Europapolitik

Digitale Privatsphäre und Sicherheit: Unverzichtbar in der Politik Europas und den Wahlen 2024

In einer Zeit, in der das Internet die politische Landschaft Europas tiefgreifend prägt, rückt die Bedeutung der digitalen Privatsphäre und Sicherheit immer stärker in den Fokus. Mit den Europawahlen 2024 am Horizont, einer Zeit intensiver politischer Diskussionen und Entscheidungen, wird diese Thematik besonders relevant. Dieser Artikel beleuchtet die zentrale Rolle des Internets in der politischen Kommunikation und Aktivismus. Wir diskutieren, wie VPNs und andere Sicherheits Tools zur Wahrung der Privatsphäre und zum Schutz gegen Cyber Bedrohungen beitragen können. Sie erhalten nicht nur Einblicke in die aktuellen Herausforderungen und Risiken der digitalen Ära, sondern auch praktische Ratschläge, wie Sie Ihre individuellen Daten während politischer Aktivitäten online schützen können.

Der Aufstieg des digitalen Raums in der europäischen Politik

Die Rolle des Internets und digitaler Medien als zentrale Tools in der politischen Diskussion und im Aktivismus kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Wie Sie sicherlich merken, nutzen politische Parteien und Bewegungen in Deutschland soziale Medien intensiv, um ihre Botschaften zu verbreiten, Anhänger zu mobilisieren und politische Debatten zu führen.  Jedoch bringt diese Entwicklung auch Herausforderungen und Risiken mit sich. Datenlecks und Desinformation sind Probleme, die in der digitalen politischen Landschaft immer wieder auftreten. Desinformation spielt besonders in sozialen Medien eine wachsende Rolle, wo Falschmeldungen schnell verbreitet werden und die öffentliche Meinung beeinflussen können.

Dieser Übergang zu einer stärker digitalisierten politischen Welt erfordert von uns allen ein erhöhtes Maß an Achtsamkeit und kritischem Denken. Dies gilt insbesondere bei der Bewertung von Informationen und dem Schutz unserer persönlichen Daten.

Gesetzgebung und Datenschutz in Europa

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Europa spielt eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der politischen Kommunikation. Diese Gesetzgebung zielt darauf ab, die personenbezogenen Daten der Bürger zu schützen und gleichzeitig Transparenz in der politischen Kommunikation zu fördern. Als Bürger ist es wichtig, sich dieser Rechte bewusst zu sein, besonders im Hinblick auf die Verwendung Ihrer Daten durch politische Organisationen und Kampagnen. Die Herausforderung liegt darin, ein Gleichgewicht zwischen dem Schutz der Privatsphäre und der Sicherheit zu finden, ohne die freie Meinungsäußerung und politische Teilhabe zu beeinträchtigen.

In diesem Zusammenhang gewinnen Tools wie Virtual Private Networks (VPNs) zunehmend an Bedeutung. VPNs bieten Ihnen zusätzlichen Schutz in Bezug auf Datenschutz und Sicherheit, was in einer Zeit, in der digitale Kommunikation in der politischen Arena immer bedeutsamer wird, besonders wichtig ist.Im folgenden Abschnitt werden wir uns genauer damit beschäftigen, wie VPNs genutzt werden können, um die Privatsphäre zu schützen und die Sicherheit der Kommunikation zu gewährleisten.

Die Rolle von VPNs für politische Aktivisten und Wähler

VPNs ermöglichen eine verschlüsselte Verbindung zwischen einem Gerät und dem Internet, wodurch Online Aktivitäten anonym und sicher gehalten werden. Für politische Aktivisten ist dies von enormer Bedeutung, da es ihnen erlaubt, ihre Meinungen frei zu äußern. Besonders im Kontext der Europawahlen 2024 spielt die sichere Kommunikation eine entscheidende Rolle. Wähler und politische Organisationen müssen darauf vertrauen können, dass ihre Kommunikation privat bleibt und ihre Daten nicht in die falschen Hände geraten.

Darüber hinaus bieten VPNs einen effektiven Schutz gegen Zensur. In Situationen, in denen der Zugang zu bestimmten Websites oder Online-Ressourcen beschränkt ist, ermöglichen VPNs den Zugriff auf ein freies und offenes Internet. Dies ist besonders in Ländern von Bedeutung, in denen Regierungen den Zugang zu Informationen kontrollieren oder einschränken.

Fazit

Wie wir in diesem Artikel gesehen haben, sind digitale Privatsphäre und Sicherheit keine Nebensächlichkeiten, sondern zentrale Elemente in der modernen Politik. In einer Welt, in der Informationen und Fehlinformationen gleichermaßen schnell verbreitet werden, ist es entscheidend, dass wir uns aktiv um den Schutz unserer Daten und unserer Privatsphäre bemühen. Die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten haben mit der Datenschutz-Grundverordnung einen wichtigen Schritt in Richtung eines stärkeren Datenschutzes getan. Doch es liegt auch in unserer Verantwortung, uns zu informieren, wachsam zu bleiben und Tools wie VPNs zu nutzen, um unsere digitale Sicherheit zu wahren.

Fachkräftemangel

Fachkräftemangel in Deutschland: Wie sich der Arbeitsmarkt verändert

Der Mangel der Fachkräfte in Deutschland hat in den letzten Jahren den Arbeitsmarkt erheblich gewandelt. Das Altern der Bevölkerung gilt als eine der Hauptursachen für den Fachkräftemangel, da dies dafür sorgt, dass das Erwerbspersonenpotenzial schrumpft. Dies hat zu einem verstärkten Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte geführt.

Gleichzeitig gelten die Digitalisierung und Automatisierung in vielen Branchen sowie neue Anforderungen an die Qualifikationen der Arbeitnehmer als ausschlaggebend für den Fachkräftemangel. Es besteht eine wachsende Nachfrage nach Fachkräften in den Bereichen Informationstechnologie, künstliche Intelligenz, Datenanalyse und anderen Technologien. Um diesen Veränderungen entgegenzuwirken, setzen Unternehmen verstärkt auf lebenslanges Lernen und Weiterbildung, um ihre bestehenden Mitarbeiter für neue Herausforderungen zu wappnen. Während die Jobs in Großstädten wie Berlin und Hamburg knapp werden, sind Jobs in Rostock und anderen, kleineren Städten sehr gefragt und die internationale Einstellung von Fachkräften in bestimmten Bereichen von Bedeutung, um den Bedarf an Arbeitern zu decken. Insgesamt spiegelt der Arbeitsmarkt in Deutschland heute eine dynamische Entwicklung wider, die durch den Fachkräftemangel und die Anpassung an die Erfordernisse einer modernen, weltweiten Wirtschaft geprägt ist.

Demografischer Wandel und Fachkräftemangel – Die Altersstruktur auf dem Arbeitsmarkt

Die Bevölkerung in Deutschland wird immer älter, während die Zahl der jungen Menschen abnimmt. Dies hat Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, da ältere Arbeitnehmer oft weniger produktiv sind und unter mehr gesundheitlichen Problemen leiden können. Die steigende Lebenserwartung und die niedrige Geburtenrate haben dazu geführt, dass sich die Altersstruktur der Erwerbsbevölkerung verändert. Gleichzeitig gibt es weniger junge Menschen, die in den Arbeitsmarkt eintreten. Das wiederum führt zu einem Mangel der Fachkräfte in vielen Branchen.

Einige Unternehmen setzen auf Maßnahmen wie altersgerechte Arbeitsbedingungen, flexible Arbeitszeitmodelle und gezielte Programme zur Wissensübertragung, um den Übergang zu erleichtern. Gleichzeitig erkennen Bildungseinrichtungen und die Politik die Bedeutung der Aus- und Weiterbildung älterer Arbeitnehmer, um deren Qualifikationen auf dem aktuellen Stand zu halten.

Digitalisierung und Automatisierung – Neue Anforderungen an Fachkräfte

Viele traditionelle Arbeitsplätze werden heute durch Maschinen und Computer ersetzt. Dies erfordert neue Fähigkeiten und Qualifikationen von den Arbeitnehmern. Fachkräfte müssen sich weiterbilden und neue Technologien erlernen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Gleichzeitig entstehen jedoch auch neue Arbeitsplätze in den Bereichen IT, Datenanalyse und künstliche Intelligenz. Die Nachfrage nach Fachkräften im IT-Bereich, insbesondere Softwareentwicklern, Datenanalysten und Cybersecurity-Experten, ist stark gestiegen.

Ebenso werden Fähigkeiten wie kritisches Denken und die Zusammenarbeit in und mit mehreren Teams immer wichtiger. Unternehmen investieren verstärkt in Schulungen und Weiterbildungsprogramme, um ihre Mitarbeiter auf die Herausforderungen der Digitalisierung vorzubereiten und sicherzustellen, dass diese wettbewerbsfähig bleiben. Fachkräfte, die in der Lage sind, diese Technologien zu gestalten und zu implementieren, sind besonders gefragt und tragen maßgeblich zur Innovationskraft der deutschen Wirtschaft bei.

Globalisierung und Einwanderung – Wie internationale Arbeitskräfte den Markt beeinflussen

Deutschland zieht viele internationale Fachkräfte an, die im Land arbeiten und leben möchten. Das kann den Fachkräftemangel in einigen Branchen zwar verringern, da qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland den Bedarf decken könnten. Gleichzeitig kann dies jedoch auch zu Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt führen, da deutsche Arbeitnehmer mit internationalen Fachkräften konkurrieren müssen.

In Deutschland werden internationale Fachkräfte hauptsächlich in Bereichen wie Informationstechnologie, Ingenieurwissenschaften, Medizin und Forschung dringend benötigt. Viele Unternehmen suchen gezielt im Ausland, um ihre offenen Stellen zu besetzen und internationale Talente anzuziehen. Gleichzeitig fördert die deutsche Regierung Programme zur Arbeitsmigration, die qualifizierten Fachkräften aus anderen Ländern den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt erleichtern.

Bildung und Qualifikation – Maßnahmen zur Bekämpfung des Fachkräftemangels in Deutschland

Es ist wichtig, dass junge Menschen frühzeitig für technische Berufe und MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) begeistert werden. Dieses Interesse kann durch gezielte Förderprogramme und Praktika in Unternehmen gefördert werden. Gleichzeitig müssen auch Weiterbildungsmaßnahmen für bereits Beschäftigte angeboten werden, um ihre Fähigkeiten auf dem neuesten Stand zu halten.

Der Fachkräftemangel in Deutschland ist ein komplexes Problem, das durch verschiedene Faktoren verursacht wird. Zudem spielen die rasante technologische Entwicklung und die Digitalisierung eine entscheidende Rolle. Das Zusammenspiel verschiedener Faktoren erfordert eine ganzheitliche Herangehensweise, um den Fachkräftemangel in Deutschland erfolgreich anzugehen und langfristige Lösungen zu finden.

Fähre

Die Macht der Ozeane: Wie Fähren und Seewege die geopolitische Landschaft prägen

Die Ozeane sind nicht nur majestätische Naturwunder, sondern auch mächtige Akteure in der geopolitischen Landschaft. Fähren dienen als Bindeglieder zwischen Nationen, fördern den Tourismus und stärken die Handelsverbindungen. Sie ermöglichen es Menschen, neue Orte zu erkunden und schaffen Verbindungen zwischen Inseln und Küstenstädten. Doch ihre Bedeutung geht weit über den Tourismus hinaus. Seewege sind strategische Ressourcen und können als Instrumente zur Machtausübung dienen. Die Kontrolle über bestimmte Seewege kann zu politischen Spannungen führen und geopolitische Konflikte auslösen. Mit technologischen Fortschritten und Veränderungen der Handelsrouten werden sich die Rolle von Fähren und Seewegen sowie die geopolitische Landschaft weiterentwickeln. Die Macht der Ozeane ist nicht zu unterschätzen und wird auch in Zukunft politische, wirtschaftliche und soziale Auswirkungen haben.

Fähren als Bindeglieder zwischen Nationen

Fähren spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung des Tourismus. Sie ermöglichen es Reisenden, verschiedene Destinationen zu besuchen und tragen zur Entwicklung des Tourismussektors bei. Besonders in Inselregionen wie den griechischen Inseln oder der Karibik sind Fähren ein beliebtes Verkehrsmittel, um von einer Insel zur anderen zu gelangen. Durch den Tourismus werden lokale Gemeinschaften gestärkt, Arbeitsplätze geschaffen und die Wirtschaft angekurbelt. Beliebte Fährverbindungen sind beispielsweise die Route von Dover, Großbritannien, nach Calais, Frankreich, und die Fähre nach Norwegen von Kiel aus. Diese Routen bieten Reisenden sowohl landschaftliche Schönheit als auch kulturelle Erfahrungen.

Auch dienen auch als wichtige Verbindungen für den Handel zwischen Ländern und Regionen. Sie ermöglichen den Transport von Waren über Wasser und tragen zur Stärkung der Handelsbeziehungen bei. Viele wichtige Handelsrouten nutzen Fähren, um Güter zu transportieren, sei es zwischen Kontinenten oder entlang der Küstenlinien. Der internationale Handel ist ein Motor für die wirtschaftliche Entwicklung und den Wohlstand der Nationen.

Seewege und ihre geopolitischen Auswirkungen

Seewege spielen eine entscheidende Rolle als strategische Ressourcen, da sie den Zugang zu wichtigen Ressourcen ermöglichen und die Sicherheit von Handelsrouten gewährleisten. Ein herausragendes Beispiel ist die Straße von Hormuz, die den Großteil des Öltransports aus dem Nahen Osten kontrolliert. Da der Ölhandel von entscheidender Bedeutung für die globale Wirtschaft ist, haben Länder, die über die Kontrolle dieser Seewege verfügen, einen erheblichen Einfluss auf den globalen Energiemarkt. Durch die Kontrolle des Öltransports können sie politische und wirtschaftliche Macht ausüben und geopolitische Spannungen provozieren.

Darüber hinaus sind Seewege auch für den Handel mit anderen wichtigen Rohstoffen von zentraler Bedeutung. Zum Beispiel sind bestimmte Meeresrouten für den Transport von Eisen, Kohle und anderen wichtigen Gütern unerlässlich. Die Kontrolle über diese Handelswege kann daher zu einem erheblichen Machtfaktor werden und den Wohlstand einer Nation beeinflussen.

Seewege als Instrument zur Machtausübung

Die Kontrolle über Seewege bietet auch die Möglichkeit, sie als politisches Instrument zur Machtausübung einzusetzen. Länder können Blockaden oder Einschränkungen des Schiffsverkehrs einführen, um Druck auf andere Staaten auszuüben oder ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Solche Maßnahmen können dazu führen, dass sich andere Nationen gezwungen sehen, Zugeständnisse zu machen oder politischen Forderungen nachzukommen, um den freien Fluss des Handels zu gewährleisten.

Dieser Einsatz von Seewegen als politisches Instrument kann jedoch zu Spannungen zwischen Ländern führen und das Potenzial haben, Konflikte zu eskalieren. Wenn eine Nation ihre Seewege kontrolliert und diese Kontrolle missbraucht, kann dies destabilisierende Auswirkungen auf die regionale und internationale Sicherheit haben.

Es ist daher von großer Bedeutung, dass Länder eine ausgewogene und kooperative Herangehensweise an die Nutzung und Kontrolle von Seewegen verfolgen, um eine stabile und friedliche geopolitische Landschaft zu gewährleisten. Die Zusammenarbeit und der Dialog zwischen den Staaten sind entscheidend, um etwaige Konflikte oder Spannungen zu mildern und eine gerechte und effiziente Nutzung der Seewege zu ermöglichen.

Die Zukunft der Fähren und Seewege

Technologische Fortschritte könnten die Effizienz und Kapazität von Fähren und Seewegen verbessern. Umweltfreundlichere Antriebssysteme könnten den CO2-Ausstoß reduzieren und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern. Automatisierung und digitale Technologien könnten auch die Navigation und den Betrieb von Fähren verbessern, was zu schnelleren und sichereren Überfahrten führen könnte. Die Nutzung von erneuerbaren Energien und die Integration von nachhaltigen Praktiken könnten die Zukunft der Fährindustrie positiv gestalten.

Mit der Entwicklung neuer Handelsrouten könnten sich auch die geopolitischen Dynamiken verändern. Der Klimawandel und das Schmelzen des arktischen Eises könnten die Navigation in der Arktis erleichtern und neue Möglichkeiten für den Handel eröffnen. Dies könnte zu einer Verschiebung der wirtschaftlichen und politischen Machtverhältnisse führen, da neue Seewege an Bedeutung gewinnen. Länder, die Zugang zu diesen neuen Handelsrouten haben, könnten ihre Position auf der globalen Bühne stärken und neue Allianzen und Partnerschaften schmieden.

Hundepartei

Das sind die 3 hundefreundlichsten Parteien in Deutschland

Geht es um politische Parteien in Deutschland, haben Sie mittlerweile die Qual der Wahl. Oft ist es schwer, sich für eine Option zu entscheiden. Das gilt vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass viele Menschen politikverdrossen sind. Doch sollten Sie vor allem als Hundehalter von Ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Denn die Parteien haben Einfluss auf die Gesetzeslage rund um den Hund – davon hängt letzten Endes Ihre Alltagsgestaltung ab. In diesem Beitrag können Sie sich einen Überblick über die hundefreundlichsten Fraktionen in Deutschland verschaffen.

1. Die Grünen – Tiere und Umwelt

Wollen Sie mit Ihrer Wahl sowohl die Vierbeiner als auch den Umweltschutz unterstützen, sollten Sie die Grünen in Erwägung ziehen. Denn Maßnahmen zum Klimaschutz stehen bei dieser Partei aktuell an erster Stelle. Doch damit nicht genug: Die Fraktion will Städte (wieder) fußgängerfreundlich machen. Und das soll durch die Einrichtung von Fußgängerzonen und die Schaffung von Parks erreicht werden. Sie haben dadurch selbst im urbanen Raum in Zukunft mehr Möglichkeiten, um mit Ihrem besten Freund entspannt Ihre Runden zu drehen. Als Vorteil erweist sich das bei größeren und aktiven Rassen – bedenken Sie, dass ein Border Collie oder ein Kaukasischer Owtscharka viel Auslauf braucht. Überhaupt wird bei den Grünen das Thema Tierschutz großgeschrieben. Das gilt auch dann, wenn es um die Herstellung von Nahrungsmitteln geht. Wählen Sie diese Partei, investieren Sie langfristig also ebenfalls in die Gesundheit Ihres Vierbeiners.

Es handelt sich bei den Grünen um eine beliebte Verbindung, deren Einfluss innerhalb der letzten Jahre stark gestiegen ist. Vor allem Tier- und Umweltschützer wählen die Partei.

2. Die CDU – eine Partei für artgerechte Haltung

Vielen Vertretern der CDU ist es ein Anliegen, dass Tiere – und damit vor allem Hunde – artgerecht gehalten werden. Dabei stellen sie sicher, dass die Vierbeiner ausreichend Auslauf erhalten. Und diese Wünsche untermauerten sie im Jahr 2022 mit dem Gassi-Gesetz. Letzteres wurde auf Ansuchen der CDU-Politikerin Julia Klöckner ins Leben gerufen. Und zwar sind mit dieser Vorschrift die täglichen Ausgehzeiten des Hundes rechtlich abgesichert. Laut diesem Gesetz muss der Hund jeden Tag mindestens zweimal wenigstens eine Stunde Auslauf haben. Haustierbesitzer werden damit also durchaus in die Pflicht genommen. Gehören Sie aber zu den verantwortungsbewussten Hundehaltern und wollen Sie das Wohlergehen aller Vierbeiner sichern, ist die CDU unter Umständen eine gute Option für Sie.

Bei einigen Hundehaltern hält sich die Beliebtheit der CDU in Grenzen – das liegt an den vergleichsweise konservativen Ansichten der Vereinigung. Wenn Sie diese jedoch gutheißen, geben Sie Ihre Stimme einer starken Fraktion, die im Bundestag viel Einfluss genießt.

3. Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Tierrechte im Vordergrund

Es handelt sich bei “Mensch Umwelt Tierschutz” um eine Partei, die sich gezielt den Themen Tiere und Klimaschutz widmet. Sie haben hier die Sicherheit, dass auch die Anliegen Ihres Vierbeiners berücksichtigt werden. Gegründet wurde der Zusammenschluss aus passionierten Umweltschützern, bereits im Jahr 1993. Es handelte sich damals um die erste Tierschutzpartei auf der ganzen Welt – ihrem Vorbild folgten weitere Fraktionen in anderen Staaten. Somit stellt “Mensch Umwelt Tierschutz” einen wichtigen Wegbereiter für soziale Themen dar. Es setzt sich die Partei unter anderem für die Umstellung auf Veganismus ein. Immer noch agiert der Zusammenschluss als Kleinpartei, wobei sie sich mit ihren Anliegen vor allem in Städten Gehör verschafft.

Wählen Sie diese Partei, müssen Sie sich derzeit aber damit abfinden, dass diese keine besonders guten Ergebnisse erzielt. Zwar ist der Einfluss des Bündnisses in den letzten Jahren etwas gestiegen, allerdings bewegt er sich vielerorts noch unter der 3-Prozent-Marke. Umso mehr zählt für “Mensch Umwelt Tierschutz” Ihre Stimme.

Fazit

Welche Partei Sie wählen, hängt von Ihrer Überzeugung ab. Lassen Sie sich keinesfalls zu einer Entscheidung drängen – machen Sie sich im Vorfeld vielmehr mit dem Programm der betreffenden Fraktion vertraut. Vergleichen Sie dieses im Zweifelsfall mit den politischen Inhalten der anderen Zusammenschlüsse. So ist es Ihnen möglich, eine gut durchdachte Wahl zu treffen.

Ungarn

Vignettenpflicht in Ungarn: Das sollten Urlauber wissen

Wenn man Ungarn mit dem Auto besuchen möchte, sollte man sich mit der Vignettenpflicht vertraut machen. Die Vignettenpflicht ist ein wichtiges Thema, das Autofahrer in Ungarn beachten müssen, um Bußgelder und mögliche Unannehmlichkeiten zu vermeiden. Doch es gibt einige Dinge, die man beim Kauf einer Vignette beachten sollte.

Wie funktioniert die Vignettenpflicht in Ungarn?

Die Vignettenpflicht in Ungarn ist ein wichtiger Aspekt des Straßenverkehrssystems in diesem Land. Sie gilt für alle Fahrzeuge, die die Autobahnen und bestimmte Schnellstraßen in Ungarn nutzen möchten. Die Vignette ist eine Art Mautgebühr, die zur Finanzierung und Instandhaltung der Straßeninfrastruktur verwendet wird.

Um die Vignettenpflicht zu erfüllen, müssen Fahrer eine gültige Vignette erwerben und gut sichtbar an der Windschutzscheibe ihres Fahrzeugs anbringen.

Die Vignetten können an verschiedenen Verkaufsstellen erworben werden, darunter Tankstellen, Autobahnraststätten und Grenzübergänge. Es besteht auch die Möglichkeit, die Vignette online über das offizielle Portal der ungarischen Autobahngesellschaft zu kaufen. Bei der Kontrolle der Vignettenpflicht setzen die ungarischen Behörden automatisierte Überwachungssysteme wie Kameras und mobile Kontrollteams ein.

Die Einnahmen aus der Vignettenpflicht werden zur Finanzierung des Ausbaus und der Instandhaltung des Straßennetzes in Ungarn verwendet. Dies ermöglicht eine gute Straßeninfrastruktur und trägt zur Sicherheit und Effizienz des Verkehrs bei. Die Vignettenpflicht hat sich als effektives Instrument erwiesen, um die Straßeninfrastruktur zu finanzieren und gleichzeitig sicherzustellen, dass diejenigen, die die Autobahnen nutzen, ihren Beitrag leisten.

Welche Kosten entstehen durch die Vignettenpflicht in Ungarn?

Die Einführung der Vignettenpflicht in Ungarn hat zu einigen Diskussionen über die damit verbundenen Kosten geführt. Die Kosten für die Vignetten variieren je nach Fahrzeugtyp und Dauer der Gültigkeit. Für PKWs gibt es verschiedene Optionen zur Auswahl, darunter eine 10-Tages-Vignette, eine Monatsvignette und eine Jahresvignette. Die Preise reichen von etwa 3 Euro für die kürzeste Gültigkeitsdauer bis zu etwa 165 Euro für eine Jahresvignette. Es ist wichtig zu beachten, dass die Kosten für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen höher sind. Insgesamt können die Kosten für die Vignettenpflicht in Ungarn je nach Art und Häufigkeit der Nutzung der Autobahnen variieren.

Neben den direkten Kosten für die Vignetten gibt es auch weitere Ausgaben, die im Zusammenhang mit der Vignettenpflicht in Ungarn entstehen können. Zum Beispiel können Verstöße gegen die Vignettenpflicht mit hohen Bußgeldern geahndet werden. Wenn Fahrer keine gültige Vignette vorweisen können oder diese nicht ordnungsgemäß angebracht ist, riskieren sie ein Bußgeld von bis zu 150 Euro.

Streckenabhängige Autobahngebühr in Ungarn für LKW’s

Ab dem 1. Januar 2023 führt Ungarn eine streckenabhängige Autobahngebühr für Lastkraftwagen (LKW) ein. Die Höhe der Gebühr für LKWs wird von verschiedenen Faktoren bestimmt, darunter das Gewicht des Fahrzeugs, die Emissionsklasse und die zurückgelegte Strecke.

Die streckenabhängige Autobahngebühr gilt für LKW mit einem Gewicht von über 3,5 Tonnen und wird mithilfe eines elektronischen Mautsystems erfasst. Die LKW-Fahrer müssen sich vorab registrieren lassen und eine On-Board-Unit (OBU) in ihren Fahrzeugen installieren lassen. Diese OBU erfasst automatisch die gefahrenen Kilometer und berechnet die entsprechende Gebühr.

Die Gebühr variiert je nach Art der Straße und dem gewählten Tarifsystem. Es gibt verschiedene Tarifkategorien, die von der Autobahnnutzung bis hin zu Landstraßen reichen. Darüber hinaus wird auch zwischen Tages- und Nachttarifen unterschieden. Die Tarife sind in der Regel höher während der Hauptverkehrszeiten und in Ballungsgebieten.

Fenster

Neue Materialien, neue Technologien: Die Antwort der Fensterindustrie auf den Klimawandel

Klimawandel ist ein globales Phänomen, das unsere Umwelt und unsere Lebensweise beeinflusst. Eine Branche, die direkt von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen ist, ist die Fensterindustrie. Fenster und Terrassentüren spielen eine entscheidende Rolle bei der Energieeffizienz von Gebäuden und dem Schutz vor extremen Wetterbedingungen. Angesichts der dringenden Notwendigkeit, den Klimawandel einzudämmen, hat die Bran che reagiert und innovative Lösungen entwickelt, um die Leistung von Fenstern und Terrassentüren zu verbessern.

Auswirkungen des Klimawandels auf die Fensterindustrie

Der Klimawandel hat direkte Auswirkungen auf die Energieeffizienz von Gebäuden, und Fenster spielen dabei eine entscheidende Rolle. Mit dem Anstieg der Temperaturen und dem häufigeren Auftreten von Extremwetterereignissen wie Hitzewellen und Stürmen steigt der Bedarf an energieeffizienten Fenstern. Fenster müssen heute nicht nur vor Hitze und Kälte schützen, sondern auch vor starken Winden, Regen und Überschwemmungen. Die Fensterindustrie reagiert auf diese Herausforderungen, indem sie innovative Lösungen entwickelt, um die Gebäudehülle zu stärken und den Energieverbrauch zu reduzieren.

Energieeffiziente Fenster und terrassentüren spielen eine zentrale Rolle bei der Reduzierung des Energieverbrauchs von Gebäuden. Durch den Einsatz von Isolierglas und fortschrittlichen Rahmenmaterialien können Wärmeverluste minimiert und der Energiebedarf für Heizung und Kühlung von Räumen gesenkt werden. Terrassentüren, als Teil der Gebäudehülle, tragen ebenfalls dazu bei, die Energieeffizienz eines Gebäudes zu verbessern. Wenn Verbraucher eine Terrassentür kaufen, sollten sie auf energieeffiziente Merkmale achten, wie beispielsweise eine gute Wärmedämmung, um den Wärmeverlust zu minimieren und den Wohnkomfort zu erhöhen.

Schutz vor extremen Wetterbedingungen

Der Klimawandel führt zu einer Zunahme von extremen Wetterbedingungen wie Stürmen, Überschwemmungen und starken Regenfällen. Fenster und Terrassentüren müssen heute robust und widerstandsfähig sein, um diesen Bedingungen standzuhalten und den Schutz der Gebäudebewohner zu gewährleisten. Die Fensterindustrie setzt daher verstärkt auf widerstandsfähige Materialien und Konstruktionen, die den Anforderungen von extremen Wetterereignissen gerecht werden. Dies umfasst unter anderem den Einsatz von verstärkten Rahmen, speziellen Glasbeschichtungen und hochwertigen Dichtungssystemen. Beim Kauf einer Terrassentür ist es daher wichtig, auf die Widerstandsfähigkeit gegen Witterungseinflüsse zu achten, um langfristige Sicherheit und Schutz zu gewährleisten.

Nachhaltigkeit und Umweltauswirkungen

Im Zuge des Klimawandels gewinnt auch das Thema Nachhaltigkeit in der Fensterindustrie immer mehr an Bedeutung. Hersteller setzen vermehrt auf den Einsatz von recycelten Materialien, um die Umweltauswirkungen der Produktion zu reduzieren. Dies trägt dazu bei, die Ressourcennutzung zu optimieren und Abfall zu minimieren. Darüber hinaus werden energieeffiziente Fertigungsprozesse und der Einsatz erneuerbarer Energien vorangetrieben, um den ökologischen Fußabdruck der Fensterindustrie zu verringern. Wenn Verbraucher eine Terrassentür kaufen, können sie nach umweltfreundlichen Optionen suchen, die aus nachhaltigen Materialien hergestellt wurden und recyclebar sind.

Gesetzliche Vorschriften und Anreize

Angesichts des Klimawandels haben viele Regierungen weltweit gesetzliche Vorschriften und Anreize für energieeffiziente Gebäude erlassen. Diese Vorschriften zielen darauf ab, den Energieverbrauch zu reduzieren und den Einsatz von nachhaltigen Materialien zu fördern. Die Fensterindustrie reagiert darauf, indem sie Produkte entwickelt, die den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und die Energieeffizienz verbessern. Gleichzeitig werden finanzielle Anreize wie Förderprogramme und Steuervergünstigungen geschaffen, um den Einsatz energieeffizienter Fenster und Terrassentüren zu fördern. Diese Maßnahmen unterstützen nicht nur den Klimaschutz, sondern bieten auch wirtschaftliche Vorteile für Verbraucher.

Neue Materialien und Technologien für energieeffiziente Fenster und Terrassentüren

Die Fensterindustrie arbeitet kontinuierlich an der Entwicklung und Verbesserung von Materialien, um energieeffiziente Fenster und Terrassentüren herzustellen. Isolierglas mit mehreren Scheiben und speziellen Gasfüllungen sorgt für eine verbesserte Wärmedämmung und reduziert den Wärmeverlust. Rahmenmaterialien wie PVC, Aluminium oder Holz-Aluminium-Verbund bieten gute Wärmedämmung und Stabilität. Darüber hinaus können Beschichtungen auf der Verglasung eingesetzt werden, um den Wärmeeintrag zu reduzieren und den Raum vor übermäßiger Hitze zu schützen. Einige Hersteller setzen auch verstärkt auf den Einsatz von recycelten Materialien, um die Nachhaltigkeit ihrer Produkte zu verbessern.

Die Fensterindustrie integriert auch innovative Technologien, um die Leistung von Fenstern und Terrassentüren zu verbessern. Smarte Fenster und Terrassentüren ermöglichen die automatisierte Steuerung von Funktionen wie Öffnen, Schließen, Lüften und Sonnenschutz. Durch die Integration von Sensoren und Datenanalyse können diese Systeme den Energiebedarf optimieren und den Komfort der Bewohner steigern. Ein weiterer Ansatz ist die Solarenergieintegration, bei der Fenster und Terrassentüren Sonnenlicht in Strom umwandeln und zur Energiegewinnung beitragen können. Lüftungssysteme und Luftqualitätssensoren sind ebenfalls wichtige Aspekte, um ein gesundes und angenehmes Raumklima zu gewährleisten. Intelligente Sensoren können die Luftqualität überwachen und bei Bedarf die Lüftung steuern, um eine gute Raumluftqualität sicherzustellen.

 

Urlaub in der Türkei

Türkei-Urlaub: Nach Corona geht es wieder los!

Die Türkei. Ein Land mit vielen Facetten. Schon in der Vergangenheit hat sich die Türkei zu einem interessanten Ort für Touristen entwickelt. Hier kann man viel erleben, denn das Land bietet zahlreiche Möglichkeiten, um einen schönen, entspannten Urlaub zu verbringen. Zum einen bietet die Türkei zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die man sich als Gast unbedingt anschauen sollte, zum anderen kann man sich dann schlussendlich auch für einen Badeurlaub entscheiden. Eine Kombination von beidem ist natürlich auch möglich, denn genau das bieten die Kombireisen der verschiedensten Reiseanbieter an.

Je nach Interessen ist es möglich, sich seinen Traumurlaub in der Türkei zu buchen. Bei den Kombireisen in die Türkei gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Man kann sich zum Beispiel eine reine Städtereise als Kombinationsreise zurechtlegen. So wird man die schönsten Städte und Sehenswürdigkeiten des Landes sehen und einen guten Einblick in die Kultur bekommen. Häufig wird eine Variante bevorzugt, die es erlaubt, viele Städte zu sehen, aber es dennoch ermöglicht, einen Badeurlaub zu genießen.

Auf der Seite weg24.de findet man ein Beispiel für eine Kombinationsreise mit anschließender Leerwoche. Es geht von Antalya über Istanbul bis Marmaris und schlussendlich nach Bodrum. Somit ist für jeden ein abenteuerlicher Urlaub vorprogrammiert und die Reisenden kommen auf jeden Fall voll auf ihre Kosten.

Auf  Kombi Reise weg24.de sind in fast alle Destinationen der Türkei verfügbar. Auf der Webseite kann eine Leerwoche hinzugefügt werden, indem der Besucher ganz einfach in jener Stadt, in der er kein Hotel haben will, es deaktiviert.

Durch das vielseitige Angebot wird niemand bei seiner Reise in die Türkei zu kurz kommen. Besonders Pauschalreisen sind sehr beliebt. Dabei muss man jedoch genau beachten, was die Reise genau inkludiert.

Die Städte der Türkei sind besonders für ihre Lebhaftigkeit bekannt. Es scheint so, als wären die Menschen dauerhaft in Bewegung. Daher gehört Istanbul zu den beliebtesten Reisezielen des Landes. Die Stadt am Bosporus liegt genau zwischen Asien und Europa und zählt ca. 15,52 Millionen Einwohner. Als besonders schön gilt die Hagia Sophia oder auch Sophienkirche genannte. Dabei handelt es sich um eine ehemalige byzantinische Kirche, die später zu einer Moschee umfunktioniert wurde. Heute wird die Moschee vor allem als Museum genutzt. Um die Kultur von Istanbul besser zu verstehen, sollte man sich die religiösen Wurzeln der Stadt besser ansehen. Dabei hilft ein Besuch in der Sultan-Ahmed-Moschee. Sie gilt als Istanbuls Hauptmoschee und liegt nur 500 Meter von der Sophienkirche entfernt. Daher bietet es sich an, diese zwei Sehenswürdigkeiten kombiniert anzusehen. Die Moschee gilt als Meisterwerk der osmanischen Architektur und ist in Europa besser unter dem Namen “Blaue Moschee” bekannt. Wer auf Aktion steht, der sollte auf jeden Fall auf dem Großen Basar vorbeischauen. Es ist ein Geschäftsviertel, das sich über 31.000 m² erstreckt. Hier sind ca. 4.000 Geschäfte aller Art und Branchen beheimatet. Schon seit dem 15. Jahrhundert gilt der Basar als besonders wichtig für die heimischen Händler. Ein solch großer Auflauf an Menschen und Geschäften kann man ansonsten nirgends in dieser Weise in Europa wiederfinden.

Nachdem der kulturelle Teil der Reise mit einem Aufenthalt in Istanbul erfüllt wäre, kann man sich nun bei einer Kombireise dem Badespaß widmen. Hier wäre Alanya eine gute Wahl. Alanya ist ein Badeort, der sich an der zentralen türkischen Mittelmeerküste befindet. Er ist bekannt für seine schönen Sandstrände und sein türkisfarbenes Meer. Die Wasserqualität gilt im ganzen Land als ausgezeichnet. Besonders bekannt ist der Kleopatra Strand, der nach der ägyptischen Herrscherin benannt ist. Der Legende nach soll sie so fasziniert gewesen sein, dass sie sofort ein Bad in den Fluten des Meeres nehmen musste. Aufgrund des klaren Wassers gilt der Kleopatra Strand in Alanya als beliebtes Taucherziel, da es zahlreiche Unterwasserfelsen gibt, die jeder Tauchsafari den nötigen Kick geben. Eine zusätzliche Sehenswürdigkeit des Strandes ist die sogenannte Phosphorhöhle. Mit der Kombination Istanbul – Alanya steht einem abwechslungsreichen Urlaub nichts mehr im Wege.

Auch die Hauptstadt Ankara hat kulturell gesehen einiges zu bieten. Mit ganzen 5,65 Millionen Einwohnern ist Ankara eine große Handelsstadt, welche als besonders weltoffen bekannt ist. Sie gilt als Hochburg der bildenden Künste. So kann man der Staatsoper oder dem Symphonieorchester einen Besuch abstatten. Ein besonderes Ambiente liefert die Zitadelle von Ankara. Dabei handelt es sich um eine Burg auf den Hügeln von Ankara. Von hier aus hat man einen gigantischen Blick auf die Großstadt. Zusätzlich gelten das Hethitermuseum und das Anitkabir als besonders schön.

Ankara lässt sich perfekt mit der türkischen Riviera kombinieren. Hier wäre zum Beispiel die Stadt Antalya besonders sehenswert. Besonders die schönen Strände in der Gegend wie der Konyaalti Beach veranlassen die Touristen dazu, hierher zu kommen. Der Düden-Wasserfall gilt außerdem als eines der Wahrzeichen der Stadt.

Welche Städte und welche Strände man kombiniert, ist Geschmackssache, denn dieses Land lässt keine Wünsche offen. Durch die zahlreichen Anbieter kann man sich seine individuelle Traumreise zusammenstellen und die perfekte Kombireise buchen. Nun liegt es an jedem einzelnen sich ein Bild von einem den facettenreichsten Ländern der Welt zu machen.

Handwerkskammer verbessert Ausbildungsqualität im holzverarbeitenden Handwerk

Handwerkskammer verbessert Ausbildungsqualität im holzverarbeitenden Handwerk

Holz gehört wahrscheinlich zu den ältesten Werkstoffen der Menschheit. Schon vor Jahrtausenden wurde es nicht nur als Brennholz benutzt, sondern auch als Baumaterial oder Bestandteil von Waffen und Werkzeugen. An der Bedeutung von Holz als Werkstoff hat sich bis heute nichts geändert. Im Gegenteil, da es ein natürlicher, nachwachsender Rohstoff ist, steigt die Nachfrage nach Produkten aus Holz wieder stark an. Entsprechend wichtig ist das auch das holzverarbeitende Handwerk.

Ausbildungsberufe im holzverarbeitenden Handwerk

Die bis dahin geltende Handwerksordnung (HwO) wurde 2004 novelliert. Seitdem gibt es den alten Begriff des Holzgewerbes nicht mehr. Deswegen zählen heute verschiedene Berufe zum holzverarbeitenden Handwerk. Die meisten davon finden sich im Ausbaugewerbe und in Gewerken für den privaten und gewerblichen Bedarf. Anerkannte Ausbildungsberufe im holzverarbeitenden Handwerk sind:

  • Bootsbauer
  • Böttcher
  • Bürsten- und Pinselmacher
  • Drechsler (inklusive Elfenbeinschnitzer)
  • Flechtwerkgestalter
  • Holzbildhauer
  • Holzspielzeugmacher
  • Parkettleger
  • Rolladen- und Sonnenschutz-Mechatroniker
  • Technischer Modellbauer
  • Tischler (Schreiner)

Insgesamt gibt es in Deutschland knapp 100.000 Handwerksbetriebe in einem Holzgewerbe. Dort durchlaufen gerade etwa 20.000 Azubinen und Azubis eine Berufsausbildung.

Was wird in der Ausbildung gelehrt?

Die Ausbildung im holzverarbeitenden Handwerk findet im dualen System statt. Das bedeutet eine Kombination von praktischer Lehre im Ausbildungsbetrieb kombiniert mit der Vermittlung der theoretischen Grundlagen in der Berufsschule. Die praktische Ausbildung läuft natürlich je nach dem zu erlernenden Beruf unterschiedlich ab. Trotzdem müssen alle zukünftigen Handwerker in der Holzverarbeitung einige grundlegende Fertigkeiten lernen. Dazu gehören zum Beispiel der Umgang mit handgeführten Werkzeugen wie Messer, Hobel, Feilen und andere sowie die Bedienung von Werkzeugmaschinen zur Holzbearbeitung. Zu den wichtigsten Maschinen in dieser Kategorie gehören zum Beispiel Handkreissägen oder Tauchsägen. Die Auszubildende lernen das Sägen, Bohren und Hobeln und wie sie Holzplatten mit Hilfe der Hinterschnittfunktion so zuschneiden können, dass ein nahtloser Übergang zwischen 2 Platten entsteht.

Die praktische Ausbildung im Ausbildungsbetrieb wird durch den Unterricht an der Berufsschule ergänzt, der in der Regel ein- bis zweimal pro Woche stattfindet. Neben allgemeinen berufsübergreifenden Fächern wie Deutsch, Mathematik, Englisch, Sport, Religion und Sozialkunde werden in fachspezifischen Fächern die theoretischen Grundlagen zur späteren selbstständigen Ausübung des Berufs vermittelt. Das Ziel der Berufsausbildung besteht darin, dem Auszubildenden eine umfassende berufliche Handlungsfähigkeit zu vermitteln. Sie/Er muss in der Lage sein, die übertragenen Aufgaben zu erfüllen und die dazu notwendigen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse anwenden zu können.

Wie will das Handwerk die Ausbildung verbessern?

Das Handwerk war und ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige Deutschlands. Es bietet eine gute Perspektive, weil deutsche Handwerkskunst weltweit einen guten Ruf genießt. Die Qualität der Produkte steht und fällt jedoch mit den handwerklichen und übrigen Fähigkeiten des Handwerkers, der das Produkt herstellt. Um in der sich ständigen verändernden Welt wettbewerbsfähig zu bleiben, muss das Handwerk die Ausbildung verbessern. Dazu dienen eine Reihe von Qualitätsstandards, die über die Mindestanforderungen wie die Beachtung gesetzlicher Bestimmungen und die Umsetzung des Ausbildungsvertrags hinausgehen. Folgendes schließen die Maßnahmen zur Verbesserung der Ausbildungsqualität ein:

Gute Ausbildungs- und Führungskultur

  • Kommunikation mit gegenseitiger Wertschätzung
  • Wertschätzung vermitteln
  • Vertrauensverhältnis aufbauen
  • Einhaltung der gegenseitigen Vereinbarungen
  • Wechselseitige Erwartungen offenlegen
  • Belange der Beteiligten verstehen
  • Leistungen anerkennen
  • Interkulturelle Kompetenz erwerben

Gute Kommunikation

  • Regelmäßig mit Auszubildenden sprechen
  • Perspektiven aufzeigen
  • Positives Konfliktmanagement
  • Kommunikation mit den Auszubildenden und ihre Führung als wichtige betriebliche Aufgabe wahrnehmen
  • Ansprache und Kommunikation der Auszubildenden auf Anforderungen dieser Zielgruppe ausrichten

Ansprechpartner

  • feste Ansprechpartner für die Auszubildenden einsetzen
  • Aufgaben, Verantwortung und Ressourcen im Bereich Ausbildung offiziell übertragen
  • dafür ausgewählte Personen pädagogisch schulen

Begleitung des Lernprozesses

  • Auszubildende werden individuell gefördert und betreut
  • Ausbildungsplan genau einhalten
  • Unterstützungsangebote und Zusatzqualifikationen nutzen
  • praxisorientierte Ausbildung durch frühzeitiges selbstständiges Arbeiten
  • enge Zusammenarbeit von Berufsschule und Ausbildungsbetrieb
  • Ausbildung verläuft kundennah
  • Eigenverantwortung der Auszubildenden wird gefordert

Fazit

Die Produkte des holzverarbeitenden Handwerks haben ein hohes Niveau. Damit das so bleibt, müssen die Betriebe kontinuierlich in die Verbesserung der Ausbildung ihrer Mitarbeiter investieren. Das ist erforderlich weil zum einen die Anforderungen durch die Kunden ständig wachsen. Zum anderen spielen Veränderungen im sozialen Umfeld der Auszubildenden eine große Rolle. Dazu gehören zum Beispiel die familiären Verhältnisse oder auch die Herkunft der Auszubildenden. Immer mehr unter ihnen haben einen Migrationshintergrund. Das kann Probleme mit sich bringen, die durch eine Verbesserung der Ausbildung gelöst werden können.

Quellen und weiterführende Links:

https://handwerk.de/ausbildungsberufe/holzgewerbe

Arbeitserleichterung

Politik fordert Arbeitserleichterung – Insbesondere bei körperlich anspruchsvollen Arbeiten

Wenn es in der Industrie oder im Lager richtig zur Sache geht und schwere Teile angehoben werden oder abgesenkt werden müssen, helfen Hubtische. Sie existieren in verschiedener Art und Größe und beschreiben grundsätzlich einen in der Höhe verstellbaren Werktisch. So ein Hubtisch kommt vor allem den Mitarbeitern zugute.

Sie können Werkstücke genau in die ergonomisch passende Höhe anheben, selbst weniger schwere Gegenstände lassen sich passgenau einstellen. Mitarbeiter, die an einem solchen Tisch arbeiten, brauchen sich auch weniger zu bücken und sind weniger unfallgefährdet. Der Einsatz eines Hubtisches macht den Arbeitsalltag leichter und führt in der Folge zu einer gestiegenen Zufriedenheit und Effizienz im Betrieb.

Aufbau und Ausführungen von Hubtischen

Generell besteht ein Hubtisch aus einem Unterrahmen, zwei Scheren und einem Oberrahmen, auf dem eine robuste Plattform oder Arbeitsplatte montiert wird. Der Antrieb kann entweder elektrisch oder manuell erfolgen. Beim elektrischen Antrieb übernimmt ein Antriebsaggregat das Heben und das Senken. Bei manuellen Hubtischen erfolgt der Antrieb durch ein Fußpedal. Beide Arten des Antriebs machen es möglich, die Werkstücke genau in der richtigen Position und Höhe zu platzieren, damit man optimal damit arbeiten kann.

Hubtische sind vielseitig einsetzbar

Damit sie flexibel eingesetzt werden können, existieren sie in vielen unterschiedlichen Ausführungen und Größen. Sie gehören zu den am meisten genutzten Arbeitsflächen in Lagern und Produktionsbetrieben. Maßgeblich für ihren Nutzen sind die Tragfähigkeit und die Größe der Arbeitsfläche. Ein manueller Hubtisch ist normalerweise mit Rollen ausgestattet, sodass die Arbeiter ihre Arbeitsfläche selbst an den benötigten Platz bewegen können. Das ist besonders praktisch, wenn Paletten auf einen LKW verladen werden müssen, wenn man Maschinen befüllt oder Waren in hohe Regale stellt. Auch Fertigungsstraßen in der Industrie lassen sich mit durch Hubtische bestücken. Außerdem sind sie gut dafür geeignet, Werkzeuge und Material dorthin zu transportieren, wo man sie gerade braucht.

Ein manueller Hubtisch eignet sich also für eine ganze Reihe von industriellen Tätigkeiten und bringt dabei eine Menge Vorteile sowohl für die Produktion als auch für die Mitarbeiter.. Auch mit manuellen Hubtischen kann man Maschinen bestücken oder schwere Gegenstände auf Paletten heben. Die Plattform des Hubtisches lässt sich mit einem Fußpedal heben oder senken. Selbst, wenn lediglich wenig Platz zur Verfügung steht, funktioniert dies sehr gut und hilft bei der optimalen Nutzung des Raumes.

Bessere Ergonomie und zufriedenere Mitarbeiter

Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels haben Unternehmen ein Interesse daran, dass sich ihre Mitarbeiter bei ihnen wohlfühlen, gesund und leistungsfähig bleiben. Wer möchte, dass die Gesundheit der Arbeitnehmer erhalten bleibt und sie vor Unfällen geschützt sind, muss das Arbeitsumfeld ergonomischen Kriterien genügen. Mitarbeiter, die häufig schwere Gegenstände heben müssen, erleiden Zerrungen und Schäden der Wirbelsäule. Wenn Sie Ihren Mitarbeitern die Arbeit erleichtern, werden sie zufriedener, arbeiten schneller und sind seltener krank. Dies wiederum fördert die Bindung der Mitarbeiter..

Manuelle Hubtische richtig einsetzen

Auch bei manuellen Hubtischen gibt es verschiedene Unterarten – die manuellen Hubtische, die direkt mit dem Boden verankert sind und eine barrierefreie Nutzung möglich machen und manuelle Hubtische, die mit Rollen ausgestattet sind. Einen solchen mobilen Hubtisch kann man hingegen überall einsetzen. Mobile Hubtische sind kompakter und als manuelle Ausführungen kosten sie nicht viel.

Wohl der größte Vorteil für die Mitarbeiter liegt darin, die Höhenunterschiede im Betrieb zu überwinden, da es grundsätzlich darum geht schwere Gegenstände in die richtige Höhe zu bewegen. Viele Menschen in anstrengenden Jobs wünschen sich, effizient und leicht in einer Haltung arbeiten zu können, die ihren Körper nicht belastet. Ein fahrbarer Hubtisch ist dabei ein wahrer Segen. Fahrbare Hubtische eignen sich für viele Anwendungen im Lager, beim Kommissionieren von Waren und beim Befüllen von Regalen.

Ein manueller Hubtisch beispielsweise kann über eine Tonne an Lasten bewegen – die sie dann eben nicht mehr mit ihrer eigenen Körperkraft oder sogar mit der Körperkraft mehrerer Mitarbeiter zu heben bräuchten. Sie müssten sich nicht mehr bücken, könnten auch schwere und sperrige Teile problemlos ins Regal legen und hätten die Möglichkeit, ergonomisch zu arbeiten. Über das Fußpedal bringen sie die Last einfach auf die gewünschte Höhe. Das funktioniert einfach und komfortabel.

Windenergie

Die Krise in der Windenergie – Politikversagen auf den Weg zur Klimaneutralität?

Die Windenergie in Deutschland steckt in einer tiefen Krise. Saubere Energie, erzeugt mit der Kraft des Windes, wird als grundlegender Pfeiler auf dem Weg zur Klimaneutralität gesehen. Die Bilder der großen Offshore-Windparks in der Nord- und Ostsee mit bis zu 80 einzelnen Windkraftanlagen sind beeindruckend. Ihre Wichtigkeit für die Energiewende, d.h. des Übergangs der Energieversorgung aus fossilen Energieträgern und Kernkraft hin zu erneuerbaren Energien, wurde in den letzten Jahren kaum in Frage gestellt. Mittlerweile sorgt die Windkraft für viele Negativ-Schlagzeilen. Unternehmen wie der Windkraft-Anlagenbauer Enercon aus der Wirtschaftsregion Weser-Ems planen einen Stellenabbau im vierstelligen Bereich. Die Politiker sind in Erklärungsnot. Liegt die Verantwortung ausschließlich auf ihrer Seite?

 

Offshore-, Onshore- und Bürgerwindparks

 

Eine Windkraftanlage nutzt Windenergie, um sie in elektrische Energie umzuwandeln. Diese wird in das Stromnetz eingespeist. Die Windräder mit den charakteristischen drei Rotorblättern drehen sich je nach Windrichtung. Der Vorteil von Windkraftanlagen ist, dass sie unabhängig von der Klimazone zum Einsatz kommen können. Der Wirkungsgrad der einzelnen Windkraftanlagen wurde in den letzten Jahren nachhaltig verbessert. Probleme wie der Diskoeffekt aufgrund glänzender Rotorblätter gehören der Vergangenheit an.

 

Während Windparks im Meer eine breite Akzeptanz bei der Bevölkerung genießen, gibt es gegen Onshore-Windparks viele Widerstände. Zu groß sind die Befürchtungen langfristiger negativer Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und das Ökosystem. Umweltverträglichkeitsprüfungen verursachen hohe Kosten. Bürgerinitiativen verhindern erfolgreich Anlagen. Die Auftragslage bei den Windrad-Produzenten ist um rund 80 Prozent eingebrochen. Ein Einbruch, der im Abbau von Arbeitsplätzen resultiert. Bei Auftragsnot hilft es den Firmen auch nicht, ausländische Arbeitskräfte zu akquirieren.

 

Die Bürger mit ins Boot zu holen und kleinere Bürgerwindparks zu fördern, ist politisch nicht mehr gewollt. Überwiegend im windstärkeren Norddeutschland haben sich viele kleinere Akteure zusammengeschlossen, um gemeinsam Windkraft-Projekte auf den Weg zu bringen. Ihr Engagement wird durch die Ausbaugrenze von Ökostrom auf 45 Prozent bis 2025 verhindert. In den ersten neun Monaten des Jahres 2019 wurden nach Branchenangaben 42,9 Prozent des deutschen Bruttostromverbrauchs durch die erneuerbaren Energiequellen Sonne und Wind gedeckt. Wie lassen sich die Forderung nach Klimaneutralität und Deckelung des Ökostroms verbinden?

 

Abnahmeverpflichtung von Ökostrom

 

Ökostrom kann in Wind- und Wasserkraftwerken, Biogasanlagen und durch Photovoltaik gewonnen werden. Viele Verbraucher sind bereit, einen höheren Strompreis in Kauf zu nehmen, wenn ein Teil ihres Stroms aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Der Rest wird mit Hilfe von Kohle, Atomkraft und Erdgas erzeugt. Im Rahmen des 2011 beschlossenen Atomausstiegs wird im Jahr 2022 das letzte deutsche Kernkraftwerk abgeschaltet. Trotz vieler Kritiker lehnt die Bundesregierung längere Laufzeiten für Kernkraftwerke ab – nicht zuletzt aufgrund des breiten gesellschaftlichen Konsens. Ist Ökostrom die Alternative?

 

Das Problem an Ökostrom aus Wind und Sonne sind die Energiespitzen und -flauten. Die Stromerzeugung ist abhängig von der Wetterlage und lässt sich nicht bewusst steuern. Es gibt Zeiten, in denen aufgrund von großflächigen Hochdrucklagen in Deutschland kein Wind weht. Selbst die vergleichsweise windsicheren Offshore-Seaparks der Nord- und Ostsee stehen dann beinahe still. Bei guter Windlage erzeugen die Anlagen so viel Ökostrom, dass er ins Ausland exportiert werden muss. Der Exportanteil des deutschen Ökostroms liegt bei rund 30 Prozent. Überwiegend wird er verschenkt. Teilweise muss Deutschland Geld für die Stromabnahme bezahlen, sogenannte negative Strompreise. Die Kosten werden auf die Verbraucher umgelegt. Grund ist, dass die Übertragungsnetzbetreiber auch ohne bestehender Nachfrage zur Abnahme und Vermarktung des Stroms verpflichtet sind. Die deutschen Anrainerstaaten errichten Stromsperren, um eine Überlastung der eigenen Stromnetze zu verhindern.

 

Diese Entwicklung sowie die hohe Abhängigkeit von im Ausland produzierten Strom haben die Politiker alarmiert und einen Prozess des Umdenkens in Gang gesetzt. Sie sehen die Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit durch die fehlerhaften Prozesse in der Energiewende gefährdet. Die Akteure der deutschen Forschung und Entwicklung haben es versäumt, rechtzeitig eine Diversifikationsstrategie zu entwicklen. Kritische Stimmen sehen die Ursachen in den hohen Förderungen im Bereich erneuerbarer Energien. Das Positive daran: “GreenTech made in Germany” hat sich zu einem internationalen Qualitätssigel entwickelt. Der Anteil am Bruttoinlandsprodukt der umweltfreundlichen Technologien wird nach Schätzungen bis zum Jahr 2025 auf 19 Prozent ansteigen.

 

Die Förderung der Elektromobilität bedeutet weitere Herausforderungen für die Verfügbarkeit von Strom. Elektrofahrzeuge werden überwiegend über Nacht aufgeladen. Die deutsche Automobilindustrie hat eine starke Lobby. Sie scheint einflussreicher zu sein, als die der Ökoindustrie.

 

Windkraft-Anlagenbauer in der Krise

 

Durch den nahezu flächendeckenden Stop des Ausbaus der Windkraft an Land befinden sich die Windrad-Produzenten in einer tiefen Krise. Ihr Wachstum basierte nicht zuletzt auf vielen, aus öffentlichen Mitteln finanzierten Fördermillionen.

 

Für Aufsehen in der Branche sorgte der norddeutsche Turbinenhersteller Enercon. In der Region Ostfriesland ist er der größte Arbeitgeber. Seit 2018 schreibt er rote Zahlen. Rund 3000 Stellen baut der Anlagenbauer nach Unternehmensangaben ab.

 

Den Mitarbeitern wurden als Gründe der harte Preiskampf auf dem Windmarkt, die Produktionsverlagerung ins Ausland sowie die politischen Rahmenbedingungen genannt. 2019 wurden 65 Anlagen ausgeliefert im Vergleich zu über 700 Anlagen in Spitzenzeiten. Die geplante Neuausrichtung beinhaltet eine stärkere Fokussierung auf Märkte im Ausland. Betroffen sind in der Folge Jobs bei deutschen Zulieferern, welche im Auftrag von Enercon die gesamte Produktion übernehmen.

 

Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, dass viele Probleme bei Enercon in der Unternehmensführung liegen. Die Wettbewerber bieten bessere Technologien an. Enercon hat zu spät auf die Marktveränderungen reagiert und sich auf die Politik verlassen. Durch die Umstellung von festen staatlichen Vergütungen auf öffentliche Ausschreibungen konnte Enercon preislich nicht konkurrieren.

 

An Offshore-Windparks erfolgte keine Beteiligung. Andere Windkraftanlagen-Hersteller wie Nordex und Siemens Gamesa sicherten sich frühzeitig internationale Absatzmärkte und verlagerten einen Teil der Wertschöpfung ins Ausland.

 

Klimaneutralität trotz Krise ein erreichbares Ziel?

 

Bis 2050 soll das Ziel der Klimaneutralität in Europa erreicht werden. Ist dieses Ziel angesichts der Entwicklungen in der Windkraft-Branche erreichbar? Experten sprechen von einer Illusion. Zu hoch sind die wohlstandsbedingten CO2-Emissionen pro Kopf, laut einer aktuellen Studie der Deutschen Bank. Ohne massive Änderungen der Konsum- und Produktionsgewohnheiten sowie Technologiesprünge ist Klimaneutralität auf europäischer Ebene nicht durchsetzbar. Weltweit betrachtet, sieht es durch die steigenden Pro-Kopf-Emissionen der sich stark industrialisierenden Staaten mit einer korrelierenden Steigerung des Wohlfahrtsniveaus nicht besser aus.

 

Die Entwicklung neuer Strategien ist nötig, um einen Ausweg aus der Krise zu finden. Solange die Diskussion um Kosten im Vordergrund steht, wird sich keine einheitliche Lösung finden lassen. Dies sollte ein Ansporn für die Bürger sein, selbst so viel wie möglich zur Gewinnung von Ökostrom beizutragen, um die parteienübergreifende Ratlosigkeit der Politiker wettzumachen.

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