Schwimgungen und Dämpfung bei Maschinen

Ursachen für die Entstehung von Lärm und Vibration

Was sind die Ursachen für die Entstehung von Lärm und Vibration und welche Lösungswege gibt es? Die Antwort hierauf liefern wissenschaftliche Studien aus Physik und Mechanik. Die Mechanik gehört zu einem Teilbereich der Naturwissenschaft und beschäftigt sich unter anderem mit den Kräften auf Körpern und Gelenken bei Bewegungen. Auch in der modernen Industrie kommen nach wie vor Maschinen und Bauteile zum Einsatz, die auf verschiedenen Belastungsarten ausgelegt werden müssen. Je nach Belastungsart können mechanische Schwingungen und daraus resultierender Lärm entstehen. Dies ist besonders bei rotierenden Bauteilen der Fall (insbesondere, wenn kein Massenausgleich stattfinden kann). Aber auch bei konventionellen dynamischen Belastungen können Maschinen in Vibration gesetzt werden.

Schwingungen entstehen primär durch Unwuchten. Stimmt die Rotationsachse nicht mit der Hauptträgheitsachse des Körpers überein, kann es zu großen Unwuchten kommen. Dies führt unweigerlich zu starken Schwingungen und akustisch wahrnehmbare Geräuschemissionen.

Schwingungstechnische Belastungen an Kraftfahrzeugen

Kraftfahrzeuge, wozu auch Autos gehören, werden bekanntermaßen von einem Motor angetrieben. Die Übertragung der Motorleistung auf die Straße erfolgt über Wellen, Getriebe, Achsen und Räder. Dazu muss das Antriebsmoment viele rotierende Bauteile passieren um dort anzukommen, wo es benötigt wird. Angefangen bei der chemischen Energie (im Falle eines Verbrennungsmotors), welche in Form von Benzin oder Diesel im Brennraum des Motors in thermische Energie umgewandelt wird. Durch diese Energie wird Druck auf die Kolbenoberfläche ausgeübt, welcher sich infolgedessen nach unten bewegt und über das Pleuel die Kurbelwelle in Rotation bewegt. Diese überträgt die Drehbewegung über eine Kupplung an ein Getriebe, welches die Motordrehzahl in die Antriebsdrehzahl umwandelt. Von dort aus werden Achsen und Räder angetrieben. Viele dieser Bauteile (insbesondere der Motor) sind einer starken Schwingung ausgesetzt. Ohne den Einsatz von Schwingungsdämpfern wäre ein hoher Fahrkomfort und hohe Laufleistungen, wie wir sie heute kennen, nicht möglich.

Lösungen zur Reduzierung von Vibration und Lärm

Der Einsatz von Schwingungsdämpfung kommt nicht nur der Laufleistung von Maschinen zugute, sondern erhöht auch den Arbeits- und Bedienkomfort. Wie kann so etwas erreicht werden? Am effizientesten lassen sich Schwingungen dort reduzieren, wo sie entstehen. Bei rotierenden Elementen kommen bspw. häufig Ausgleichsgewichte zum Einsatz. Zudem kommen innovative Schwingungsdämpfer mit unterschiedlichen Formelementen zum Einsatz. Auch moderne Lagerarten zur Entkoppelung von Drehschwingungen werden gerne verwendet, um Schwingungen zu reduzieren. Bei schwingenden Bauteilen, die zwingend entkoppelt werden müssen, wird immer häufiger die Schwingförder-Technologie von Rosta eingesetzt. Diese elastischen Aufhängungen haben einen sehr hohen Dämpfungsgrad und eine überdurchschnittlich hohe Lebensdauer.

Folgen von starken Vibrationen auf Maschinen

Um die Lebensdauer von maschinellen Anlagen zu erhöhen, sollten mechanische (statische und dynamische) Belastungen reduziert werden. Dadurch können Verschleißerscheinungen sowie Materialermüdungen reduziert bzw. verhindert werden. Im schlimmsten Fall kommt es zu plastischen Verformungen dich nicht reversibel sind. Eine Reparatur der Maschine mit einem Austausch des beschädigten Bauteils ist dann unumgänglich.

Bei der Auslegung von Maschinen muss demnach im Vorfeld der finanzielle Aspekt berücksichtig werden. Wie teuer wäre ein Austausch des Bauteils? Wäre es günstiger, zusätzliche Bauteile zur Reduzierung von Schwingungen, einzusetzen? Durch den Einsatz von Gummifeder-Elementen oder anderen Schwingungsdämpfern können Vibrationen stark reduziert werden. Dadurch lässt sich die Lebensdauer einer maschinellen Anlage signifikant erhöhen. In den meisten Fällen ist es demnach lohnenswert, die Maschine auf Dauerbelastungen auszulegen.

Zusätzlich ist es in einigen Branchen durch gesetzliche Regulierungen nötig, die Geräuschemissionen von Maschinen zu reduzieren. In diesem Fall ist der Einsatz von Schwingungsdämpfern unumgänglich.

Plagiatsprüfung bei wissenschaftlichen Arbeiten

Was ist ein Plagiat und wie kann ich es verhindern?

Ein Plagiat ist die absichtliche oder unabsichtliche Darstellung eines Werkes als eigenes Werk, während es von jemand anderem stammt. Ein Plagiat ist daher eine Verletzung des geistigen Eigentums eines anderen.

Unter Plagiat versteht man das Kopieren von Daten aus dem Werk eines anderen ohne korrekte Quellenangabe und damit die Darstellung als eigenes Werk. Es ist intellektueller Diebstahl und wird als Betrug angesehen. Plagiate verstoßen gegen die Grundprinzipien des ALLEA-Kodex, dem europäischen Verhaltenskodex für wissenschaftliche Integrität. Diese Regeln erklären, wie Plagiate verhindert werden können.

Wenn Sie ein Plagiat begehen, begehen Sie Betrug und dies ist strafbar. Wenn Sie in Ihrer Dissertation ein Plagiat begehen, laufen Sie Gefahr, sie aberkannt zu bekommen und sogar von Ihrer Promotion ausgeschlossen zu werden.

Es ist daher sehr wichtig, dass Sie wissen, was ein Plagiat ist und wie Sie es verhindern können.

Was fällt unter Plagiat?

Nicht nur das einfache “Copy & Paste” der Arbeit eines anderen wird als Plagiat betrachtet.

Zum Plagiat gehört auch das Übersetzen und Umschreiben von Texten unter Verwendung von Synonymen.

Eine bestehende Theorie mit eigenen Worten aufzuschreiben, ohne die Quelle zu nennen, ist ebenfalls ein Plagiat. Plagiate gibt es in vielen verschiedenen Formen. Einige Fälle sind schwerwiegender als andere.

Plagiat-Scanner

Immer mehr Hochschulen und Universitäten setzen Plagiatsscanner ein, damit sie eine Plagiatsprüfung durchführen können. In dem Moment, in dem Sie Ihre Abschlussarbeit digital in der Schule einreichen, wird sie automatisch auf Plagiate geprüft.

Innovative Plagiatscanner durchsuchen Ihre Dissertation nach Plagiaten, indem sie den Inhalt mit anderen Dissertationen, wissenschaftlichen Publikationen und anderen Quellen im Internet vergleichen.

Es ist natürlich sehr ärgerlich, wenn man unbeabsichtigt ein Plagiat begangen hat und dafür bestraft wird. Glücklicherweise können Sie mit einem kostenlosen Plagiatscanner Ihre Abschlussarbeit selbst auf Plagiate überprüfen, bevor Sie sie in der Hochschule abgeben.

Verhinderung von (unbeabsichtigtem) Plagiat

Es ist wichtig, dass Sie von Anfang an sorgfältig und strukturiert arbeiten. Speichern Sie sofort jede Quelle, die Sie verwenden, und stellen Sie sicher, dass Sie sie korrekt zitieren oder paraphrasieren.

Nur dann wird es relativ einfach sein, Plagiate zu verhindern.

Wie verhindern Sie Plagiate?

Die Verhinderung von Plagiaten ist theoretisch ganz einfach: Sie nennen klar und nachvollziehbar die Originalquelle des Zitats, das Sie in Ihre Arbeit aufgenommen haben. Sie können dies auf folgende Arten tun:

Zitat

Sie haben den Text eines anderen wörtlich übernommen. Sie setzen den Text zwischen Anführungszeichen und geben die Quelle korrekt an.

Umschreibung

In den Text fügen Sie in Ihren eigenen Worten Ideen oder Texte eines anderen Autors ein. Auch in diesem Fall ist ein korrekter Hinweis auf die Quelle erforderlich.

Referenzieren

Sie erwähnen Ideen, Methoden oder Erkenntnisse anderer mit der richtigen Quelle.

Wie geben Sie die richtige Quelle an?

Eine korrekte Quellenangabe ist der beste Weg, Plagiate zu verhindern. Sie zeigt deutlich die Herkunft des verwendeten Materials. Sie tun dies, indem Sie eine Reihe von Angaben machen, wie den Namen des Autors, den Titel, das Jahr und den Verlag. Bei digitalen Quellen geben Sie auch den Namen der Website und das Datum des Seitenaufrufs an.

Zitierweise

Die Art und Weise, in der eine Quelle vermerkt werden muss, hat mit dem Zitierstil zu tun. Jede Disziplin hat einen oder mehrere feste(n) Zitierstil(e) in Gebrauch. Zwei Beispiele für Zitierweisen sind der weit verbreitete APA-Stil der American Psychological Association und der Leitfaden für juristische Autoren des Wolters Kluwer Verlags.

Zitieren aus eigener Arbeit (sog. Selbstzitierung)

Aus urheberrechtlicher Sicht sollte es kein Problem sein, bei Zitaten aus dem eigenen Werk keine Quellenangabe zu machen. In der wissenschaftlichen Welt ist dies jedoch nicht der Fall: Wenn Sie eine Quelle nicht nennen, plagiieren Sie Ihre eigene Arbeit.
Die Quelle muss in jedem Fall korrekt angegeben werden. Nach Ansicht der Wissenschaftler bedeutet dies auch, dass die Quelle nach früheren eigenen Veröffentlichungen korrekt zitiert wird, was auch als Selbstzitierung bezeichnet wird.