App-Cleaner

App-Cleaner für den Mac auswählen: Diese 6 Punkte sollten Sie vor dem Download prüfen

Apps sind schnell vom Mac verschwunden, aber wenn Sie auch die zugehörigen Dateien loswerden wollen, wird es schon schwieriger. App-Cleaner wollen genau das Problem für Sie lösen. Bevor Sie aber ein entsprechendes Programm installieren, sollten Sie sich die Funktionen anschauen.

1. Prüfen Sie, was der App-Cleaner tatsächlich entfernt

Eine Anwendung kann neben der eigentlichen Programmdatei weitere Daten auf dem Mac hinterlassen. Dazu gehören beispielsweise Einstellungen, Support-Dateien oder Protokolle. Ein App-Cleaner sollte solche Bestandteile einer Anwendung erkennen und eindeutig auflisten.

Achten Sie darauf, dass Sie vor dem Löschen sehen können, welche Dateien ausgewählt wurden. Eine große Schaltfläche mit der Aufschrift „Bereinigen“ sagt Ihnen nicht, was beim Löschen wirklich im Papierkorb landet.

2. Achten Sie auf die Herkunft der Software

Laden Sie sich den App-Cleaner nicht von irgendeinem unbekannten Downloadportal runter, sondern prüfen Sie immer die Website des Entwicklers und informieren Sie sich über den Urheber. Auch nachvollziehbare Angaben zu unterstützten macOS-Versionen und regelmäßige Updates sind einen Blick wert.

Suchen Sie nach den besten Deinstallationsprogramme für Mac, sollten Sie deshalb nicht allein nach einer langen Funktionsliste entscheiden. Wichtig ist, was Sie für Ihren eigenen Mac überhaupt benötigen.

3. Schauen Sie sich die verlangten Rechte an

Ein Programm, das Dateien anderer Anwendungen finden und entfernen soll, benötigt entsprechende Zugriffsrechte. Trotzdem sollten Sie nicht jede Anfrage ungelesen bestätigen.

MacOS arbeitet mit verschiedenen Schutzmechanismen und Berechtigungen. Prüfen Sie deshalb, welche Rechte die Software verlangt und ob diese für ihre Aufgabe plausibel sind. Werden umfangreiche Zugriffe verlangt, ohne deren Zweck zu erklären, sollten Sie genauer hinsehen.

4. Suchen Sie nach einer Vorschau vor dem Löschen

Es ist gar nicht nötig, dass Ihnen der App-Cleaner alle Entscheidungen abnimmt. Eine Übersicht über gefundene Dateien zur Auswahl sind praktisch bevor es ans Löschen geht. Hilfreich ist das vor allem dann, wenn Sie nicht wissen, ob Sie eine Datei noch brauchen. Einfach automatisches Löschen ohne Kontrolle ist kein Vorteil für Sie.

Selbst wenn gelöschte Dateien Ihr System nicht beschädigen, hätten Sie diese eventuell noch brauchen können. Sind sie einmal gelöscht, bleiben Sie verschwunden.

5. Prüfen Sie die Unterstützung Ihrer macOS-Version

Ein jahrelang nicht aktualisiertes Programm ist keine gute Wahl für ein aktuelles Betriebssystem. Apple verändert mit neuen Versionen von macOS regelmäßig technische Details und Sicherheitsfunktionen.

Schauen Sie vor dem Download nach, ob Ihre macOS-Version ausdrücklich unterstützt wird. Das gilt besonders nach einem größeren Systemupdate.

6. Lassen Sie sich nicht von Zusatzfunktionen blenden

Manche App-Cleaner beschränken sich längst nicht mehr auf das Entfernen von Anwendungen. Sie werben zusätzlich mit Speicherbereinigung, Leistungsoptimierung oder zahlreichen anderen Werkzeugen. Mehr Funktionen machen ein Programm nicht automatisch besser. Wenn Sie lediglich Anwendungen samt zugehörigen Restdateien entfernen möchten, zählt vor allem, wie zuverlässig und nachvollziehbar genau diese Aufgabe erledigt wird.

Probieren Sie außerdem nicht mehrere Cleaner gleichzeitig aus. Das macht die Fehlersuche schwieriger, falls anschließend etwas nicht wie erwartet funktioniert. Wählen Sie lieber ein Programm, dessen Herkunft, Rechte und Arbeitsweise Sie nachvollziehen können. Dann wissen Sie vor dem ersten Löschvorgang auch, was Sie Ihrem Mac eigentlich anvertrauen.

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