Gerader Pullunder stricken: Kostenlose Anleitung für Anfänger und Fortgeschrittene
Der Pullunder ist ein zeitloses Kleidungsstück, das sowohl in der Freizeit als auch im Beruf eine elegante Figur macht. Mit einer kostenlosen Anleitung zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ihren eigenen geraden Pullunder stricken können – egal, ob Sie Anfänger oder bereits erfahrener Strickfreund sind.
Das Arbeiten mit einfachen Mustern und klaren Anweisungen macht den Einstieg leicht und ermöglicht ein schnelles Erfolgserlebnis. Zudem erhalten Sie praktische Tipps, um individuelle Design-Details zu integrieren und den Pullunder ganz nach Ihrem Geschmack zu gestalten.
Begleiten Sie uns auf dieser kreativen Reise, um ein einzigartiges Stück zu erschaffen, das perfekt auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist – jetzt direkt loslegen und Freude am Stricken entdecken!
Das Wichtigste in Kürze
- Der Pullunder ist ein zeitloses, vielseitiges Kleidungsstück für Freizeit und Beruf.
- Materialwahl (Wolle und Nadeln) beeinflusst Optik, Haptik und Tragekomfort des Pullunders.
- Eine sorgfältige Maschenprobe garantiert die richtige Passform und verhindert Größenfehler.
- Gerade Stücke werden in Reihen gestrickt, Nähte sorgfältig geschlossen für eine stabile Form.
- Individuelle Designs durch Dekor, Muster und Farben machen den Pullunder einzigartig.
Materialien auswählen: Wolle und Nadeln bestimmen
Der erste Schritt beim Stricken eines geraden Pullunders ist die Auswahl der geeigneten Wolle. Hierbei sollten Sie sowohl die gewünschte Haptik als auch die Optik berücksichtigen. Für ein angenehmes Tragegefühl empfiehlt sich eine weiche, atmungsaktive Faser, wie beispielsweise Baumwoll- oder Merinowolle. Wenn Sie einen wärmeren Pullunder möchten, können Sie zu Schurwolle greifen. Die Dicke der Wolle beeinflusst maßgeblich das spätere Ergebnis: Eine dickeres Garn ergibt ein robusteres und groberes Muster, während feines Garn eine zarte und elegante Optik schafft.
Die passenden Nadeln wählen Sie entsprechend der Dicke des verwendeten Garns aus. Bei dicker Wolle eignen sich meist Nadeln in Größe 4 bis 6 mm, bei dünner Wolle eher 2 bis 3 mm. Es ist ratsam, vor Beginn kurz eine Maschenprobe anzufertigen, um sicherzugehen, dass die gewählte Kombination aus Wolle und Nadeln ein gewünschtes Ergebnis erzielt. Entscheiden Sie sich für qualitativ hochwertige Nadeln aus Kunststoff, Holz oder Metall, damit das Arbeiten angenehm leicht von der Hand geht und Ihre Arbeit gleichmäßig wird. Mit den richtigen Materialien legen Sie den Grundstein für ein schönes Strickstück, das weder aufträgt noch ungleichmäßig wird.
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Maschenprobe anfertigen: Basis für passenden Schnitt

Gerader Pullunder stricken: Kostenlose Anleitung für Anfänger und Fortgeschrittene
Bevor Sie mit dem eigentlichen Stricken beginnen, ist es wichtig, eine Maschenprobe anzufertigen. Dieser Schritt bildet die Grundlage für einen optimal passenden Schnitt und sorgt dafür, dass Ihr Pullunder später nicht zu eng oder zu weit wird. Nehmen Sie dazu ein kleines Stück des gewählten Garns und stricken Sie darin einige Reihen in der Musterart, die Sie verwenden möchten. Diese Probe sollte mindestens 10 x 10 cm messen, um realistische Werte zu erhalten.
Im Anschluss messen Sie die Anzahl der Maschen pro 10 cm sowie die Reihen pro 10 cm. Notieren Sie diese Werte sorgfältig. Falls das Ergebnis von Ihrer geplanten Vorlage abweicht, passen Sie Ihre Nadeln entsprechend an. Bei einer zu dichten Maschenprobe wählen Sie etwas größere Nadeln, bei zu lockeren Maschen kleinere. Eine präzise Maschenprobe verhindert, dass das fertige Kleidungsstück deutlich zu groß oder klein ausfällt.
Es lohnt sich, mehrere Proben anzufertigen, bis Sie mit der Konsistenz zufrieden sind. Nur so können Sie sicherstellen, dass der \b>Endschnitt genau stimmt. Achten Sie außerdem darauf, beim Waschen der Probe den gleichen Prozess anzuwenden wie bei Ihrem Strickstück, denn Wolle kann je nach Pflege unterschiedlich reagieren. Mit einer sorgfältigen Maschenprobe legen Sie den Grundstein dafür, dass Ihr Pullunder perfekt sitzt und schön gleichmäßig wird.
Rechte und linke Maschen: Grundlagen üben
Das Erlernen der rechten und linken Maschen bildet die Grundlage für nahezu alle Strickarbeitstechniken. Um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen, ist es wichtig, diese Grundstiche sorgfältig zu üben. Die rechte Masche wird in der Regel auf der rechts-Seite des Strickstücks gelegt, während die linke Masche auf der innen-Seite entsteht. Ein bewusster Umgang mit diesen Techniken sorgt dafür, dass Ihr Pullunder später gleichmäßig und professionell wirkt.
Beginnen Sie am besten damit, die rechte Masche aus dem Vorderlauf einer Nadel zu nehmen und in die entsprechende Schlaufe einzusetzen. Ziehen Sie anschließend den Faden durch die neue Masche, sodass eine weitere Masche entsteht. Für die linke Masche, auch „umgedrehte“ Masche genannt, verdrehen Sie den Faden um die Nadel und setzen Sie ihn auf die andere Seite. Es ist hilfreich, diese Bewegungen zunächst langsam und bewusst auszuführen, um ein Gefühl für die Technik zu entwickeln.
Regelmäßiges Üben stärkt das Feingefühl für den Handgriff und hilft, Fehler wie ungleichmäßige Maschen oder Verlaufen zu vermeiden. Achten Sie darauf, die Spannung gleichmäßig zu halten, damit die Arbeit hübsch ordentlich erscheint. Mit der Zeit werden Ihnen diese beiden grundlegenden Techniken in Fleisch und Blut übergehen, was besonders bei komplexeren Mustern von Vorteil ist. Diese soliden Grundlagen erleichtern die Umsetzung Ihrer Designs deutlich und sorgen für ein schönes, gleichmäßiges Strickbild.
„Stricken ist eine Meditation in Bewegung, die den Geist beruhigt und die Kreativität entfaltet.“ – Betsy Oliver
Gerade Stücke stricken: Rücken und Vorderteil
Nachdem Sie die Grundlagen für das Stricken der geraden Stücke beherrschen, können Sie nun die Arbeit an Rücken und Vorderteil aufnehmen. Beginnen Sie mit dem gewünschten Schnittmuster, bei dem beide Teile gleich gestaltet sind, um ein harmonisches Gesamtbild zu erzielen. Arbeiten Sie zunächst in Runden oder glatt rechts, je nachdem, welchen Look Sie bevorzugen. Dabei ist es wichtig, alle Maschen gleichmäßig auf den Nadeln zu verteilen, um Verformungen zu vermeiden.
Für den oberen Rand wählen Sie eine Bündchen- oder Rippungstechnik, die sich am besten in das Design integriert. Beim Arbeitsfortschritt sollten Sie regelmäßig kontrollieren, ob die Maße stimmen, insbesondere bei längeren Stücken. Eine sorgfältige Kontrolle während des Strickens hilft, Ungleichheiten frühzeitig zu erkennen und auszugleichen. Besonders bei größeren Flächen wie Rücken und Vorderseite gilt: Geduld bewahren und regelmäßig prüfen.
Sorgen Sie stets dafür, dass die Spannung gleich bleibt, besonders wenn Sie zwischen horizontalen und vertikalen Passagen wechseln. Schließlich möchten Sie, dass beide Teile später perfekt zusammengesetzt werden. Sobald Sie die gewünschte Länge erreicht haben, schließen Sie den Abschnitt ab und bereiten das Werkstück für die nächsten Schritte vor. Prinzipiell ist gleichmäßiges Arbeiten die Grundlage für einen sauberen Endlook Ihres Pullunders.
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| Schritt | Beschreibung |
|---|---|
| Materialien auswählen | Wolle und Nadeln bestimmen: Wahl der passenden Fasern und Nadeln entsprechend der gewünschten Optik und Haptik. |
| Maschenprobe anfertigen | Ein kleines Stück in gewünschter Musterart stricken, um die Maschen- und Reihendichte zu ermitteln. |
| Rechte und linke Maschen üben | Basistechniken für gleichmäßiges Ergebnis und eine stabile Struktur erlernen. |
| Gerade Stücke stricken | Rücken und Vorderteil in glatt rechts oder in gewünschtem Muster arbeiten. |
| Seitennähte schließen | Teile genau zusammennähen, um die Form des Pullunders zu vollenden. |
| Bündchen anpassen | Ärmel- und Ausschnittbündchen für eine elastische Passform anfertigen. |
| Fertigstellen | Werkstück blocken und letzte Details, wie Fäden ziehen oder kleine Korrekturen, vornehmen. |
| Individuelle Gestaltung | Tipps für persönliche Akzente oder Muster, um den Pullunder einzigartig zu machen. |
Seitennähte schließen: Formgebung vollenden

Seitennähte schließen: Formgebung vollenden – Gerader Pullunder stricken: Kostenlose Anleitung für Anfänger und Fortgeschrittene
Das Schließen der Seitennähte ist ein entscheidender Schritt, um die Form Ihres Pullunders vollständig zu vollenden. Achten Sie darauf, dass die Nähte gleichmäßig und sauber sitzen, damit das Kleidungsstück sowohl stabil als auch optisch ansprechend wirkt. Beginnen Sie, indem Sie die gestrickten Teile mit kleinen Steppnähten sorgfältig zusammennähen. Dabei sollten Sie stets auf eine gleichmäßige Spannung achtgeben, um unschöne Falten oder unregelmäßige Linien zu vermeiden.
Es empfiehlt sich, die Nadel durch die Maschen des hinteren und vorderen Stücks insgesamt zwei bis drei Mal zu führen, um einen festen Verbund zu erzielen. Arbeiten Sie langsam und kontrolliert, um perfekte Resultate zu erreichen. Das Anpassen der Nahtstärke stellt sicher, dass der Übergang zwischen den Teilen nahtlos bleibt, was dem fertigen Pullunder eine professionelle Optik verleiht. Nach dem Nähen kontrollieren Sie, ob alle Kanten gut zusammenpassen, und korrigieren eventuelle Ungleichheiten noch vor Abschluss des Vorgangs.
Sobald die seitlichen Nähte fertiggestellt sind, können Sie die Arbeit glatt bügeln oder blocken, um die endgültige Passform zu optimieren. Diese Technik trägt dazu bei, dass Ihr selbstgestrickter Pullunder nicht nur langlebig, sondern auch sehr ansprechend aussieht. Mit Sorgfalt beim Zusammenfügen haben Sie am Ende ein Kleidungsstück geschaffen, das sowohl durch Qualität als auch Design besticht.
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Bündchen an Ärmel und Ausschnitt anpassen

Bündchen an Ärmel und Ausschnitt anpassen – Gerader Pullunder stricken: Kostenlose Anleitung für Anfänger und Fortgeschrittene
Nachdem Sie die seitlichen Nähte sorgfältig geschlossen haben, geht es daran, die Bündchen an den Ärmelabschlüssen und am Ausschnitt anzupassen. Dieser Schritt verleiht Ihrem Pullunder eine professionelle und angenehme Passform. Beginnen Sie damit, die gewünschten Stellen mit einer passenden Rippenstrickung zu versehen, um Elastizität und Formstabilität zu gewährleisten. Das Bündchen sollte nicht zu eng sitzen, aber auch nicht zu locker sein – eine gute Spannung ist hier entscheidend.
Beim Anpassen der Bündchen empfiehlt es sich, auf gleichmäßige Maschen zu achten. Arbeiten Sie vorsichtig und kontrollieren Sie zwischendurch immer wieder, ob das Maß stimmt. Für einen besonders sauberen Abschluss können Sie eine kleinere Nadel verwenden, sodass die Elastik besser zur Geltung kommt. Ein gepflegtes Bündchen sorgt dafür, dass das Material optimal sitzend bleibt, ohne einzuschnüren oder sich zu lockern. Falls Sie größere Abweichungen feststellen, ist es ratsam, noch einmal nachzuarbeiten, bevor Sie endgültig fertigstellen.
Der letzte Schritt besteht darin, alle Fäden sorgfältig vernähen und eventuelle Unregelmäßigkeiten auszugleichen. So sichern Sie ein gleichmäßiges Bild und machen Ihren selbstgestrickten Pullunder perfekt fertig. Ein gut gearbeitetes Bündchen trägt wesentlich zum Gesamtbild bei und erhöht den Tragekomfort deutlich.
Fertigstellen: Blocken und letzte Details
Nachdem alle Nähte geschlossen und die Bündchen angebracht sind, ist es Zeit, das Strickstück fertigzustellen. Der Schritt des Blockens sorgt dafür, dass die Flächen gleichmäßig in Form kommen und die Muster klar zur Geltung kommen. Legen Sie den Pullunder vorsichtig auf eine feuchte, saubere Oberfläche oder spannen Sie ihn in einem geeigneten Rahmen, um Überdehnungen zu vermeiden. Anschließend lassen Sie ihn vollständig trocknen. Dieser Prozess verbessert die Elastizität der Fasern und verleiht dem Kleidungsstück eine professionelle Optik.
Im nächsten Schritt kontrollieren Sie alle Details sorgfältig. Entfernen Sie lose Fäden mit einer scharfen Schere und vernähen Sie kleine Reparaturen, falls notwendig. Achten Sie darauf, dass keine unschönen Falten oder ungleichmäßigen Übergänge sichtbar sind. Falls größere Unebenheiten bestehen, kann ein leichtes Nacharbeiten mit einer Häkelnadel oder Nadel Abhilfe schaffen. Mit diesen letzten Handgriffen wird Ihr Ergebnis nicht nur optisch ansprechend, sondern auch langlebig.
Zum Abschluss können Sie noch kleine Feinheiten hinzufügen, zum Beispiel ein Etikett oder Dekor-Elemente. Das vernünftig durchgeführte Blocken und die detailreiche Fertigstellung sorgen dafür, dass Ihr selbstgestrickter Pullunder perfekt zur Geltung kommt und beim Tragen hohen Komfort bietet. Dieses Verfahren bringt den Vorteil, das Produkt in seiner bestmöglichen Form zu präsentieren.
Tipps für individuelle Gestaltung beachten
Wenn Sie Ihren geraden Pullunder individuell gestalten möchten, können Sie verschiedene dekorative Akzente setzen. Zum Beispiel bieten sich Musterstrickerei oder farbige Streifen an, um das Design aufzupeppen und einen persönlichen Stil einzubringen. Dabei sollten Sie jedoch stets darauf achten, dass die Muster harmonisch in das Gesamtbild passen und den Tragekomfort nicht beeinträchtigen.
Ebenso lohnt es sich, mit verschiedenen Garnarten zu experimentieren. Neben klassischen Wollen sind auch Mischgarne oder spezielle Fasern wie Seide oder Alpaka interessant für eine edle Optik und angenehmes Tragegefühl. Durch Zugabe von Details wie kleinen Applikationen oder Stickereien kann der Pullunder noch individueller gestaltet werden. Hierbei empfiehlt es sich, vorab Skizzen anzufertigen, um die Platzierung und Wirkung der Dekorationen besser einschätzen zu können.
Außerdem können Feinheiten wie linsenförmige Einsätze oder asymmetrische Linienführung das Kleidungsstück aufwerten. Wichtig ist, bei allen Gestaltungsschritten auf eine homogene Verarbeitung zu achten, damit das gesamte Ergebnis professionell wirkt. Kleine kreative Details runden das Projekt ab und verleihen Ihrem selbstgestrickten Pullunder eine einzigartige Note, die ihn persönlich macht und ihm ein besonderes Flair verleiht.
FAQ: Häufig gestellte Fragen
Welche Pflegehinweise sollte ich für meinen gestrickten Pullunder beachten?
Kann ich den Pullunder auch ohne Nähte fertigen?
Welches Garn eignet sich am besten für Anfänger?
Wie kann ich eine individuelle Länge für meinen Pullunder bestimmen?
Was kann ich tun, wenn mein Pullunder während des Strickens zu eng oder zu weit wird?
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