Gold zu Geld machen

Gold verkaufen: So bekommen Sie den besten Preis für Ihr Gold

Schon immer war und ist Gold eine sehr gute Möglichkeit, das eigene Geld gegen die Inflation und andere Risiken abzusichern. Seit tausenden Jahren vertrauen Menschen darauf, jederzeit Gold in eine beliebige Währung eintauschen zu können. Denn es ist inzwischen wissenschaftlich belegt, dass es in Sachen Wertbeständigkeit keine andere Anlageform auf Dauer mit Gold aufnehmen kann.

In Krisenzeiten, wie wir sie derzeit erleben, muss jedoch ab und an auch der ein oder andere Bestand an Gold verkauft werden. Bei einem Verkauf gibt es aber zahlreiche Dinge, auf die zu achten ist, um auch wirklich den bestmöglichen Preis für sein Gold zu bekommen.

Im Folgenden geben wir wichtige Tipps, auf welche Dinge im Einzelnen zu achten sind. Denn nur mit der entsprechenden Vorbereitung wird man mit dem Verkauf am Ende auch wirklich glücklich sein.

Was sollte VOR dem Verkauf gemacht werden?

Ein erfolgreicher Verkauf beginnt bereits lange vor dem eigentlichen Gütertausch. Denn wenn man unvorbereitet zu einem Einkäufer oder der Bank geht, wird man am Ende mit Sicherheit weniger Geld in der Tasche haben, als es hätte werden können.

Der erste Schritt zu einem erfolgreichen Geschäft ist, sich genau zu überlegen, was überhaupt verkauft werden soll. Hat man Goldbarren, ist die Sache relativ einfach. Aber wenn das Gold in Schmuckform, wie beispielsweise alte Trauringe, vorliegt, muss der Gehalt an Feingold ermittelt werden.

Übrigens: Wenn Sie Eheringe kaufen oder verkaufen wollen, dann macht das einen Unterschied bei der Suche. Beim Kaufwunsch reicht der Google-Suchbegriff “Trauring + Ort”, also z.B. “Trauringe Köln“. Wenn Sie Ihren Ehering verkaufen wollen, dann googlen Sie “Goldankauf + Stadt”, also in diesem Beispiel “Goldankauf Köln”.

Hierfür sucht man nach der Prägung, die den Goldgehalt der Legierung angibt. Diese ist in den meisten Fällen an einer Stelle, die beim Tragen des Schmucks nicht zu sehen ist. Bei Ringen zum Beispiel auf der Innenseite oder bei Ketten am Verschluss. Die geprägte Zahl gibt den Goldgehalt in Teilen von 1000 Teilen an. Die Zahl 333 bedeutet somit, dass 333 Teile von insgesamt 1000 Teilen der Legierung Gold sind. Der Goldgehalt wäre damit dann bei 33,3%.

Wenn der Goldgehalt ermittelt ist, folgt der zweite Schritt. Nun muss der tagesaktuelle Goldpreis ermittelt werden. Dies ist am einfachsten im Internet zu erledigen. Dabei ist jedoch darauf zu achten, den Ankaufspreis zur Kalkulation heranzuziehen. Wichtig ist zudem, auch wirklich den tagesaktuellen Kurs zu nehmen, da der Goldpreis teilweise starken Schwankungen unterliegen kann.

Der ermittelte Goldpreis muss dann nur noch mit dem zuvor ermittelten Gewicht des Feingoldes multipliziert werden, um den fairen Ankaufspreis zu erhalten. Mit diesem Wissen kann man dann zu einem entsprechenden Händler gehen und den eigentlichen Verkauf beginnen.

Wo kann man Gold verkaufen?

Die Möglichkeiten, Gold zu verkaufen sind sehr vielseitig und besonders zu Zeiten, in denen der Goldpreis steigt, strömen immer weitere “Händler” auf den Markt.

Es empfiehlt sich jedoch, sich an erfahrene und langjährige Händler zu halten. Bei Schmuck sind in aller Regel Juweliere eine gute Anlaufstelle und bei klassischen Barren gerne auch die eigene Hausbank. In Großstädten wie Köln gibt es gleich mehrere Anlaufstellen. Suchen Verbraucher im Internet nach “Goldankauf Köln“, werden jede Menge Händler angezeigt. Wichtig bei der Wahl ist, dass nicht unbedingt der Händler mit dem besten Ranking zu wählen ist, sondern der Goldankäufer mit den besten Rezensionen.

Bei einem Verkauf an eine Bank darf davon ausgegangen werden, dass der korrekte Kurs gewährt wird und auch die sonstige Bearbeitung seriös abläuft. Aber dennoch sollte das Gewicht und der Tageskurs vor dem endgültigen Verkauf nochmals genau geprüft werden. Denn nachträgliche Reklamationen werden vermutlich aussichtslos sein.

Ein Verkauf an einen Juwelier kann sich da schon erheblich komplizierter gestalten. Denn leider sind nicht alle Ankäufer unbedingt auf ein faires Geschäft für beide Seiten aus. Viel zu oft werden vermeintliche Kursänderungen oder Mängel am Schmuck angeführt, um den Preis erheblich zu mindern. Kursänderungen sind jedoch im Internet für beide Seiten einsehbar und auch nicht schlechtzureden. Mängel am Schmuck sind im Übrigen komplett irrelevant, da das Gold bewertet wird und nicht das Schmuckstück an sich. Auch eingefasste Steine sind in Sachen Gewicht meist nicht weiter relevant. Außer es handelt sich natürlich um besonders große Steine, dann kann ein geringer Abschlag angemessen sein. Sollte es sich jedoch um echte Steine handeln, wird der Preis in aller Regel sogar noch höher. Denn Diamanten und Ähnliches sind auf das Gewicht bezogen deutlich teurer als Gold.

Welche Tipps sind zu beachten?

Wenn der Goldgehalt und der tagesaktuelle Preis richtig bestimmt sind und der Wert damit ermittelt wurde, sollte man das Gold nicht weit unter diesem Preis verkaufen. Wenn ein Händler deutlich weniger bieten sollte, als das Gold wert ist, dann empfiehlt es sich, weitere Angebote einzuholen. Besonders bei unerfahrenen Menschen versuchen einige Händler ein besonders gutes Geschäft zu machen.

Weiterhin ist es immer sinnvoll, nicht alleine zu einem Verkauf zu gehen. Denn alleine wird man eventuell mit der Zeit doch wieder unsicherer und verkauft am Ende vielleicht deutlich unter Wert. Mit einer Begleitung fällt es deutlich einfacher, auch einmal nein zu sagen und ein nicht gerechtfertigtes Angebot abzulehnen.

Abschließend noch ein letzter Tipp: Lassen Sie sich auf keine Verhandlung mit einem Händler ein. Gold wird international gehandelt und am Tagespreis ist daher nicht zu rütteln. Dieser lässt sich auch nicht schlechtreden. Wenn der Wert korrekt ermittelt ist, sollte man von einem seriösen Händler auch den entsprechenden Betrag erhalten. Denn die Differenz aus An- und Verkaufspreis bietet Händlern ohnehin bereits ihren rechtmäßigen Gewinn.

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