Fettabscheider in der Gastronomie

Welche Vorschriften gelten für Fettabscheider in der Gastronomie?

Wenn Sie eine gastronomische Einrichtung betreiben, müssen Sie eine Vielzahl an gesetzlichen Vorschriften und Regelungen befolgen. Das ist zwar mitunter lästig, aber andererseits auch verständlich, kommt es doch bei der Zubereitung von Speisen und Getränken auf penible Einhaltung der Regeln für Hygiene und Qualität an. Auch der Umweltschutz spielt in gastronomischen Einrichtungen wie Hotels, Restaurants, Cafés und Clubs eine wichtige Rolle. Eine der Schlüsselkomponenten auf diesem Gebiet sind Fettabscheider.

Fettabscheider sind notwendig, weil Fette im Abwasser zu Ablagerungen an den Rohrleitungen führen und die Arbeit der Kläranlagen stark behindern.

Wie funktionieren Fettabscheider?

Fettabscheider sind Anlagen zur Reinigung des Abwassers. Die große Mehrheit der Systeme arbeitet nach dem Schwerkraftprinzip. Fett und Wasser werden durch ihre unterschiedliche Dichte getrennt. Das im Abwasser befindliche Fett und Öl steigt nach oben und wird abgeschöpft. Feststoffe sinken auf den Boden und das gereinigte Wasser wird aus dem mittleren Bereich abgepumpt.

Der Fettabscheider besteht aus mehreren Kammern. Das Abwasser trifft beim Einlaufen in den Fettabscheider zunächst auf eine Prallwand. Das ist eine Vorrichtung, die dazu dient, das Wasser zu beruhigen und die Strömung zu brechen. Im stehenden Wasser sondert sich das Fett ab und steigt nach oben, wo es abgesaugt werden kann oder sich sammelt. Feststoffe sinken nach unten und werden im Schlammfang zurückgehalten. Das gereinigte Abwasser wird aus dem mittleren Teil in die Kanalisation gepumpt. Jeder Fettabscheider muss zudem einen Schacht zur Entnahme von Proben enthalten.

In manchen Gegenden, in denen niedrige Abwasserwerte gefordert sind, reicht ein herkömmlicher Fettabscheider nicht aus, weil er Fette aus Emulsionen nicht entfernen kann. In solchen Fällen muss das Abwasser nach der ersten Klärung durch eine Spalt- oder Flotationsanlage laufen, die auch emulgiertes Fett zuverlässig entfernt.

Tipp: Nähere Informationen zur Funktionsweise sowie Möglichkeiten zum Onlinekauf von Fettabscheidern finden Sie auf gastprodo.com/fettabscheider/.

Welche Unternehmen benötigen Fettabscheider?

Fettabscheider sind in allen Fällen vorgeschrieben, in denen Fette oder Öle als Folge betrieblicher Abläufe ins Abwasser gelangen könnten. Neben den eigentlichen gastronomischen Einrichtungen betrifft das auch alle Einrichtungen mit Gemeinschaftsverpflegung. Zur Installation eines Fettabscheiders sind unter anderem verpflichtet:

  • Lebensmittelbetriebe
  • Fleischereien und Schlachthöfe
  • Bäckereien und Konditoreien
  • Seniorenheime und Krankenhäuser mit Gemeinschaftsküchen
  • Restaurants und andere Gastronomiebetriebe mit eigener Küche
  • Großküchen aller Art
  • Kantinen

Welche Vorschriften müssen beachtet werden?

Beim Einbau eines Fettabscheiders müssen eine Reihe von Vorschriften und DIN Normen beachtet werden.

DIN 4040-100 und DIN EN 1825-1

In den Normen sind die Vorschriften enthalten, bei denen es um Kriterien wie Einbau, Nenngröße, Eigenkontrolle, Wartung, Inspektion und Reinigung geht.

Die Normen legen außerdem verbindlich fest, welche Betriebe zur Installation eines Fettabscheiders verpflichtet sind.

Anforderungen an Fettabscheider

Es gibt 3 Kategorien von Fettabscheidern:

  • Anlagen zum Einbau ins Erdreich
  • Freistehende Fettabscheider
  • Mobile Fettabscheider

Alle Fettabscheider dürfen aus hygienischen Gründen nicht in Räumen aufgestellt werden, in denen Speisen zubereitet oder Lebensmittel gelagert werden. Die Installation und Wartung der Geräte darf nur durch Fachfirmen erfolgen und muss dokumentiert werden. Der Fettabscheider muss in regelmäßigen Abständen gereinigt werden. Alle Fettabscheider sind genehmigungspflichtig. Ihre ordnungsgemäße Funktion wird durch die Behörden regelmäßig überprüft.

Zuwiderhandlungen oder andere Probleme mit dem Fettabscheider können zur Schließung des Betriebs führen!

Fettabscheider zum Einbau ins Erdreich

Geräte dieser Bauform müssen außerhalb von Gebäuden gebaut werden. Der Fettabscheider sollte nicht zu weit von der Stelle entfernt sein, an der das Schmutzwasser anfällt. Der Fettabscheider muss durch das Fahrzeug des Entsorgungsunternehmens leicht erreicht werden können, damit das Fett regelmäßig abgepumpt werden kann. Fettabscheider, die unterhalb der Rückstauebene an die Kanalisation angeschlossen werden, müssen mit einer Hebeeinrichtung inklusive Rückstauschleife an die Kanalisation angeschlossen sein, um Rückstau zu verhindern.

Freistehende Fettabscheider

Geräte dieser Bauart müssen in frostfreien Räumen installiert werden. Die Räume müssen von der Küche und den Lagerräumen getrennt sein. Moderne Anlagen dieser Bauart haben eine fest installierte Entsorgungsleitung, die an der Außenwand des Gebäudes in einem Schlauchanschluss endet. Dort kann der Tankwagen des Entsorgungsunternehmens ankoppeln, ohne dass der Betriebsablauf gestört wird.

Mobile Fettabscheider

Der Einsatz dieser Geräte ist strikt beschränkt auf mobile Einrichtungen wie Imbissstände, Verkaufswagen oder Feste. Für alle anderen Einrichtungen sind sie nicht zugelassen.

Reinigung und Wartung von Fettabscheidern

Alle Fettabscheider müssen mindestens einmal pro Monat durch einen zugelassenen Fachbetrieb gereinigt werden. Bei starker Beanspruchung kann die Reinigung sogar alle 14 Tage notwendig sein. Alle Arbeiten müssen dokumentiert werden. Bei jeder Reinigung sollte eine Sichtinspektion auf Beschädigungen erfolgen.

Laut DIN 4040-100 muss jeder Fettabscheider einmal pro Jahr durch einen zertifizierten Sachverständigen gewartet werden.

Alle 5 Jahre muss eine Generalinspektion und Dichtheitsprüfung erfolgen. Das Prüfergebnis muss an das zuständige Umweltamt eingesandt werden.

Der Betreiber ist für den sachgemäßen Betrieb und den Zustand seines Fettabscheiders verantwortlich. Er ist verpflichtet, ihn vor Beschädigungen zu schützen und nötigenfalls schnellstmöglich Reparaturen zu veranlassen.

Tipp: Um Kosten zu sparen, empfiehlt es sich, mit einer Fachfirma einen Wartungsvertrag zu vereinbaren.

Fazit

Fettabscheider sind Anlagen, die Fett und Öl aus dem Schmutzwasser entfernen. Sie sind in allen Unternehmen Vorschrift, in denen im Laufe der Produktion Fette und Öle anfallen. Neben gastronomischen Betrieben sind das auch Firmen aus der Lebensmittelindustrie und Einrichtungen mit Gemeinschafts- oder Großküchen. Alle Fettabscheider unterliegen strengen gesetzlichen Vorschriften., Sie dürfen nur von Fachfirmen installiert, gereinigt und gewartet werden. Alle Vorgänge müssen dokumentiert werden. Bei Zuwiderhandlungen kann der Betrieb im schlimmsten Fall geschlossen werden. Bevor Sie sich für einen bestimmten Fettabscheider entscheiden, vergleichen Sie erst mehrere Angebote.

Eigenheim Finanzierung

Finanzierung des Eigenheims: Das sollten Sie wissen

Es ist wichtig, die Investition und ihre Finanzierung so zu planen, dass Ausfallzeiten aufgrund von auch nur vorübergehendem Geldmangel vermieden werden. Nur wenige Menschen können es sich leisten, für das beiseite gelegte Geld und das laufende Einkommen ein Haus zu bauen. Die große Mehrheit der Menschen muss einen großen Kredit aufnehmen.

Wir können uns kein Haus kaufen, das wir uns nicht leisten können. Dies würde zu ernsthaften finanziellen Problemen führen. Wir müssen den Kosten für den Bau eines Hauses mit unseren Ressourcen und unserer Fähigkeit, die Hypothek aufzunehmen und zu tilgen, entgegentreten.

Wie viel kann ein Haus mit Grundstück kosten

Selbst wenn wir bereits ein Grundstück haben, auf dem wir ein Haus bauen wollen, sollten wir den Zielmarktwert des gesamten Grundstücks (einschließlich des geplanten Gebäudes) schätzen. Dies ist wichtig bei der Aufnahme einer Hypothek.

Der Preis eines Grundstücks hängt hauptsächlich von der Lage ab, d.h. von der Entfernung zu Schulen, Geschäften, Stadtzentren und der Qualität der Nachbarschaft. Weitere Faktoren sind der Zugang zur Infrastruktur (Elektrizität, Gas, Wasserversorgung, Kanalisation) und zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Größe und Form des Grundstücks, die eine rationelle Entwicklung erleichtern oder behindern sowie Bestimmungen des örtlichen Bebauungsplans.

Informationen über den Durchschnittspreis der Baugrundstücke (Bodenrichtwerte) in der jeweiligen Gegend  sagen uns wenig aus. Wir müssen die Angebotspreise in dem Gebiet, an dem wir interessiert sind, überprüfen. An diesem Punkt stehen wir in der Regel vor einem Dilemma: ein kleineres und teureres Grundstück in der Nähe des Stadtzentrums oder ein größeres und billigeres, aber weiter entferntes zu kaufen. Bei der Entscheidungsfindung sollten wir sowohl unsere eigene Bequemlichkeit (einschließlich des täglichen Pendelns zur Arbeit und zur Schule) als auch die zu erwartende Wertsteigerung der Immobilie in Betracht ziehen. Wenn wir ein Haus bauen, schaffen wir uns nicht nur einen Platz zum Leben, sondern investieren auch Kapital. Eine gut gelegene Immobilie wird im Laufe der Zeit an Wert gewinnen, und wenn nötig, wird es einfach sein, sie zu verkaufen, vor allem, wenn wir uns entscheiden, ein Haus mittlerer Größe und mit hohem Energiestandard zu bauen.

Finanzierung des Baus aus eigenen Mitteln

Wenn wir davon ausgehen, ein Grundstück gefunden zu haben, geht es an den Bau des Eigenheims. Auch wenn wir in der Lage sein werden, den größten Teil der Baukosten aus unseren eigenen Ersparnissen zu finanzieren, müssen wir sehr sorgfältig überlegen, ob wir alle finanziellen Reserven für den Bau eines Hauses mobilisieren sollten. Die Liquidation aller Einlagen, Versicherungspolicen und Pensionsfonds ist ein sehr riskanter Schritt.

Finanzierung durch Verkauf der Eigentumswohnung

Der Verkauf der Eigentumswohnung wird es ermöglichen, einen großen Teil der Investitionen zu finanzieren. Es lohnt sich jedoch, die damit im Zusammenhang stehenden Kosten gut zu kalkulieren, z.B. die Notwendigkeit, für die Dauer des Hausbaus eine andere Wohnung zu mieten oder Steuern zu zahlen, wenn die Wohnung innerhalb der Spekulationsfrist verkauft wird.

Die Baufinanzierung

Die Baufinanzierung ist ein probates Mittel, um sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Es kann sich durchaus lohnen, einen Kreditberater oder Finanzmakler zu konsultieren. Dieser kann bei der Wahl einer geeigneten Finanzierungsstrategie beratend zur Seite stehen und auch bei der Suche nach einem geeigneten Kreditgeber behilflich sein.

Wenn wir uns entscheiden, einen Kredit aufzunehmen, denken Sie daran, dass die Bank unsere Kreditwürdigkeit prüft und eine große Anzahl von Dokumenten und natürlich die Rückzahlung der eingegangenen Schulden verlangen wird. Und der Vertrag mit der Bank erreicht bei einer so großen Investition wie dem Bau eines Hauses nicht 5 oder 10, sondern etwa 15 bis 35 Jahre.

Subventionen für den Bau eines Passiv- oder energieeffizienten Hauses

Beim Bau eines Kfw-Effizienzhauses können wir auf Subventionen zählen. Natürlich ist der Bau eines ökologischen Hauses teurer als der eines Standardhauses, aber wenn wir einen entsprechenden Antrag stellen, können wir hohe Zuschüsse erhalten, die nicht zurückbezahlt werden müssen. Wir werden auch bei den späteren Betriebskosten sparen, denn Passivhäuser verbrauchen fast achtmal weniger Energie und haben einen viel geringeren Wärmebedarf.

Die Corona-Zeit richtig nutzen: Entrümpeln!

In Eigenregie oder doch lieber mit Profis entrümpeln? Diese Frage stellt sich bei einem Umzug oder einer Haushaltsauflösung. Die Wohnung auf eigene Faust auszumisten fällt den meisten Menschen schwer. Zu stark ist die emotionale Bindung zu bestimmten Gegenständen, wodurch eine vernünftige Entrümpelung bereits im Vorfeld zum Scheitern verurteilt ist. Deshalb ziehen immer mehr Menschen Entrümpelungsprofis zurate, die über viel Erfahrung im entsprechenden Bereich verfügen.

Wann und warum ist eine Entrümpelung notwendig?

Es gibt viele verschiedene Gründe, eine Wohnung zu entrümpeln. Ein Umzug oder ein Sterbefall gehören zu den am häufigsten genannten Ursachen, die eine Entrümpelung in Gang setzen. Es gibt aber auch Fälle, wenn sich Menschen von den über die Jahre hinweg angesammelten Gegenständen erdrückt fühlen und mehr Platz schaffen möchten. Daher kann eine Entrümpelung eine gesetzliche oder eine psychologische Notwendigkeit darstellen. Was immer auch der Grund sein mag – entrümpeln fällt nie leicht.

Wann lohnt es sich, die Entrümpelung selbst vorzunehmen?

Alleinstehende Menschen haben oft nur wenige persönliche Gegenstände. Vor allem jüngere Menschen und Studenten sind sehr selten im Besitz von Möbeln und anderen sperrigen Gegenstände, deren Transport eine Herausforderung darstellt. Wenn ein Umzug in eine andere Stadt ansteht, kann die Entrümpelung problemlos mit der Hilfe von ein paar Freunden durchgeführt werden. Wenn ältere Personen in ein Seniorenheim oder eine kleinere Wohnung ziehen, helfen meist die Angehörigen bei der Entrümpelung. In solchen Fällen ist es wichtig, große Gegenstände und Möbel zu entsorgen, da der Haushalt reduziert werden muss. Allerdings stellt sich hier auch schon die erste Hürde. Möbel und Elektrogeräte können nicht einfach in der Mülltonne oder am Straßenrand deponiert werden, sondern müssen sachgerecht entsorgt werden.

Wann man besser die Profis ruft

Es kommt überdurchschnittlich oft vor, dass Menschen an ihren Habseligkeiten hängen und sich nur sehr schwer von bestimmten Gegenständen trennen können. Doch oft gibt es keine andere Lösung – die Wohnung muss entrümpelt werden. Wenn sich eine Entrümpelung als emotional schwierig erweist, sollten professionelle Dienstleister – wie diese Entrümpelung in Düsseldorf – mit der Aufgabe betraut werden. Wer über die Jahre hinweg Altlasten wie Farben oder andere Chemikalien angehäuft hat, muss unbedingt auf eine gesetzeskonforme Entsorgung achten. Es kann hilfreich sein, die Entrümpelung in Abwesenheit des Auftraggebers durchzuführen. So fällt der Trennungsprozess viel einfacher.

Die Vorteile eines Profi-Entrümplers

Profi-Entrümpler bieten zahlreiche Vorteile:

  • Kosten sparen
  • Zeit sparen
  • Gesetzeskonforme und sachgerechte Entsorgung

Auf den ersten Blick erscheint es, als würde man Kosten sparen, wenn man die Entrümpelung selbst durchführt. Überflüssige Gegenstände werden in kürzester Zeit entsorgt, man zahlt lediglich Benzin- und Entsorgungskosten. Doch kann es auch vorkommen, dass ein Transporter oder ein Container gemietet werden müssen. Wer keine Erfahrung mit Haushaltsauflösungen oder -verkleinerungen hat, zahlt aus Unwissenheit in der Regel mehr.

Auch der Zeitfaktor spielt eine Rolle. Menschen, die keine emotionale Bindung zu Gegenständen haben und denen das Loslassen nicht schwerfällt, entledigen sich in Windeseile überflüssiger Sachen. Doch die meisten Menschen sind mit einer Entrümpelung schlicht und einfach überfordert. Wenn ein Umzug ansteht, ist man in der Regel schon ausreichend gestresst und möchte nur noch in Ruhe umziehen. In einem solchen Fall ist ein Entrümpelungsservice die richtige Wahl.

Warum man einen Profi-Entrümpler engagieren sollte

Wenn es darum geht, den Haushalt pflegebedürftiger Angehöriger zu verkleinern oder einen Haushalt nach dem Tod eines Angehörigen auszulösen, stellt dies eine emotionale Belastung dar. Deshalb ist es ratsam, die Aufgabe einem Profi zu übertragen. Darüber hinaus spielen der eigene körperliche Zustand sowie das persönliche Umfeld ebenfalls eine wichtige Rolle. Wer an einer Krankheit leidet oder keine Freunde oder Angehörige hat, sollte auf die Dienste eines Profi-Entrümplers zurückgreifen. Professionelle Entrümpelungsdienstleister begutachte zuerst die zu entrümpelnden Immobilie und stellen im Vorfeld eine Rechnung auf. Somit weiß man, welche Kosten auf einen zukommen. Außerdem kann man sich für einen bestimmten Zeitraum entscheiden, in dem die Entrümpelung stattfinden soll.

Wandern Rucksack

Wandern in Corona-Zeiten – Was ist zu beachten?

Wandern gehört zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten, weil Alt und Jung, fitte und weniger sportliche Menschen teilnehmen können. Darüber hinaus gibt es in Deutschland mit seinen abwechslungsreichen Landschaften und vielfältigen Kultur lohnenswerte Wanderziele in nahezu jedem Ort. Allerdings macht die noch immer andauernde Corona-Pandemie einige Veränderungen oder Anpassungen notwendig, um das Wandern genießen zu können.

Körperliche Fitness

Nach den langen Wochen der eingeschränkten Bewegungsfreiheit und Arbeit im Homeoffice zieht es viele Menschen in die Natur, zumal es jetzt wieder warm und sonnig wird. Dabei sollte jedoch bedacht werden, dass durch die eingeschränkte Bewegung die Kondition häufig nachgelassen hat. Zumindest bei der ersten Tour ist es besser, kürzere Strecken zu wählen und den Wanderrucksack nicht zu voll zu packen. Wenn Familien wandern gehen, muss die Strecke so gewählt werden, dass auch das schwächste Mitglied der Gruppe mithalten kann.

Auf die Corona-Regeln achten

Ein Mundschutz gehört auf jeden Fall ins Wandergepäck, selbst wenn die Anreise mit dem eigenen Fahrzeug erfolgt und alle Insassen in einem Haushalt leben. Es kann sein, dass zum Beispiel eine Seilbahn benutzt werden muss, um zum Gipfel zu gelangen, dass eine Schiffsfahrt Teil des Ausflugs ist oder einfach mal eine Kleinigkeit in einem Supermarkt eingekauft werden muss. Bei all diesen Gelegenheiten ist eine Mund-Nasen-Bedeckung vorgeschrieben.
Ebenso nützlich sind Desinfektionsspray oder desinfizierende Feuchttücher. Mit denen kann beispielsweise mal schnell ein Toilettensitz gereinigt werden oder eine die Hände abgewischt werden, wenn gerade kein fließendes Wasser verfügbar ist.

Eine der wichtigsten Regeln zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung von Covid-19 ist der Mindestabstand. Momentan kann es durchaus passieren, dass es in Restaurants, an Aussichtspunkten oder bei Seilbahnen und anderen „Nadelöhren“ bei großem Andrang zu längeren Wartezeiten kommen kann, weil sonst der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. In diesem Zusammenhang ist es wahrscheinlich nicht verkehrt, etwas Proviant mitzunehmen. Noch haben Restaurants und Imbissstände nicht wie gewohnt geöffnet. Es ist durchaus möglich, dass das bekannte Ausflugslokal am Ziel der Wanderung noch geschlossen hat.

Körperkontakt zu Fremden muss auf jeden Fall vermieden werden. So etwas ist momentan unverantwortlich und setzt alle einem unnötigen Risiko aus. Statt einem kräftigen Händedruck oder gar einer Umarmung tut es auch ein freundlicher Gruß kombiniert mit einem Lächeln.

Stets auf aktuelle Entwicklungen achten

Besonders an Wochenenden, zu Feiertagen oder an Brückentagen kann es passieren, dass bekannte Ausflugsziele in der näheren Umgebung sehr stark frequentiert werden. Dabei kann es durchaus geschehen, dass zum Beispiel der Zugang zu einer Sehenswürdigkeit oder einem Ausflugsziel vorübergehend gesperrt wird, damit sich dort nicht zu viele Menschen ansammeln. Häufig wird der Zugang auch dadurch reguliert, dass die Zahl der Parkplätze durch provisorische Maßnahmen wie Absperrungen oder Betonbarrieren reduziert wird. Es ist sehr ärgerlich, wenn durch Unkenntnis der Informationen der Bundesregierung zur aktuellen Lage die Wanderung spontan ausfallen muss. Das lässt sich jedoch einfach vermeiden, indem ein örtlicher Radiosender eingeschaltet wird. Selbst außerhalb der regulären Zeiten für Nachrichten werden dort Hinweise und Tipps zur Situation in örtlichen Ausflugsgebieten ausgestrahlt. Für gewöhnlich wird auch im Radio zuerst gemeldet, wenn sich örtliche Einschränkungen kurzfristig ändern.

Rücksicht auf andere nehmen

Wandern in Corona-Zeiten erfordert mehr Rücksichtnahme auf andere. Dazu gehört zum Beispiel, den Aufenthalt in der Berghütte nicht über Stunden auszudehnen, damit auch andere Wanderer dort einkehren können. Rücksichtsvoll (und besser für die eigene Gesundheit) ist es auch, nicht sich selbst durch leichtsinniges oder unüberlegtes Handeln zu gefährden. Rettungseinsätze kosten nicht nur Geld und binden Ressourcen, die vielleicht anderswo besser genutzt werden können, sie gefährden auch Retter und Gerettete, weil sie das Risiko einer Infektion unnötig erhöhen.

Fazit

Durch Corona ist auch beim Wandern einiges anders geworden. Es erfordert etwas mehr Planung und Überlegung. Vor allem sollte es langsamer angegangen werden, um die eigenen Kräfte und die der anderen nicht zu stark zu beanspruchen. Bestimmte Gegenstände wie Mundschutz und Desinfektionsmittel gehören zur Ausrüstung. Um immer über die neuesten Bestimmungen und die aktuelle Lage informiert zu sein, empfiehlt es sich, einen lokalen Radiosender einzuschalten. Mit etwas Umsicht und gegenseitiger Rücksichtnahme macht das Wandern auch in Corona-Zeiten Spaß.

Home Office für immer

Auf den Geschmack gekommen: Arbeitnehmer wünschen sich Home Office für immer

„Unmöglich“, „nicht umzusetzen“ oder „vielleicht einmal in ein paar Jahren“ – ein Großteil der Arbeitnehmer hat noch gegen Ende des letzten Jahres solche Antworten bekommen, als die Frage gestellt wurde, ob nicht auch einmal Home Office möglich wäre. Das Coronavirus hat dann für eine radikale Veränderung gesorgt. Denn auf einmal war es nicht mehr unmöglich, von daheim seiner Arbeit nachgehen zu können.

Die zwei Mailanbieter GMX und Web.de haben nun eine Umfrage veröffentlicht, die ganz klar zeigt, dass die Arbeitnehmer das Home Office schätzen. So wünschen sich 29 Prozent – das ist jeder dritte Arbeitnehmer, der an der Umfrage teilgenommen hat – auch nach der Coronakrise von Zuhause arbeiten zu können. Aber werden hier die Arbeitgeber mitspielen? Vor allem geht es auch um die Frage, ob demnächst von Seiten der Bundesregierung das „Recht auf Home Office“ beschlossen wird.

Noch gibt es keine offiziellen Zahlen

Was vor ein paar Monaten noch für den Großteil der Arbeitnehmer absolut undenkbar war, wurde dann innerhalb von ein paar wenigen Tagen zur Realität. Das Coronavirus hat dafür gesorgt, dass immer mehr Deutsche von Zuhause ihrer Arbeit nachgehen konnten bzw. sogar mussten. Noch gibt es keine offiziellen Zahlen darüber, wie viele Deutsche im Home Office sind. Folgt man etwa den Schätzungen des Digitalverbandes Bitkom, so sind es rund 50 Prozent der Beschäftigten. Laut Mannheimer Corona-Studie sind es hingegen nur 25 Prozent.

Wer schon vor der Coronakrise im Home Office war, wenn auch nur für ein bis zwei Tage in der Woche, weiß natürlich, welche Vorteile es gibt: So spart man sich die Fahrtzeit ins Büro, kann somit Geld sparen, da man weniger mit dem Auto unterwegs ist bzw. man kein Ticket für öffentliche Verkehrsmittel benötigt, und kann sich sehr wohl die Zeit freier bzw. besser einteilen.

Doch das Home Office mag nicht nur Vorteile mit sich bringen. Denn man benötigt nicht nur den entsprechenden Platz für seinen Computer, sondern muss mitunter auch erst im Vorfeld den im selben Haushalt lebenden Familienmitgliedern klar machen, dass man zwar daheim ist, aber trotzdem nicht zur Verfügung steht. Vor allem für Kinder mag das zu Beginn schwer zu verstehen sein.

Arbeitgeber haben oft Angst vor einem Kontrollverlust

Natürlich kann nicht jeder Beruf von daheim ausgeübt werden. Der klassische Bürojob mag in den eigenen vier Wänden erledigt werden können, doch dem Supermarktmitarbeiter ist es nicht möglich, im Home Office zu arbeiten. Aber in einigen Fällen geht es nicht um die Frage, ob man von daheim den Job erledigen kann, sondern auch um die Einstellung des Arbeitgebers. Wer etwa als selbständiger Trader sein Geld verdient, der kann natürlich von daheim über The News Spy spekulieren – besteht jedoch ein Angestelltenverhältnis, so entscheidet der Arbeitgeber, wo dem Job nachgegangen wird. Selbst dann, wenn dieser auch problemlos im Home Office durchführbar wäre.

Letztlich ist es das fehlende Vertrauen oder die Angst vor einem Kontrollverlust, warum sich Arbeitgeber gegen das Home Office entscheiden. So muss man auch davon ausgehen, dass ein Großteil der Berufstätigen, die nur aufgrund der Coronakrise in das Home Office geschickt wurden, nach der Krise wieder in das Büro fahren muss. Zwar wäre ein Umdenken wünschenswert, weil die aktuellen Zahlen zeigen, dass das Home Office durchaus beliebt ist, jedoch muss man davon ausgehen, dass hier Arbeitgeber, die schon vor Krise ablehnend auf das Home Office reagiert haben, nun ebenfalls dagegen sein werden.

Arbeiten von Zuhause

Vorteile sind auf keinen Fall zu unterschätzen

Am Ende wird es aber mit Sicherheit auch den einen oder anderen Arbeitgeber geben, der die Vorteile erkannt hat: Wenn die Mitarbeiter nämlich von daheim ihrer Arbeit nachgehen dürfen, dann sind sie oft nicht nur motivierter, sondern melden sich weniger krank, benötigen deutlich weniger Urlaubstage und der Unternehmer spart letztlich sogar Geld, da kein Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt werden muss.

Bevor man also wieder den Alltag vor der Coronakrise herstellen will, sollte sich der Arbeitgeber durchaus selbst einmal die Frage stellen, ob nicht auch für ihn das Home Office ein paar Vorteile bringt.

Tourismus unter Corona zu leiden

COVID-19 zwingt Tourismusbranche in die Knie

Die Panik des Coronavirus, getrieben von den Medien und unterstützt von Politikern, gerät außer Kontrolle. Weitere Wirtschaftszweige leiden darunter, und der Tourismus ist einer der am stärksten von diesem Phänomen betroffenen Wirtschaftszweige. Die Unternehmer bitten um Hilfe in Form von Ad-hoc-Rechtsänderungen und der Freigabe von Mitteln aus dem touristischen Garantiefonds.

Während noch im Januar die Meinungen der Branche darüber, wie sich das Coronavirus auf die Situation im Tourismusgeschäft auswirken wird, mäßig waren, weiß man heute bereits, dass die Situation schlimm ist. Die von den Medien angetriebene Massenhysterie erreicht ihren Höhepunkt und trifft den gesamten Tourismussektor hart. Die Verkäufe gehen von Woche zu Woche um 75 Prozent zurück. Sämtliche Flüge und Reisen wurden inzwischen gestrichen.

Eine Krise, die wir in der Form noch nie erlebt haben

Die Situation ist in allen Marktsegmenten ernst. Der Tourismus ist komplett zum Erliegen gekommen.

Eine solche Krise haben wir im Tourismus noch nicht erlebt. Wir erinnern uns sicherlich noch an die Krise im Zusammenhang mit der Schließung der Flugverbindungen wegen der Vulkanasche in Island. Aber das ist kein Vergleich mit dem, was jetzt geschieht. Wenn dies auf globaler Ebene nicht gemeistert wird, wird es keine beruhigenden Nachrichten geben, es wird für alle sehr schwierig werden.

Auch Online-Unternehmen haben zu kämpfen. Zahlreiche Reisemagazine, wie reisemagazin-online.com, verzeichnen weniger Besucherzahlen und Umsätze.

Aktion für die Rettung des Tourismus

Heutzutage erleben Hoteliers, Gastgeber im Tourismus, Spediteure oder Reiseführer, die ausgezeichnete Dienstleistungen erbringen und uns auf Reisen betreuen, sehr schwierige Zeiten.

Tourismusverbände rufen mit Folgender Bitte auf:

Wenn Sie kürzlich eine Reise, einen Aufenthalt oder einen Tisch in einem Restaurant gebucht haben, stornieren Sie diese bitte nicht. Wenn Sie nicht sofort abreisen können, wenden Sie sich bitte an die Person oder das Unternehmen, bei der Sie gebucht haben, und bitten Sie um eine Terminänderung. In den meisten Fällen werden Sie eine positive Antwort erhalten. Auf diese Weise können Sie sicher sein, dass Sie Ihr Geld nicht verlieren und die Reisebranche eine konkrete Zusicherung erhält, dass die Kunden nach der Krise zurückkommen werden.

Gesetzliche Regelungen für den Tourismus

Die bedeutendste Änderung für die Tourismusbranche, die durch das COVID-19-Gesetz eingeführt wurde, sind nachfolgend aufgeführt.

Gutscheine

Das Gesetz sieht vor, dass der Rücktritt vom Teilnahmevertrag nicht wirksam wird, wenn der Reisende zustimmt, vom Reiseveranstalter einen Gutschein zu erhalten, der ihn zur Teilnahme an der Reiseveranstaltung innerhalb eines Jahres ab dem Datum, an dem die abgesagte Reiseveranstaltung stattfinden sollte, berechtigt. Der Wert des Gutscheins darf nicht niedriger sein als der Betrag, der für die Erfüllung des bestehenden Vertrags für die touristische Veranstaltung gezahlt wurde. Wichtig ist, dass die Mittel, die den Zahlungen entsprechen, die für die Erfüllung des Vertrags für touristische Veranstaltungen, für die der Reisende den Gutschein erhalten möchte, geleistet wurden, im Falle der Insolvenz des Reiseveranstalters geschützt werden.

Die Wahl des Gutscheins durch die Reisenden wird zweifellos die vorteilhafteste Lösung für die Reiseveranstalter sein, da sie damit nicht nur ihre finanzielle Liquidität aufrechterhalten, sondern auch die Möglichkeit garantieren, dem Reisenden die Dienstleistung tatsächlich zu erbringen.

Übergangsbestimmungen

Wenn der Reiseveranstalter dem Reisenden die Gebühren oder Zahlungen vor dem Inkrafttreten des COVID-19-Gesetzes noch nicht zurückerstattet hat und die Frist für deren Zahlung noch nicht abgelaufen ist, findet ein andere Gesetz Anwendung. Dabei geht es um jene Fälle, in denen der Vertrag über die Teilnahme an der touristischen Veranstaltung zurückgezogen wurde und die 14-tägige Frist für die Rückerstattung der vom Reisenden geleisteten Gebühren oder Zahlungen zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Bestimmungen des COVID-19-Gesetzes noch nicht abgelaufen ist.

Fazit

Die Coronavirus-Epidemie betrifft insbesondere die gesamte Tourismusindustrie. Die Hotels in Deutschland sind leer. Das Übernachten in Hotels zu touristischen Zwecken ist untersagt.

Die Tourismusindustrie war die erste, die unter der Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie zu leiden hatte. Jetzt hängt ihre Zukunft von uns allen ab.

Hochzeit verschieben

Absage der Hochzeitsfeier wegen des Coronavirus?

In dem Maße, wie die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten jungen Paare in Deutschland zunimmt, wächst auch die Angst der zukünftigen jungen Paare, ob ihre Hochzeit stattfinden wird.

Viele Paare begannen bereits einige Jahre zuvor mit den Vorbereitungen für die Hochzeit. Aufgrund des Coronavirus muss die Zeremonie jedoch abgesagt werden. Oder gibt es Möglichkeiten, trotz der aktuellen Situation die Hochzeit zu feiern?

Für viele Menschen ist eine Hochzeit eines der wichtigsten Ereignisse im Leben. Damit die Zeremonie im Raum Ihrer Träume stattfinden kann und alles ausgearbeitet werden kann, müssen Sie oft schon zwei Jahre vorher mit den Vorbereitungen beginnen. In der gegenwärtigen Situation sind jedoch die Feierlichkeiten, die in den nächsten Monaten stattfinden sollten, in Frage gestellt. Es kann notwendig sein, die Hochzeit wegen des Coronavirus abzusagen oder zumindest auf einen anderen Termin zu verschieben.

Eine Hochzeit im kleinen Kreis

Aufgrund des Cornavirus wurden viele Ämter bis auf weiteres für die Einwohner geschlossen. Obwohl eine standesamtliche Trauung möglich ist, haben Sicherheitserwägungen eine Änderung der Zeremonie erzwungen. Jetzt sollen sie so privat wie möglich sein. An der Trauung sollen die Neuvermählten, ihre Trauzeugen und der Leiter des Standesamtes teilnehmen.

In vielen Fällen kann es notwendig sein, die Hochzeit wegen des Coronavirus abzusagen

Ein viel größeres Problem ist für viele Menschen nicht so sehr eine intime Zeremonie im Standesamt, sondern auch die Absage der Hochzeit wegen eines Coronavirus.

Aktuell ist es nicht mal mehr möglich, eine Hochzeit in Ihren eigenen Räumlichkeiten für eine begrenzte Anzahl von Gästen zu organisieren. Es gibt nicht nur verboten, sondern auch grob fahrlässig. Eine Ansteckung von Bekannte und Verwandte ist bei derartigen Feierlichkeiten nicht unwahrscheinlich.

Was ist mit den Verträgen?

Die Annullierung einer Hochzeit wegen eines Coronavirus ist auch mit vielen rechtlichen Problemen verbunden. Es stellt sich die Frage – wie sieht es mit den Verträgen für den Raum, das Catering, die Miete für die Fotobox, die Hochzeitsband oder den Fotografen aus?

In der Regel ist die Partei für die Nichterfüllung oder unsachgemäße Erfüllung des Vertrages verantwortlich. Eine Ausnahme bilden Situationen, die sich der Kontrolle des Schuldners entziehen. Dazu gehört auch die höhere Gewalt, d.h. ein Ereignis, das durch drei Merkmale gekennzeichnet ist:

  • Externe Einflussfaktoren
  • Unvorhersehbare Ereignisse
  • Unkontrollierbare Ereignisse

Als Beispiel für höhere Gewalt werden neben Ereignissen wie Bränden oder Überschwemmungen sehr häufig Epidemien genannt. Es scheint daher, dass eine Coronavirus-Pandemie das Unternehmen von der Verantwortung für die Nichteinhaltung der Vorschriften entbindet.

Das allgemeine Kontaktverbot

Es gilt aktuell in ganz Deutschland ein allgemeines Kontaktverbot. Das Verbot gilt auch für Hochzeiten, Familienzusammenkünfte und -versammlungen und religiöse Zusammenkünfte. Unabhängig davon führen die Standesämter vor Ort ihre eigenen Beschränkungen für die maximale Anzahl der Teilnehmer an Hochzeitszeremonien ein. Aufgrund der voraussichtlichen Dauer der Beschränkungen sowie nach dem Beispiel öffentlicher Einrichtungen und lokaler Verwaltungsbehörden wird empfohlen, die im März und April dieses Jahres geplanten Hochzeitsempfänge zu verschieben.

Fazit

Die Absage einer Hochzeit ist keine leichte Entscheidung. Es ist der Höhepunkt von mindestens vielen Monaten der Vorbereitungen, also setzen Sie sich hin und denken Sie über den genauen Aktionsplan nach. Es besteht keine Notwendigkeit, spontan zu handeln und eine Hochzeit sofort abzusagen. Sie können darüber nachdenken, den Tag auf ein anderes Datum zu verschieben. Vereinbaren Sie, wenn möglich telefonisch, alle Formalitäten im Zusammenhang mit der Absage oder Verschiebung dieser besonderen Veranstaltung. Sie werden sicher einen Alternativtermin finden, und alles wird gut werden. Gesundheit geht immer vor!

Umzug trotz Corona

Dienstleister für Umzüge & Renovierungen in der Corona-Krise

Wer einen Umzug oder eine Renovierung geplant hat, der wird sich nun sicherlich fragen, ob dies während der Corona-Krise stattfinden kann. Es gibt immer wieder neue Vorschriften und Verbote, sodass es immer verworrener wird, was überhaupt noch möglich ist und was nicht. Prinzipiell muss aber niemand Angst haben, zum aktuellen Zeitpunkt nicht umziehen oder renovieren zu können. Aktuell besteht keine Gefahr, sofern die Leute nicht in Quarantäne sind, nicht zum neuen Wohnort innerhalb Deutschlands zu gelangen.

Darf in Deutschland zu Zeiten des Coronavirus ein Umzug erfolgen?

Es gibt zwar die Vorgabe, das nur mit so wenig wie möglich Leuten in Kontakt zu kommen. Doch Firmen dürfen ihrer Arbeit nachgehen und somit auch den Umzug oder Renovierungen durchführen. Das ist sogar in unserer Hauptstadt noch möglich. Sollen günstige Umzugshelfer in Berlin den Wohnortwechsel durchführen, ist das problemlos möglich. Natürlich sind auch viele Leute verunsichert. Unter Umständen ist aber eine Verschiebung des Umzugs denkbar. Notwendig ist es dann, wenn Leute in angeordneter Quarantäne sind oder sich die alte oder neue Wohnung in einem Quarantänegebiet befindet. In dem Fall ist es unmöglich, den Umzug durchzuführen. Wer unter Quarantäne steht, darf nur unter ganz bestimmten Anlässen die Wohnung verlassen. Ein Wohnortwechsel gehört jedoch nicht zu den wichtigen Gründen. Leute, die sich in dieser Situation befinden, sollten sich beim Gesundheitsamt informieren und fragen, wie genau es ablaufen kann. Gibt es keine Möglichkeit, aus der bereits gekündigten Wohnung auszuziehen, so müssen Mieter eine Lösung mit dem Vermieter finden und bei der Umzugsfirma um einen anderen Termin bitten. Wer von keiner Quarantäne betroffen ist, braucht sich jedoch keine Gedanken machen.

Dürfen Umzugsunternehmen, Maler und Co. noch arbeiten?

Zum aktuellen Zeitraum gibt es keine Einschränkungen für Umzugsunternehmen und Renovierungsunternehmen. Leute können davon ausgehen, dass die Umzugshelfer wie vereinbart vorbeikommen und den Umzug oder Renovierungsarbeiten durchführen. Um sich abzusichern, bietet es sich an, die entsprechende Firma zu kontaktieren und anzufragen. Das gibt doch ein Stück Sicherheit, wenn Leute von dem Umzugsunternehmen oder dem anderen Unternehmen selbst hören, dass die Arbeiten zum gewünschten Zeitpunkt durchgeführt werden. Allerdings müssen die Firmen auch viele Dinge beachten und vor allem versuchen, Abstand zu halten.

Allerdings gibt es auch viele Leute, die den Umzug bei den Umzugsspeditionen aufgrund der Unsicherheit absagen oder verschieben. Das ist durchaus nachvollziehbar, wenn die alte Wohnung noch nicht gekündigt wurde und daher kein Termindruck besteht. Aber aus diesem Grund gibt es auch schon viele Firmen, die in Kurzarbeit gehen mussten oder zumindest darüber nachgedacht haben. Kunden, die umziehen möchten, sollten aber nicht voreilig handeln. Schließlich ist ja auch eine gewisse Planung und Vorarbeit notwendig, wenn es um einen Umzug geht.

Wann sind Umzüge wegen Corona nicht mehr möglich?

Diese ganze Unsicherheit, die vor uns liegt, lässt viele Menschen den Umzug verschieben. Schließlich ist nicht gewiss, was als Nächstes als Maßnahme beschlossen wird. In manchen Regionen gibt es bereits Ausgangssperren. In anderen Regionen wurde nur ein Kontaktverbot ausgesprochen. Käme es deutschlandweit zu einem strikten Bewegungsverbot und dürfte auch kein Gütertransport mehr erfolgen, dürften keine Umzüge mehr durchgeführt werden.

Ebenfalls könnte der Umzug nicht wie geplant stattfinden, wenn in dem ausgewählten Umzugsunternehmen ein Mitarbeiter nachweislich an dem Coronavirus erkrankt wäre. In dem Fall könnte das ganze Unternehmen unter Quarantäne gestellt werden. Das sind alles Dinge, die durchaus passieren können. Die Unsicherheit der Menschen ist gar nicht unbegründet. Wenn dann auch noch Umzugstermine aufgrund der alten gekündigten Wohnung eigentlich eingehalten werden müssten, ist die Situation prekär. Aber meistens lässt sich doch eine Lösung finden.

Was gibt es bei dem Umzug zu beachten?

Die allgemeinen Verhaltensweisen, um sich vor Corona zu schützen, gelten auch bei einem Umzug. Es ist also ausreichend Abstand notwendig. Ebenfalls wichtig ist eine regelmäßige Lüftung der Räume. Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen und Desinfizieren sind wichtig. Sinnvoll wäre es auch, die Oberflächen der zu transportierenden Kisten und Möbel zu reinigen. Umzugshelfer könnten aber auch zur eigenen Sicherheit mit Schutzanzügen und Handschuhen arbeiten und so den Umzug durchzuführen.

Einbruch in Deutschland

Aktuelle Einbruchzahlen und warum Einbruchschutz so wichtig ist

Im Jahr 2018 sank die Zahl der Einbrüche weiter. Dies ist ein Trend, der dennoch keine Ruhe einkehren lässt. Denn weiterhin werden täglich ungefähr 118 Einbrüche pro 100.000 Einwohner verübt. Noch immer eine erschreckende Zahl und materielle Verluste sind oft das geringere Übel. Gerade das Gefühl, dass jemand Fremdes in sein Zuhause eingedrungen ist, beschäftigt viele Opfer noch sehr lange.

Die Einbrüche fanden meist in der Nacht statt. Und die Bundesländer, in denen die häufigsten Einbrüche verübt wurden, sind Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Niedersachsen. Wichtig ist, dass jeder Haus- oder Wohnungsbesitzer einen angemessenen Einbruchsschutz bietet. Gerade Schwachstellen wie niedrig gelegene Fenster oder einfache Kellertüren sollten unbedingt mit mechanischen Sicherungselementen erweitert werden.

Wie kann man sein Eigenheim richtig und sinnvoll schützen?

Im ersten Schritt sollten alle Schwachstellen wie niedrig gelegene Fenster oder einsame Kellertüren identifiziert werden. Vorrangig sollten dann diese möglichen Einbruchswege verstärkt werden. Für Türen eigenen sich sogenannte Panzerriegel sehr gut, da diese eine Schutzwirkung auf voller Breite bieten. Bei Fenster sind Pilzkopfverriegelungen und Zusatzschlösser sinnvoll.

Zudem kann man heute mit Technik gegen Einbrecher vorgehen. Abschreckende Maßnahmen sollten angebracht werden. Dabei könnte es sich beispielsweise um Bewegungsmelder handeln, die man anbringt und die bei einem unerlaubten Eindringen Alarm schlagen. Natürlich ist es wichtig, eine entsprechende Überwachungstechnik anzubringen.

Heute ist auch ein Smarthome eine gute Möglichkeit, um Einbruchsschutz zu gewährleisten. Damit lässt sich vieles im Eigenheim steuern. So könnte man auch Rollos oder Jalousien elektronisch betreiben und diese so einstellen, dass sie sich von allein öffnen und schließen. Diese Automatik sollte durch einen Fachbetrieb eingebaut werden.

Sie sollten sich Hilfe beim Fachmann suchen

Viele Eigenheimbesitzer sind mit dem Übermaß an Überwachungstechnik schlichtweg überfordert. Damit Ihnen genau das nicht passiert, ist es empfehlenswert eine Beratung durch eine Fachfirma in Anspruch zu nehmen. Diese Firma wird aufklären, welche Techniken empfehlenswert sind und welche sich nicht lohnen. Immens erheblich ist es natürlich die eigene Haustür anzuschauen. Aber auch Fenster stellen sehr starke Schwachstellen dar.

Besonders Fenster im Erdgeschossbereich sollten gesichert werden. Es gibt hierfür einfache Alarme, die besonders effektiv sind. Wenn man nicht möchte, dass jemand im Keller leichtes Spiel hat, könnte man diese Fenster mit einem Gitter schützen. Fakt ist, dass Einbrecher schlau sind und sich ebenso weiterbilden wie Techniker, die die Sicherheitsmaßnahmen anbringen können. Daher sollte man möglichst immer auf dem laufenden Stand sein, was die eingebauten Mechanismen angeht.

Besonders im Winter werden sehr viele Einbrüche verübt. Auch wenn im Sommer mehr Familien im Urlaub sind, ist die Winterzeit verlockender für Einbrecher. Es wird zeitiger dunkel und so haben sie leichtes Spiel, wenn ein Haus nicht beleuchtet ist. Zudem spähen sie die Häuser oft tagelang aus. Hierbei sind Nachbarn hilfreich. Meistens sieht ein Nachbar jemanden, der sich auffällig verhält und das Haus genau beobachtet und genau dieser Nachbar kann später für die Ermittlungen seitens der Polizei wichtig sein. Also ist es auch gut, wenn man sich gut mit den Nachbarn versteht.

Was sagen die Statistiken?

In Sachen Statistik gibt es gute Nachrichten. Die Zahl der Einbrecher hatte sich in den letzten Jahren immens gesenkt und die Tendenz geht weiterhin nach unten. Dennoch dürfen Sie nicht aufatmen. Beispielsweise wurden laut BKA im Jahr 2016 insgesamt 116.540 Einbrüche verübt. 2018 waren es laut Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) noch 97.500 Einbrüche, die registriert worden sind. Täglich wird hundertfach in Wohnungen und Häuser eingebrochen, weil die Besitzer immer noch nicht dafür gesorgt haben, dass eine sichernde Maßnahme ergriffen worden ist.

Mobile Fackelanlagen für weniger Emissionen

Weniger Emissionen durch mobile Fackelanlagen

Stationäre Fackelanlagen sind fest an einem Ort montiert. Die Steuerungselemente, Sicherheitselemente und Zündungselemente sind bei den fest installierten Anlagen an den Standort angepasst. Auch mobile Fackelanlagen eignen sich für den stationären Gebrauch. Da sich aus diversen Gründen der aufwendige und langfristige Einsatz von stationären Fackelanlagen nicht für jede Aufgabe lohnt, kommen für den kurzfristigen Bedarf mobile Fackelanlagen zum Einsatz. Für besondere Einsatzgebiete sowie für flexible Nutzungsmöglichkeiten und anspruchsvolle Umstände wurden die mobilen Fackelanlagen konzipiert. Bei Einsatzgebieten, wo eine kostengünstige Lösung für kleinere Arbeiten gesucht wird, ist das Heranziehen von mobilen Fackelanlagen sinnvoll.

Was genau sind mobile Fackelanlagen?

Bei der Gasförderung entstehen sogenannte Abfallprodukte. Fackelanlagen verbrennen mittels einer Gasfackel brennbare, in der Regel gasförmige Abfallprodukte. Die Gasfackel ist ein langes Rohr. Der Fackelkopf befindet sich am Kopfende des Rohres. Dort ist der Brenner samt Zündvorrichtung eingebaut. Aber mobile Fackelanlagen können bei der Gasförderung auch als Sicherheitssystem fungieren. Die Fackelanlage verhindert das Entweichen von giftigen Stoffen in die Luft. Bei der Veredelung und bei der Gasgewinnung müssen regelmäßig große Menge abgefackelt werden. Da sind fest installierte Fackelanlagen vorteilhafter. Aber nicht alle Einsatzgebiete bei der Gasförderung liegen in einem gut erschlossenen Gelände. Hierbei wäre eine Fixinstallation alles andere als rentabel. Für zeitlich begrenzte Arbeiten kommen somit nur mobile Fackelanlagen infrage.

Die flexibel einsetzbaren Fackelanlagen unterscheiden sich in der Mobilität und in der Art der Montage. Außerdem gibt es bei den nicht fest installierten Anlagen Unterschiede in der Dimensionierung und im Bereich des Funktionsumfanges. Müssen Restgase aus Tanks verbrannt werden oder ist bei notwendigen Wartungsarbeiten eine zuverlässige Reinigung gefragt, dann lohnt sich für das Unternehmen das Anmieten einer mobilen Fackelanlage. Zudem kann eine flexibel und schnell auf- und abzubauende Anlage auch im Notfall einer Havarie effektive und zügige Hilfe gewähren. Damit bei der Gasförderung wirtschaftlich gearbeitet werden kann, bieten sich mobile Anlagen für einen kurzfristigen Bedarf an. Sofern die Nutzung einer mobilen Anlage flexibel planbar ist und die Rahmenbedingungen anspruchsvoll sind, kann sich eine Bedarfssituation für etliche Einsatzgebiete ergeben.

Weiterführende Informationen auf prema-service.com.

In der Industrie werden mobile Fackelanlagen eingesetzt

Leistungsfähige Fackelanlagen sind in diversen Industriezweigen unverzichtbar. In der Chemie- und Stahlproduktion, in der Energiewirtschaft sowie bei der Erdölförderung, Gasförderung und in Erdölraffinerien sind sichere und effizient arbeitende Fackelanlagen von großem praktischem Nutzen. Die mobilen Anlagen lassen sich schnell und einfach transportieren. Somit eignen sich mobile Fackelanlagen vorrangig für einen zeitlich begrenzten Einsatz. Es gibt viele Einsatzgebiete in der Industrie, wobei für unregelmäßige und gelegentliche Aufgaben mobile Fackelanlagen die bestmögliche Lösung bieten.

Der geringe Aufwand und die relativ niedrigen Kosten, verbunden mit der technischen Ausstattung, machen den Einsatz mobiler Anlagen im Vergleich zu stationären Fackelanlagen richtig interessant. Die professionellen Bedingungen werden durch das geschulte Personal sichergestellt. Damit der Einsatz der Anlage mit der entsprechenden Ausrüstung gewährleistet werden kann, sind die passenden Werkzeuge und Hilfsmittel ausschlaggebend. Auch der Aufbau und die Demontage der Fackelanlage sollten stets unter regulären und professionellen Rahmenbedingungen erfolgen. In den Industriezweigen braucht es allen voran für sporadisch anfallende Aufgaben kostengünstige Lösungen.

Wann und in welchen Einsatzgebieten lohnt sich das Heranziehen von mobilen Fackelanlagen?

Sollen Restgase und Ähnliches abgefackelt werden, und zwar in annähernd gleichbleibender Menge und dauerhaft, dann sind Unternehmen mit einer stationären Anlage gut bedient. In den meisten Fällen herrschen derartige Bedingungen in den entsprechenden Einsatzgebieten bei der Gasgewinnung und in der Branche der Gasveredelung. Geht es jedoch um die Rentabilität, so sind die Einsatzgebiete für mobile Fackelanlagen in erster Linie aus wirtschaftlicher Sicht von Bedeutung. Stellen nicht fest installierte Anlagen die ideale Lösung dar, so stehen die anfallenden Kosten und der Aufwand im Verhältnis zum Nutzen.

Mobile Fackelanlagen sind für folgende Einsatzgebiete bestens geeignet:

  • Müssen Hochfackeln revidiert also überprüft werden, dann kommen mobile Fackelanlagen als idealer Ersatz zum Einsatz.
  • Fallen stationäre Anlagen in Abgas- und Rückgewinnungsanlagen kurzfristig aus, so dienen mobile Fackelanlagen oftmals als Ersatzanlage. Auf diese Weise kann ein reibungsloser Betrieb, ohne einen kostspieligen Stillstand sichergestellt werden.
  • Bei Wartungs- und Reparaturarbeiten sorgen mobile Anlagen für die rasche Entgasung von Fördersystemen und Pipelines.
  • Steht eine Tank-Reinigung an, so dient eine mobile Fackelanlage für die zügige Restmengenentgasung aus dem Lagertank.

Somit sind in vielen Einsatzgebieten mobile Fackelanlagen nichts anderes als Leihfackelanlagen, die für eine kurze Zeit wichtige und oftmals unvorhergesehene Aufgaben übernehmen.

Welche Funktionen übernehmen mobile Fackelanlagen?

Die wichtigste Funktion von mobilen Fackelanlagen liegt darin, beim Gasverbrennen für eine geregelte Ablaufgarantie sowie für die adäquate Sicherheit und Zuverlässigkeit zu sorgen. Selbst wenn es sich beim Verbrennen von Restmengen handelt, ist die Arbeit mit Gas nicht frei von Risiken. Aus diesem Grunde hat der Gesetzgeber sowohl die Konstruktion mobiler Anlagen als auch deren Einsatzmöglichkeiten verbindlich definiert.

Übernimmt die ausgewählte mobile Fackelanlage bestimmte Aufgaben, so müssen die verbindlichen Bestimmungen unbedingt eingehalten werden. Nur auf diese Weise kann das gewünschte Ergebnis in Form einer vollständigen, sicheren und absolut zuverlässigen Verbrennung und Restgasentleerung erzielt werden. Die Auswahl der mobilen Fackelanlage erfolgt im Idealfall entsprechend den geschätzten Arbeitsleistungen und den vorherrschenden Einsatzbedingungen. Nur so kann die mobile Fackelanlage ihrer Funktion in allen erforderlichen Belangen gerecht werden.

Relevante Aspekte bei der Auswahl mobiler Fackelanlagen

Die Wahl der geeigneten mobilen Fackelanlage ist von größter Relevanz. Die ausschlaggebenden Aspekte hierfür hängen gewöhnlich von den gegebenen Rahmenbedingungen ab. Das sinnvolle Abwiegen ist bei der Wahl entscheidend. Daraus ergibt sich nämlich, welche technisch spezifizierte und richtig dimensionierte Fackelanlage infrage kommt. Es bieten sich hierbei vier Varianten an:

Die mobile Standardfackelanlage ist vielseitig und zuverlässig

Die vielseitig nutzbare und praktisch einsetzbare Anlage wird zum Entgasen von Rohöl- oder Benzintanks herangezogen. Auch in Hinblick auf eine kurzweilige Überbrückung von Stillständen bei Pipelines und sonstigen Fördereinrichtungen findet die mobile Standardfackelanlage Anwendung. Insbesondere die einfache Mobilität und die flexible Standortwahl zeichnen diese Art der mobilen Fackelanlage aus. Mit dieser Variante hat das Unternehmen die Möglichkeit, zwischen zahlreichen Dimensionierungen zu wählen.

Die mobile Notfackel

Vor allem für schwierige Einsätze eignet sich die mobile Notfackel hervorragend. Die Hochleistungsfackel verfügt über einen Funktionsrahmen. Dieser kann bis zu 30 Meter hoch sein. Pro Stunde beträgt die Leistung der Anlage rund 30.000 Normkubikmeter. Die mobile Fackelanlage bietet sich als stationäre Anlage bei einer Revision oder Überholung ebenso gut an wie bei Notfällen. Mithilfe der mobilen Notfackel können Sicherheitsrisiken bzw. Ausfälle stationärer Fackelanlagen vermieden werden. Auf diese Weise garantiert die mobile Notfackel einen reibungslosen Betrieb.

Fahrbare Hochdruck-Fackelanlagen sind autark und äußerst flexibel

Bei dieser Art von Anlagen handelt es sich um bereits vollständig montierte Fackelanlagen. Sie sind fixiert auf einem Anhänger oder auf einem speziellen Fahrzeug. Die fahrbaren Fackelanlagen wurden für all jene Einsatzgebiete konstruiert, die nur schwer zugänglich sind und wo die Arbeit dennoch zuverlässig und schnell durchgeführt werden muss. Die Einsatzgebiete für derartige Anlagen sind unbefestigte Zufahrtswege, knapp bemessenes Gelände und enge Straßen. Fahrbare Hochdruck-Fackelanlagen sind besonders für zeitkritische Notfälle perfekt ausgerüstet. In kürzester Zeit ermöglichen sie die Ausführung akut zu erledigender Aufgaben. Sie benötigen hierfür in der Regel keinen externen Energieanschluss. Eine fahrbare Fackelanlage ist zudem sofort fahr- und einsatzbereit.
Die mobile Containerfackel

Diese Art von Fackelanlagen eignet sich besonders für kleinere Einsätze. Die Containerfackel ist klein, kompakt, beweglich und leicht zu handhaben. In vergleichsweisen kleinen Rahmen erfolgen Aufgaben im Bereich der Gas- und Rohöllogistik. Die leistungsstarke Anlage kann aufgrund des geringen Bedarfs an Platz in den kleinsten Einsatzgebieten zuverlässig und effektiv verwendet werden. Für Einsatzgebiete wie beispielsweise die Entgasung von kleinen Tanks ist die mobile Containerfackel ideal. Die Containerfackel verfügt allerdings über einen Leistungsradius, der pro Stunde lediglich maximal 1.200 Normkubikmeter ausmacht.

Die Vorteile einer flexibel einsetzbaren Fackelanlage

Sind die Einsatzfrequenz und der Einsatzbedarf bei der Gasförderung gering bemessen, dann ist der Einsatz einer mobilen Fackelanlage von Vorteil. In vielen Situationen und bei manchen Bedingungen lohnt sich eine fix installierte Fackelanlage oftmals in wirtschaftlicher bzw. finanzieller Hinsicht nicht.

Ein weiterer Vorteil von mobilen Fackelanlagen liegt darin, nach den Kriterien der geforderten Arbeitsleistung und der Einsatzgebiete wählen zu können. Eine einfache Grundausstattung ist für generelle Einsätze ausreichend. Doch die Ansprüche an die mobile Anlage steigen hinsichtlich der Standortbedingungen vor allem bei differenzierten Anforderungen. Die Vorteile einer mobilen Fackel lassen sich in folgenden Punkten optimal zusammenfassen:

  • Hoher Sicherheitsstandard
  • Einfache Bedienerfreundlichkeit
  • Ausgereifte Technologie
  • Sofortige Einsatzbereitschaft
  • Umweltfreundlichkeit
  • Hohe Verfügbarkeit
  • Ideal für eine vorübergehende Entlastung bestehender Anlagensysteme
  • Perfekt geeignet für maßgeschneiderte Lösungen.
  • Kompakte Bauweise
  • Autarker Batteriebetrieb
  • Einfache Transportfähigkeit

Einsatzmöglichkeiten: Miete oder Kauf einer mobilen Fackelanlage?

Ob ein Unternehmen eine mobile Fackelanlage zeitlich befristet mieten möchte oder sich für die Anschaffung einer mobilen Anlage entscheidet, hängt von mehreren Faktoren ab. Hierbei sollten die unterschiedlichen Anlagen bezüglich ihrer Charakteristika und Details sorgfältig verglichen werden. Das Abwägen, ob der Kauf einer mobilen Fackelanlage wirtschaftlich als lohnenswert angesehen werden kann oder nicht, sollte stets unter Berücksichtigung folgender Punkte erfolgen:

  • Damit die mobile Anlage effizient eingesetzt werden kann, ist ein gut geschultes Personal erforderlich.
  • Die Häufigkeit sowie die Dauer der Einsätze sind für die Entscheidung von Belang, ob eine Anlage gemietet oder gekauft wird.
  • Das passende Werkzeug sowie die notwendige Qualifikation sind für die Instandhaltungsarbeiten und für die regelmäßigen Wartungstätigkeiten einer mobilen Fackelanlage notwendig.

Somit ist die Entscheidung letztendlich immer nur ein Rechenbeispiel, inwieweit sich die hohen Anschaffungskosten für eine mobile Fackel bezogen auf die voraussichtlichen Einsatzmöglichkeiten rentieren oder nicht. Bei einer vollständigen, zuverlässigen und nachhaltigen Restgasverbrennung leisten gemietete mobile Fackelanlagen bei der Klärung aller Einsatzparameter und den gesetzlich festgelegten Grundbestimmungen auch unter schwierigen Parametern hervorragende Arbeit. 

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