsystem übergegangen, angeführt von der lateinischen Währungsunion, die das Edelmetallsystem bereits 1878 außer Kraft setzte. Wir erinnern kurz daran, dass im Rahmen dieses Abkommens einige west- und südeuropäische Länder ihre eigene Währung ausgaben, aber jede Einheit gleich viel wert war, d.h. 0,290322 g Gold.

Die Auswirkung der Weltwirtschaftskrise auf den Goldpreis

1929 begann die größte Wirtschaftskrise der Weltgeschichte. Wir werden jetzt nicht in ihre Mechanismen eintauchen, aber eine der Maßnahmen der Administration von Präsident Franklin Roosevelt war die Executive Order 6102. Die US-Regierung beschlagnahmte das gesamte Gold von den Bürgern und gleichzeitig wertete der Dollar auf das Niveau von $35 pro Unze Gold, also 0,888 g, ab.

Der Zweite Weltkrieg ist eine weitere Finanzkrise mit ähnlichen Mechanismen wie während des Ersten Weltkriegs zwanzig Jahre zuvor. Die Nachkriegsordnung der Sieger wurde in Bretton Woods etabliert. Der Dollar wurde zur Hauptwährung der Welt, voll konvertierbar in Gold zu der von Roosevelt 1933 festgelegten Parität. Der Wert der anderen Währungen wurde durch ihr Verhältnis zum Dollar bestimmt, und die Regierungen versuchten aus politischen Gründen, die Wechselkursvolatilität so gering wie möglich zu halten. Dies führte zu starken Ungleichgewichten in der Zahlungsbilanz und zu Problemen in der Geldpolitik.

Von 1968 bis 1971 änderte die US-Regierung ziemlich oft den Goldkurs gegenüber dem Dollar. Grund dafür waren die Kosten des Vietnamkrieges und die durch die Ölkrise verursachte massive Wirtschaftskrise. Dies führte zu einer Stagflation, d.h. zu einer hohen Inflation bei gleichzeitig mangelndem Wirtschaftswachstum. Es waren so viele Dollars im Umlauf, dass ihre volle Tauschbarkeit gegen Gold unmöglich wurde und am 15. August 1971 bei einem Preis von 42,22 $ pro Unze Gold ausgesetzt wurde. Das endgültige Ende des Bretton-Woods-Systems brachte 1973 die Freigabe des Dollarkurses und seine Unabhängigkeit vom Gold.

Erst seit 1973 können wir über den in Dollar ausgedrückten Goldpreis sprechen. Es ist wahr, dass wir Goldpreis-Charts finden können, die viel weiter gehen, sogar bis ins frühe 20. Diese in nominalen Preisen gehaltenen Grafiken ähneln jedoch bis in die 1970er Jahre einer geraden Linie. Wenn es sich um Inflationszahlen handelt, zeigen die Breton Woods bis zum Ende des Systems lediglich ein Inflationsdiagramm in den USA, mit Ausnahme einiger der oben genannten Fälle von Gold-Dollar-Paritätsänderungen.

Die Entwicklung des Goldpreises

Der Goldkurs unterlag in den letzten Jahrzehnten verhältnismäßig großen Schwankungen. Wie die Entwicklung des Goldpreises vom 20. Jahrhundert bis heute aussah, wollen wir uns im nachfolgenden etwas genauer ansehen.

20. Jahrhundert

Als der Goldkurs wie erwartet freigegeben wurde, schoss er blitzschnell nach oben. Ende 1974 erreichte er über 183 Dollar, was nicht schwer vorherzusagen war. Die anhaltende Stagflation, die Wirtschafts- und Finanzkrise, die steigenden Ölpreise und der Jom-Kippur-Krieg im Nahen Osten sorgten für eine panische Flucht zum Gold als einzigem sicheren Finanzhafen.

Das Jahr 1976 brachte eine große Korrektur, als die Preise innerhalb von sechs Monaten unter die $110-Marke fielen. Die Weltlage war jedoch immer noch nicht ruhig, und in der zweiten Jahreshälfte war die Korrektur vorbei, und die Preise schossen in schwindelerregendem Tempo nach oben. Nicht einmal der Internationale Währungsfonds, der zwischen 1976 und 1980 1/6 seiner Goldreserven auf dem Markt verkaufte, half dabei.

1979 brach im Iran die Revolution von Ayatollah Khomeini aus, die eine zweite Ölkrise auslöste und die Preise auf neue Rekordhöhen trieb. Im Januar 1980 erreichten sie 678 $. Im September 1980 kostete Gold noch 675 $, aber die Reganomika sorgte für eine deutliche Verbesserung der wirtschaftlichen Situation in den USA.

Die rekordtiefen Zinsen begünstigten die Umschichtung von Mitteln in den Kapitalmarkt, und das Ausbleiben größerer wirtschaftlicher und geopolitischer Probleme beruhigte die Stimmung. Der amerikanische Politologe Francis Fukuyama hat unter dem Einfluss des Sturzes des Kommunismus sogar ein Buch mit dem Titel “Das Ende der Geschichte” geschrieben, in dem er voraussagte, dass nun die großen historischen Ereignisse zu Ende gehen und die ganze Welt allmählich ein demokratisch-liberales westliches Modell annehmen würde. Wie sehr er sich geirrt hat.

21. Jahrhundert

Das Signal für einen erneuten Anstieg des Goldpreises war die Jahrtausendwende und die sogenannte “Dotcom-Krise“, als das Platzen der Blase an den Aktien von Internetunternehmen in den USA die Finanzkrise auslöste. Am 11. September 2001 griff die arabische Terrororganisation al-Qaida das World Trade Center an, und Präsident George W. Bush erklärte dem Terrorismus den Krieg. Während des Krieges fielen die USA unter anderem in Afghanistan und im Irak ein, von wo aus sie sich trotz aller Versuche immer noch nicht vollständig zurückziehen können.

Die Herausforderungen des neuen Jahrtausends widerlegten auf spektakuläre Weise Fukuyamas Behauptungen und entfachten erneut die Angst vor dem Schicksal der Welt und der Weltwirtschaft. Selbst das relativ gute Wirtschaftswachstum in den Jahren 2002-2008 konnte den Anstieg des Goldpreises nicht aufhalten. Rasant steigende US-Militärausgaben, die ein riesiges Haushaltsdefizit verursachten, und spekulative Faktoren ließen den Kurs sinken.

Im Mai 2006 erreichte der Preis 675 Dollar, und dann kam ein weiterer Schock. Im Jahr 2007 brach eine Hypothekenkrise auf dem US-Markt aus und die Investoren begannen, vor dem sinkenden Immobilien- und Aktienmarkt in den sicheren, goldenen Hafen zu fliehen. Im März 2008 kostete eine Unze Gold 968 $, aber die Situation begann sich etwas zu beruhigen, die Aktienmärkte stiegen an und der Preis fiel so schnell wie möglich und erreichte im Oktober 731 $.

Im September 2008 ging jedoch eine der größten Investmentbanken in den USA, Lehmann Brothers, in Konkurs. Dies löste einen gewaltigen Schock und eine zweite Krisenwelle aus, die den Goldpreis auf neue Höhen trieb, obwohl die psychologische Grenze von $2.000 pro Unze nicht überschritten wurde. Am 5. Oktober 2011 erreichten sie einen Höchststand von 1902,30 Dollar.

Seitdem sind die Preise gesunken. Das Jahr 2013 war in dieser Hinsicht besonders kritisch, als die Preise im Frühjahr von etwa $1600 auf etwa $1200 fielen. Seitdem haben sich die Quoten mehr oder weniger in der Größenordnung von $1200-1400 bewegt.

Hilfe eines Steuerberaters

Wann sollten Sie über einen Steuerberater nachdenken?

Ein Steuerberater kann Ihnen sowohl in geschäftlichen als auch in privaten Angelegenheiten behilflich sein. Dabei kann es sich um Beratung und Fragen zu Steuerfragen und zu steuertechnischen Themen handeln. Ihr Steuerberater wird Ihnen in komplexen oder außergewöhnlichen Situationen immer eine maßgeschneiderte Lösung anbieten. So können Sie als Privatperson oder Unternehmen stets den Verpflichtungen nachkommen, die untrennbar mit den Steuervorschriften verbunden sind.

Bei Privatpersonen wird häufig ein Steuerexperte für die Altersvorsorge oder andere finanzielle Angelegenheiten hinzugezogen. Der Steuerexperte stimmt seine Beratung immer auf Ihre persönliche Situation ab und bietet immer eine finanziell vorteilhafte Lösung. Nicht nur für die Gegenwart, sondern sicherlich auch für die Zukunft. Ein Steuerberater kann Ihnen auch bei der Erstellung und Überprüfung verschiedener Arten von Steuererklärungen behilflich sein.

Für Firmen oder große internationale Unternehmen ist die Beratung durch einen Steuerexperten unverzichtbar, um das Unternehmen finanziell gesund zu halten. Als Unternehmer können Sie auch bei komplexen Übernahmen, einer Fusion oder dem Kauf von Gewerbeimmobilien im Ausland auf die Expertise eines Steuerexperten zählen. Auf diese Weise können Sie sicher sein, dass Sie alle Gesetze und Vorschriften im Bereich der Steuern einhalten. Sowohl national als auch international.

Darüber hinaus hat ein Steuerberater auch eine beratende, vorbereitende und kontrollierende Funktion im Bereich der Steuererklärungen. Dies gilt für Privatpersonen, aber natürlich auch für Unternehmer in kleinen und mittleren Unternehmen. Das bedeutet, dass die Beauftragung eines Steuerberaters für Privatpersonen Sicherheit und speziell finanzielle Sicherheit bietet. Für Unternehmer trägt die Steuerberatung zum gesunden Wachstum eines Unternehmens bei.

In einigen Branchen kommt man um einen Steuerberater nicht drum herum. Die Buchhaltung und Steuer von Ärzten und Zahnärzten ist beispielsweise sehr komplex und zeitaufwendig. Daher ist ein Steuerberater für Ärzte, Zahnärzte und für Heilpraktiker besonders wichtig. Es gibt Steuerexperten, die sich auf Praxiskauf, Praxisgründung und Praxisverkauf spezialisiert haben. Hier gibt es nämlich eine ganze Reihe an steuerrechtlichen Hürden, die überwunden werden müssen.

Womit können Steuerberater Ihnen helfen?

Ein Steuerberater kann Ihnen unter anderem bei folgenden Problemen helfen:

  • Altersvorsorge & Rentenberatung
  • Beratung bei Übernahmen und Fusionen
  • Kauf und Verkauf von Immobilien
  • Internationale Akquisitionen oder Käufe
  • Steuererklärungen – Einkommen und Mehrwertsteuer
  • Steuerberatung für Privatpersonen und Unternehmen

Altersvorsorge & Rentenberatung

Wenn Sie Hilfe im Bereich der Altersvorsorge benötigen, steht Ihnen ein Steuerexperte zur Verfügung. Möchten Sie wissen, welche Möglichkeiten es gibt, die Arbeit früher einzustellen und eher in Rente zu gehen? Welche finanziellen Folgen hat dies für Sie bzw. welche Vorsorgeeinrichtung gilt für Sie? Wer ein wenig sucht, findet verschiedene Steuerberater, die sich auf eine maßgeschneiderte Rentenberatung spezialisiert haben. Zusätzlich ist es immer sinnvoll, sich bei der Deutschen Rentenversicherung beraten zu lassen.

Übernahmen von Unternehmen und Fusionen

Eine Fusion oder Übernahme eines Unternehmens erfordert eine Menge Arbeit. Natürlich wollen Sie als Unternehmer das bis ins kleinste Detail geregelt haben. Das verhindert unangenehme Folgen im Nachhinein. Ein Steuerberater wird Sie dabei gerne unterstützen. So können Sie sicher sein, dass Sie die zwingenden Gesetze und Vorschriften im Zusammenhang mit der Übernahme oder Fusion von Unternehmen einhalten.

Kauf und Verkauf von Immobilien

Auch wenn Sie Beratung beim Kauf und Verkauf von Immobilien benötigen, können Sie auf die Beratung Ihres Steuerexperten zählen. Der Verkauf oder Kauf von verschiedenen Arten von Immobilien hat auch steuerliche Auswirkungen. Die Beratung und Unterstützung durch einen erfahrenen Steuerberater verhindert Enttäuschungen. Nicht nur beim Kauf oder Verkauf von (Gewerbe-)Immobilien, sondern sicherlich auch für die Zukunft.

Internationale Akquisitionen oder Käufe

Unternehmensübernahmen im Ausland sind oft komplex. Dies ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass international ein anderes Steuersystem verwendet wird. Bei Unachtsamkeit können diese anderen Gesetze und Vorschriften weitreichende Folgen für Sie als Unternehmer haben. Ein Steuerberater schließt diese Risiken gerne für Sie aus.

Steuererklärungen für Privatpersonen und Unternehmen

Steuerberater stehen Ihnen natürlich auch gerne zur Seite, wenn es um verschiedene Steuererklärungen geht. Zum Beispiel die Körperschaftsteuer, die Einkommensteuer oder die Umsatzsteuererklärung. Ein Steuerberater hat sowohl eine vorbereitende als auch eine kontrollierende Funktion. Auch die Erstellung von Steuererklärungen verschiedenster Art gehört zum Fachgebiet der angeschlossenen Steuerspezialisten.

Sonstige Steuerberatung

Auch bei anderen Steuerfragen können Sie auf die Kompetenz und Professionalität eines Steuerberaters zählen. Sie werden immer nach einer Lösung suchen, die zu Ihrem finanziellen Vorteil führt. Nicht nur für Unternehmer, sondern natürlich auch für Privatpersonen.

Förderung durch Baukindergeld

Voraussetzungen für Baukindergeld – Das sollten Sie wissen

Mit dem Baukindergeld fördert der Staat den Erwerb selbstgenutzten Wohneigentums. Profitieren sollen Familien mit Kindern. Um in den Genuss der Förderung zu kommen, müssen Häuslebauer und Wohnungskäufer eine Reihe von Voraussetzungen erfüllen. So darf das Einkommen der Familie eine bestimmt Grenze nicht überschreiten. Gemeint ist hier das gesamte „zu versteuernde Einkommen“ aller Haushaltsmitglieder. Falls dieses steuerpflichte Einkommen im Schnitt der Vorjahre höchstens 75.000 Euro beträgt, ist eine der Voraussetzungen für den Bezug von Baukindergeld erfüllt.

Wichtig: Je Kind steigt diese Einkommensgrenze um 15.000 Euro. Die Höhe der staatlichen Förderung richtet sich nach der Zahl der Kinder. Je Sprößling werden insgesamt 12.000 Euro überwiesen – verteilt über zehn Jahre mit jeweils 1.200 Euro. Familien mit zwei Kindern erhalten somit über die Jahre insgesamt 24.000 Euro, Familien mit drei Kindern alles in allem 36.000 Euro. Überdies müssen einige weitere Voraussetzungen erfüllt werden, die wir in diesem Artikel diskutieren möchten.

In Kürze zusammengefasst

  • zu versteuerndes Haushaltseinkommen von max. 75.000 Euro plus 15.000 Euro je Kind
  • Baukindergeld für den Kauf oder Bau der eigenen vier Wände
  • Für Familien mit mindestens einem Kind oder Alleinerziehende
  • Für jedes Kind gibt es 1.200 Euro Zuschuss pro Jahr , insgesamt also 12.000 Euro über 10 Jahre

Baukindergeld lohnt sich: Das Baukindergeld wird über einen Zeitraum von zehn Jahren gezahlt. Je Kind erhält eine Familie insgesamt 12.000 Euro. Selbstverständlich nur, sobald die Voraussetzungen erfüllt sind. Neben dem Baukindergeld gibt es weitere lukrative Förderungen. Das sind insbesondere die Programme der stattlichen Bank KfW.

Erst einziehen, dann beantragen

Zum Baukindergeld sollte man wissen, dass der Antrag erst möglich ist, wenn man bereits in seine vier Wände eingezogen ist. Vorher kann kein Antrag gestellt werden.

Achtung bei einer Schwangerschaft

Grundsätzlich haben Schwangere keinen Anspruch auf Baukindergeld. Beim Antrag auf die finanzielle Unterstützung beim Bau oder Kauf eines Hauses oder einer Wohnung muss das Kind bereits geboren sein (Quelle: KfW).

Bei der ersten Schwangerschaft gilt demzufolge: Wer bei der Beantragung von Baukindergeld schwanger ist, der muss mit einer Ablehnung des Antrags rechnen.

Tipp: Sie haben nach Ihrem Einzug 6 Monate lang Zeit, das Baukindergeld zu beantragen. Sofern das Kind also in diesen 6 Monaten und vor dem Antrag auf Baukindergeld geboren wird, besteht Anspruch auf die staatliche Förderung. Sie sollten den Einzug so planen, dass das Kind innerhalb dieser 6 Monate zur Welt kommt.

Besteht Anspruch auf Kindergeld?

Neben der Geburt des Kindes und dem Einkommenskriterium muss eine weitere wichtige Voraussetzung erfüllt sein, damit Eltern Baukindergeld erhalten können. Wichtig ist das Kindergeld. Falls Eltern bereits Kindergeld erhalten, können sie auch das Baukindergeld beantragen. Für die meisten Eltern sollte das kein Problem darstellen. Es genügt, mindestens sechs Monate in Deutschland zu arbeiten, um den Status eines unbeschränkt steuerpflichtigen Steuerzahlers zu erlangen, der wiederum zum Erhalt von Kindergeld berechtigt, sofern die Kinder in der Europäischen Union leben.

Mit dem Kind im selben Haushalt leben

Eine weitere Bedingung für die Gewährung des Baukindergelds ist ebenfalls nicht schwer zu erfüllen. Das Kind oder die Kinder müssen in einem gemeinsamen Haushalt mit den Eltern leben. Die meisten Kinder, insbesondere Minderjährige, leben mit ihren Eltern zusammen. Bei getrennten Ehepartnern (oder geschiedenen) erhält der Ehepartner Baukindergeld, bei dem das Kind seinen ständigen Wohnsitz hat. In den meisten Fällen wohnt das minderjährige Kind bei der Mutter, so dass sie die Antragstellerin für ein Baukindergeld ist.

Fazit

Das Baukindergeld ist eine finanzielle Unterstützung für Familien, die eine Immobilie kaufen oder ein eigenes Haus bauen wollen. Die finanzielle Unterstützung des Staates ist besonders wichtig für Familien, denen das Kapital fehlt, um ihre Träume von den eigenen vier Wänden zu erfüllen.

Das Interesse an der Familienbeihilfe ist groß, vor allem bei jungen Ehepaaren, die ein eigenständiges Leben beginnen wollen. Das Baukindergeld kann Ihnen sicherlich helfen, ihre Träume vom Leben im Eigenheim zu verwirklichen.